Ice Tigers geben sichere Führung aus der HandNiederlage zum Testauftakt

Nürnbergs Torhüter Andi Jenike stoppte diesen Versuch der Schweizer. (Foto: Max Pattis/Dolomiten-Cup)Nürnbergs Torhüter Andi Jenike stoppte diesen Versuch der Schweizer. (Foto: Max Pattis/Dolomiten-Cup)
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Alles sah zunächst nach einem klaren Sieg der Ice Tigers aus. Bis auf den angeschlagenen Milan Jurcina und den langzeitverletzten Colten Teubert waren alle Spieler an Bord. Leo Pföderl erzielte bereits in der zweiten Spielminute das 1:0 und zeigte spätestens mit seinem zweiten Treffer nur zwei Minuten später, dass er seine Schulterverletzung vollständig auskuriert hat. Die Zuger, zu Beginn in der Defensive sehr desorientiert, brachten keinen Aufbaupass an den Mann und verloren den Puck oft vor Goalie Tobias Stephan. Während einer doppelten Unterzahl der Ice Tigers erzielte Sven Senteler den Anschlusstreffer zum 1:2. Drei Minuten später, Petr Pohl saß auf der Strafbank, schloss Taylor Aronson einen sehenswerten Konter zur erneuten Zwei-Tore-Führung ab. In den Schlusssekunden des Auftaktdrittels erhöhte Tom Gilbert auf 4:1 für Nürnberg.

Im zweiten Drittel wurde das ansonsten schnelle und faire Spiel körperbetonter und ruppiger. Philippe Dupuis erhielt nach wiederholten Stockfouls vier Strafminuten. Robin Gossmanns Schuss von der blauen Linie setzte kurz vor Andi Jenike auf und sprang von dort aus in die Maschen. Kurz vor Schluss des zweiten Drittels noch einmal Aufregung: Andi Jenike wurde in seinem Torraum umgerannt, es gab eine leichte Rudelbildung und Strafen auf beiden Seiten.

Nach sechs Minuten im Schlussabschnitt nutzte der EV Zug einen Alleingang zum 3:4. Keine vier Minuten später musste Jenike zum vierten Mal hinter sich greifen; er ließ einen Schuss vom linken Bullykreis passieren. In der Folge und der anschließenden Verlängerung ließen die Ice Tigers vier Powerplay-Situationen ungenutzt. Das Penaltyschießen musste den zweiten Finalisten nach den Augsburger Panthern ermitteln. Dupuis, Aronson und Fox scheiterten an Tobias Stephan. Lino Martschini schoß die Zuger ins Finale.

Die Thomas Sabo Ice Tigers spielen am Sonntag um 16 Uhr gegen den französischen Meister Les Rapaces de Gap um den dritten Platz. Um 20 Uhr treffen die Augsburger Panther im Finale auf den EV Zug.


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