Ice Tigers beim DEL-Rekordchampion: "Das wird ein hartes Stück Arbeit"

Zittersieg gegen HuskiesZittersieg gegen Huskies
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Nur ein DEL-Spiel steht am Wochenende für die Nürnberg Ice Tigers auf dem Plan. Grund: Die Heimpartie der Noris-Cracks vom 22. Spieltag gegen Hamburg wurde bereits am 5. Oktober ausgetragen (5:1 für Nürnberg). Und so muss die Mannschaft von Tigers-Trainer Greg Poss lediglich am Freitag antreten. Dann aber bei einem Gegner, der von den Experten regelmäßig zu Saisonbeginn als Topfavorit auf die Meisterschaft genannt wird - den Adlern aus Mannheim.



Auch diese Spielzeit setzten die Fachleute vor Rundenstart wieder auf Mannheim, doch nach etwas mehr als einem Saisondrittel stecken die Adler „in der größten sportlichen Krise aller Zeiten in der DEL", gestand Anfang der Woche Mannheims Manager Marcus Kuhl gegenüber dem sportinformations-dienst (sid). Für Kuhls Berufskollege auf Nürnberger Seite aber kein Grund, siegessicher nach Mannheim zu fahren: „Wenn Marcus Kuhl von einer Krise spricht, dann täuscht das etwas. Andere Klubs wären sicher froh, wenn sie so dastehen würden wie Mannheim", sagte Otto Sykora. Denn: Mannheim ist nach wie vor ein Spitzenklub. Die Adler hatten bisher nur Erfolge und stellen eben ganz andere Ansprüche. Ansprüche, die nur nach ganz oben gerichtet sind." Immerhin sind die Adler mit vier Meisterschaften DEL-Rekord-Champion und zudem Pokalsieger der Saison 2002/2003.



Die Suspendierung von Stefan Ustorf und Yves Racine ist für Sykora keine Schwächung der Mannschaft. „Sie wollten damit Ruhe ins Team bringen, und Mannheim hat genügend spielerisches Potenzial, um das zu kompensieren. Da sind immer noch eine Menge erfahrener Spieler im Kader, die mit dem derzeitigen Druck umgehen können und den vielleicht auch brauchen", so Sykora, der sicher ist: „Mannheim will vor eigenem Publikum glänzen, und sie werden uns nicht auf die leichte Schulter nehmen. Wenn wir dort punkten wollen, müssen wir kämpfen – es wird ein hartes Stück Arbeit."



Sowohl Sykora als auch der Coach blicken aber zuerst auf die eigene Mannschaft. Und um gut auf die Adler vorbereitet zu sein, gingen beide am Dienstag auf Spionagereise nach Ingolstadt. Und konnten sich beim Mannheimer 5:2-Sieg in der Saturnarena vom Leistungsvermögen des Freitags-Gegners überzeugen. „Die Adler haben ein sehr gutes Spiel gemacht", so ihr Urteil.



Wie stark die Adler auch in dieser Saison sind, haben die Ice Tigers bereits zweimal feststellen können. Doch beide Male ging die junge Nürnberger Truppe – wenn auch knapp - als Sieger vom Eis. Den Nürnberger Mercure-Cup gewann Mannheim, aber im direkten Vergleich behielten die Tigers-Cracks mit 3:2 die Oberhand. Und auch der erste DEL-Saisonvergleich am 2. Oktober im Tiger-Käfig endete mit diesem Ergebnis - da allerdings erst im Penaltyschießen dank des Siegtreffers von Petr Fical gegen den Ex-Nürnberger Torhüter Marc Seliger, der im Sommer nach Mannheim wechselte.



Nach dem Rotationsprinzip wird am Freitag wieder Frederic Chabot im Tiger-Tor stehen. Und außer Verteidiger Christian Schönmoser (Knie-OP) werden bis dahin alle Blessuren aus den beiden Spielen (in Düsseldorf und zuletzt gegen Iserlohn) auskuriert sein, so Manager Sykora.


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