Ice Tigers: Klares 7:1 gegen desolate Pinguine

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Lange mussten die Fans der Sinupret Ice Tigers auf

einen überzeugenden Heimauftritt ihrer Mannschaft warten. Nach zuletzt mehr als

durchwachsenen Heimspielen und vier Niederlagen in den letzten sechs Partien

auf eigenem Eis, kamen die Krefeld Pinguine genau richtig, um diese Serie zu

beenden.


Mit aggressivem, konzentriertem Eishockey demontierten die Ice Tigers die Gäste

aus der Seidenstadt. Von Anfang an dominierten die Gastgeber das Geschehen und

hatten schon während der ersten Überzahlgelegenheit mehrfach die Gelegenheit

zur Führung. Das 1:0 fiel allerdings „erst“ neun Sekunden nach der Rückkehr von

Köttstorfer. Colin Beardsmore hämmerte die Scheibe humorlos in den Winkel.

Danach passte auf Nürnberger Seite alles. Carter und Swanson erhöhten mit zwei

traumhaft herausgespielten Unterzahltoren noch vor der ersten Pause auf 3:0.


Wer im zweiten Drittel den obligatorischen Nürnberger Durchhänger bei einer

vermeintlich sicheren Führung erwartete, sah sich diesmal getäuscht. Schon 45

Sekunden nach dem Seitenwechsel traf Jiranek zum 4:0. Fünf Minuten später legte

Andre Savage mit der Rückhand das 5:0 nach. In der 30. Minute passte der agile

Swanson passgenau auf Rich Brennan – 6:0. Gästekeeper Reto Pavoni hatte die

Schnauze voll und überließ seinem Back-up Patrick Koslow den Arbeitsplatz.

Sekunden später wäre auch er fast geschlagen gewesen.


Im Schlussabschnitt war es die Absicht der Pinguine nach Aussage von Trainer

Jiri Ehrenberger „das Ergebnis nicht ganz aus der Hand“ zu geben. Zumindest das

gelang. Zwar traf zunächst Nürnbergs vierte Reihe in Person von Gert Acker zum

7:0 (43.), aber Dusan Milo stellte mit einem Schlagschuss den Endstand her.


“Zum Spiel muss man nicht viel sagen, Nürnberg war die absolut bessere

Mannschaft und hat das Spiel durch die aggressive Spielweise dominiert. Wir

waren von Anfang an nicht richtig anwesend“, analysierte Jiri Ehrenberger nach

der Partie.


Für Benoit Laporte war die harte Trainingsarbeit unter Woche ausschlaggebend:

„Wir hatten unter der Woche die besten drei Trainingseinheiten seit eineinhalb

Monaten. Heute waren wir in der Abwehr sehr aggressiv und hart. Die Stürmer

haben ihren Job gemacht und sieben Tore geschossen, aber die Verteidigung hat

sehr gut für die Mannschaft gespielt“, erklärte der Frankokanadier in der Pressekonferenz.


Tore:

1:0 (04.48) Beardsmore (Jiranek, King)

2:0 (07.40) Carter (Beardsmore, Schauer) 4:5

3:0 (13.17) Swanson (Savage, Pollock) 4:5

4:0 (20.45) Jiranek (Brennan, King) 5:4

5:0 (25.44) Savage (Swanson, Fical)

6:0 (29.12) Brennan (Periard, Swanson)

7:0 (42.48) Acker (Pielmeier, Maurer)

7:1 (51.01) Milo (Pietta, Loyns)


Strafen: Nürnberg 18 min. – Krefeld 8 min. plus 10 min. Verwey

Schiedsrichter: Oswald

Zuschauer: 5121

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