Ice Tigers: Heimrecht noch nicht sicher - 6:3 gegen Hannover

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Mit einem im Schlussabschnitt herausgespielten 6:3-Erfolg gegen die Hannover

Scorpions haben die Nürnberg Ice Tigers ihr Soll erfüllt, um sich das

Heimrecht im Playoff-Viertelfinale zu sichern. Allerdings konnten die begehrten

Tickets unmittelbar nach Spielende noch nicht verkauft werden, da sich der ERC

Ingolstadt ebenfalls im Schlussabschnitt in Düsseldorf drei Punkte sicherte.

Den Ice Tigers fehlt - dank ihres sehr guten Torverhältnisses - aus den letzten

beiden Partien noch ein Punkt, um endgültig mit dem Heimvorteil planen zu

können.

"Das Heimrecht ist sehr wichtig für uns, aus finanzieller Sicht, aber

auch sportlich gesehen. Dann müssen aber unsere Zuschauer endlich mal aufwachen

und richtig Stimmung machen. Vor allem, wenn wir hinten liegen, ist es bei uns

so leise wie sonst nirgendwo in der Liga", blickt Poss schon jetzt auf die

heiße Saisonendphase voraus. Bis dahin hofft Poss auch die derzeit noch

fehlenden Martinec (Sperre) und Green (Muskelverletzung) wieder zur Verfügung

zu haben.


Die Partie gegen Hannover nahm allerdings erst langsam Fahrt auf. Die Gäste,

für die es um jeden Punkt im Abstiegskampf geht, waren bissig und

präsentierten sich sehr konzentriert. Augusta und Morzinietz setzten die ersten

Duftmarken und prüften Adam Svoboda. Für die Ice Tigers scheiterte Yan Stastny

mit einem beherzten Sololauf (6.). Die Führung der Gäste ging dann zwei

Minuten später auf das Konto von Dan Lambert, der sich schön durch die

Nürnberger Zone spielte und aus dem Handgelenk traf. Danach waren es Franz,

Tallaire und Sekeras, der an der Latte scheiterte, die noch im ersten Drittel

hätten ausgleichen können.


Dieser fiel dann in der 27. Minute durch Greg Leeb, der aus kurzer Distanz

Gästekeeper Parent überwinden konnte. Fast im Gegenzug war der alte Abstand

aber wieder hergestellt, als Thomas Dolak einen Pass wunderbar hinter dem

Rücken über die Torlinie abfälschte. Es dauerte aber wieder nicht lange bis

zum nächsten Treffer: Herberts Vasiljevs traf ins leere Tor, nachdem Parent im

Powerplay nicht mehr rechtzeitig auf die andere Seite kam. Den Gästen boten

sich jedoch noch eine Reihe guter Chancen, um wieder in Führung zu gehen.

Zweimal Mara und Köppchen völlig frei von der Strafbank kommend, fanden aber

mit 100%igen Gelegenheiten ihren Meister in Svoboda, so dass es mit diesem

2:2-Zwischenstand dann in den Schlussabschnitt ging.


Hier erwischten die Gäste den besseren Start. Wenn auch sehr umstritten, da

wohl das Tor vor dem reinrutschenden Puck verschoben war, brachte Cipolla sein

Team zum dritten Mal in Führung. Der in vielen Phasen überforderte

Schiedsrichter sah jedoch keine Veranlassung sich das Videoband anzuschauen und

gab den Treffer sehr zum Unmut von Greg Poss. Das schien die Ice Tigers

allerdings noch einmal richtig anzuspornen. Keine zwei Minuten später war es

Brad Tapper, der in Überzahl von der blauen Linie traf. Die letzten zehn

Minuten hatten es dann in sich. Zunächst hatte Trepanier nach einem feinen Pass

von Uli Maurer wenig Mühe, die Scheibe ins Tor zu lenkten. In der 58. Minute

waren es dann Tapper und die Tomik, die den nun entblößten Hannoveranern mit

zwei penaltyähnlichen Breaks den Garaus machten. Beide verwandelten unglaublich

souverän, sehr zum Ärger von Gästekeeper Rich Parent und Trainer Kevin Gaudet,

da im Abstiegskampf auch jedes Gegentor zum Zünglein an der Waage werden

könnte.


"Ich weiß gar nicht was ich sagen soll, Enttäuschung wäre das falsche

Wort", erklärte Gaudet nach der Partie. "Wir haben 40 Minuten lang

sehr gut gespielt und um jeden Zentimeter Eis gekämpft. Dann haben wir vier

Fehler gemacht und vier Gegentore kassiert", so Gaudet weiter, der auf der

Pressekonferenz von "vier Gehirn-Fürzen" seiner Mannschaft sprach.

Für die Gäste ist am letzten Spielwochenende jedoch noch alles möglich, auch

weil der direkte Konkurrent Wolfsburg am Freitag in Nürnberg zu Gast ist.


Tore:

0:1 (08.22) Lambert (Röthke, Lanier)

1:1 (26.01) Leeb (Bannister, Tapper)

1:2 (26.26) Dolak (Öberg, Lambert)

2:2 (28.48) Vasiljevs (Trepanier, Sekeras) 5:4

2:3 (42.35) Cipolla (Hynes, Hlushko)

3:3 (44.29) Tapper (Stastny, Sekeras) 5:4

4:3 (50.21) Trepanier (Maurer, Menauer)

5:3 (57.15) Tapper

6:3 (57.50) Tomik (Vasiljevs)


Strafen: Nürnberg 8 min. - Hannover 14 min. plus 10 min. Mara

Zuschauer: 4864

Schiedsrichter: Oswald

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