Ice Tigers: Auftakt gelungen – Penaltysieg gegen Vizemeister Köln

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Mit einem 3:2 (0:1,1:0,1:1,1:0)-Heimsieg nach Penaltyschießen gegen die Kölner Haie sind die Nürnberg Ice Tigers erfolgreich in die zehnte DEL-Spielzeit gestartet, während die Gäste vom Rhein wenigstens noch einen Punkt mit nach Hause nehmen konnten.

Zunächst begann die jüngste DEL-Truppe aber nervös und zerfahren: In den ersten Minuten stimmte die defensive Zuordnung nicht und die Haie gaben den Ton an, hatten aber auch Glück gleich mit dem ersten gefährlichen Schuss in Führung zu gehen. Ein glücklicher Treffer, denn Sekunden vorher wurde Petr Fical regelwidrig am Einschuss gehindert, aber der Arm des ansonsten passablen Schiedsrichters Aumüller blieb unten. Dies nutzten die Haie und Lewandowski überwand Freddy Chabot mit einem trockenen Handgelenksschuss.

Trotzdem fanden die Ice Tigers mit zunehmender Spieldauer zu ihrem Spiel und fingen an ihr neues Offensivsystem umzusetzen. Mit viel Power und Laufbereitschaft liefen nun die Angriffe gen Chris Rogles, der allerdings bombensicher stand. Vor allem Thomas Greilinger im Powerplay hatte den Ausgleichstreffer auf dem Schläger, aber Rogles rettete mit einem tollen Hechtsprung. Die Zuschauer waren zwar mit dem engagierten Auftreten der Ice Tigers zufrieden, befürchteten aber, dass es heute schwer werden würde, Tore zu schießen.

So ging es in den zweiten Abschnitt, aber auch diesmal fiel schnell ein Treffer, allerdings auf der anderen Seite: Lasse Kopitz hatte von der blauen Linie abgezogen und Robert Tomik, mit seinem allerersten Treffer für die Franken, den Puck entscheidend zum 1:1 abgefälscht. Jetzt rollte Angriffswelle auf Angriffswelle in Richtung des Haie-Tores, aber selbst bei einer 62-sekündigen 5:3-Überzahlsituation, gelang den Ice Tigers kein weiterer Treffer.

Auch im Schlussabschnitt gaben die Ice Tigers weiter Vollgas. Guy Lehoux, der normalerweise nur selten erfolgreich ist, sorgte mit einem Knaller von der blauen Linie für die vielumjubelte erste Führung der Nürnberger. Rogles hatte zwar freie Sicht, reagierte aber auf der Fanghandseite nicht. Jetzt waren die Ice Tigers nicht clever genug und erlaubten den Haien den Ausgleichstreffer. Ein Wechselfehler ließ die Kölner von der blauen Linie zum Schuss kommen, den Abpraller verwandelte erneut Lewandowski. Jetzt hatten die Haie sogar noch die Chance auf drei Punkte, speziell bei zwei Überzahlsituationen, aber auch eine Auszeit von Trainer Hans Zach 20 Sekunden vor Spielende brachte nichts mehr.

Im Penaltyschießen waren die Ice Tigers dann aber eiskalt und verwandelten spektakulär ihre ersten drei Versuche. Jiranek, Greilinger und Fical tanzten Rogles gekonnt aus, da kein Haie-Akteur Chabot überwinden konnte, blieb der Extrapunkt in Nürnberg. Für Hans Zach kein Beinbruch: „Ohne McLlwain, Blank und Elick ist das bei den heimstarken Nürnbergern ein Punktgewinn für uns. Es war ein schnelles, intensives, körperbetontes und faires Spiel zwischen zwei gleichstarken Mannschaften.“ Auf der anderen Seite konnte auch der neue Ice Tigers Coach Greg Poss mit dem Auftakt an seiner neuen Wirkungsstätte vollauf zufrieden sein. „Köln ist eine der stärkeren DEL-Teams. Es war eine gute Partie von meiner Mannschaft, obwohl sehr viele unserer Spieler noch keine DEL-Erfahrung haben. Leider haben wir die Führung nicht nach Hause geschaukelt, daran müssen wir noch arbeiten. Mit den zwei Punkten sind wir aber zufrieden und bereiten uns jetzt auf das schwere Spiel am Dienstag in Hamburg vor“, so Poss nach der Partie.

Tore:

0:1 (01.59) Lewandowski (Boos)

1:1 (21.59) Tomik (Kopitz, Dahl)

2:1 (48.15) Lehoux (Garvey, Cisar) 5:4

2:2 (53.03) Lewandowski

3:2 (60.00) Jiranek (Penalty)

Strafen: Nürnberg 20 min. – Haie 22 min. plus 10 min. Disziplinar Morczinietz

Schiedsrichter: Aumüller (Ottobrunn)

Zuschauer: 6.037

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