Ice Tigers: Iserlohn kommt mit NHL-Star und starker Defensive

Zittersieg gegen HuskiesZittersieg gegen Huskies
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Der Streik in der nordamerikanischen Profiliga NHL macht’s möglich: Am Freitag (19.30 Uhr) können die Nürnberger Eishockey-Fans erneut einen Top-Star aus Übersee bewundern: Mike York, 26 Jahre jung, seit 1999 ohne Unterbrechung in der besten Liga der Welt aktiv und derzeit in Diensten der Iserlohn Roosters. „Unter den NHL-Cracks, die jetzt in der DEL spielen, ist York eine der besten Verpflichtungen", urteilt Tigers-Manager Otto Sykora über die Iserlohner Verstärkung. Insgesamt 380 NHLSpiele hat der Mittelstürmer bereits für die New York Rangers und seit 2001 für die Edmonton Oilers bestritten. Seine Bilanz: 98 Tore, 139 Assists. Yorks Ausbeute aus acht DELSpielen im Roosters-Trikot: Drei Treffer und sieben Vorlagen.

Nach dem letztes Wochenende ohne Erfolgserlebnis gilt es für die Ice Tigers, wieder Punkte einzufahren. „Nach den Niederlagen gegen Mannheim und in Hamburg erwarten wir von unserer Mannschaft eine Trotzreaktion", geht Otto Sykora von einem engagierten Einsatz der Tiger-Meute aus, „denn wir haben die beiden Spiele nicht verloren, weil der Gegner besser war, sondern wir haben uns selbst geschlagen."

Leichtes Spiel aber werden die Noris-Cracks gegen Iserlohn nicht haben. Zum einen, so Sykora, „wollen sie es natürlich ihrem Ex-Trainer Poss beweisen", denn die letzten zwei DEL-Spielzeiten machten die Roosters keinen Stich gegen die Ice Tigers – acht Spiele, acht Nürnberger Siege, 30:11 Tore. Und zum anderen warnt der Manager vor „einer kämpferisch starken und sehr kompakten Iserlohner Mannschaft." Denn die Roosters kommen nicht nur mit NHL-Star Mike York, sondern mit einer der stabilsten Defensiv-Spezialisten der DEL.

Erst 18 Gegentreffer musste Iserlohn bislang hinnehmen – nur die Abwehrspezialisten der Kölner Haie (17) und Ingolstadt (16) sind da besser. Nicht einfacher wird die Berliner Sonntagsaufgabe der Ice Tigers (14.30 Uhr). Sykora: „Die Eisbären haben Anlaufschwierigkeiten gehabt. Aber die Mannschaft hat sich inzwischen gefestigt und gehört nach wie vor zum engen Kreis der Meisterschaftsanwärter." Vielleicht aber können die Noris-Cracks die Erfolgsserie der vergangenen

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Saison fortsetzen – als einziges Team gewann Nürnberg alle vier Punktspiele gegen den souveränen Gewinner der Hauptrunde 2003/2004. Auf dem Papier sieht Manager Sykora „eine gute Chance, und die versuchen wir zu nutzen."



Das Heimspiel der Ice Tigers am kommenden Freitag gegen Iserlohn steht unter der Leitung von Schiedrichter Thomas Schurr (Bad Wörishofen), die Partie in Berlin wird von Stefan Vogl (Thanning) gepfiffen. Nach Tomas Turcan (Tschechien) leitet am Sonntag (24. Oktober) gegen Meister Frankfurt mit dem Finnen Hannu Henriksson (Tampere) zum zweiten Mal in dieser Saison ein ausländischer Schiedsrichter ein Nürnberger Spiel. Noch einmal der Hinweis: Die Anfangszeit der Begegnung wurde von 18.30 Uhr auf 14.30 Uhr vorverlegt (live bei Premiere).



Vorankündigung: Am nächsten Dienstag, 19. Oktober, müssen die Nürnberg Ice Tigers in der zweiten Runde des Deutschen Eishockey-Pokals beim Zweitligisten Schwenningen antreten. Spielbeginn ist 20.00 Uhr. In der ersten Runde hatten sich die Ice Tigers mit 2:1 in Regensburg durchgesetzt, die Wild Wings zogen mit einem 3:0 gegen die Frankfurt Lions ins Achtelfinale ein.

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