Ice Tigers: Dritte Heimniederlage - 2:3 gegen Iserlohn

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Gegen robuste, zweikampfstarke und kompakte Iserlohn

Roosters mussten die Sinupret Ice Tigers die dritte Heimniederlage der

laufenden Saison einstecken. Mit 3:2 behielten die Gäste aus dem Sauerland am

Ende nicht unverdient die Oberhand.


In der ganzen Partie verstanden es die Schützlinge von Trainer Geoff Ward, die

Ice Tigers nicht ins Spiel kommen zu lassen. Dazu half auch der frühe

Führungstreffer von Jimmy Roy im ersten Überzahlspiel. Zwar konnte Pollock auf

Zuspiel von Neuzugang Toni Bader – ebenfalls in Überzahl – ausgleichen, aber

Sulkovskys 2:1 in der 17. Minute sollte bis kurz vor Spielende Bestand haben.


In der Zwischenzeit hatten sogar eher die Roosters die besseren Möglichkeiten,

um die Führung auszubauen, als dass die Ice Tigers hätten ausgleichen können.

Vor allem Robert Hock hatte die ein oder andere 100% Einschussgelegenheit. Zwei

Minuten vor Spielende wurden die Ahnungen von Benoit Laporte endgültig

bestätigt, als erneut Sulkovsky zum 3:1 einschoss. Zwar gelang Greg Leeb 30

Sekunden vor Spielende noch einmal der Anschluss, aber mehr sollte den Ice

Tigers nicht mehr gelingen.


Entsprechend angefressen war Benoit Laporte nach der Partie: „Wir wussten, dass

Iserlohn eine sehr starke, hart arbeitende und schnelle Mannschaft hat, aber

unsere Spieler haben heute nicht den nötigen Respekt gehabt und gedacht,

Iserlohn wäre so wie in den vergangenen Jahren. Das war ein sehr schlechtes

Spiel von uns, wir haben ohne Kopf gearbeitet. Der freie Tag morgen ist

gestrichen“, so der Frankokanadier erbost.


Roosters-Coach Geoff Ward analysierte nüchtern, dass sein Team ein „gutes und

solides Auswärtsspiel gezeigt hat“. „Wir werden von Spiel zu Spiel besser, auch

unsere special teams. Dazu hatte Dimi ein paar starke Saves“, fügte Ward hinzu.


Tore:

0:1 (04.44) Roy (Wolf, Hock) 5:4

1:1 (13.08) Pollock (Bader, Polaczek) 5:4

1:2 (16.21) Sulkovsky (Goldmann, Karlsson)

1:3 (58.00) Sulkovsky (Traynor, Karlsson) 5:4

2:3 (59.30) Leeb (Fical, Carter) 6:5


Strafen: Nürnberg 18 min. – Iserlohn 22 min. plus 10 Jones

Zuschauer: 4114

Schiedsrichter: Oswald

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