Ice Tigers: Auch Christian Franz verlängert seinen Vertrag

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Die Nürnberger Planungen für die nächste DEL-Spielzeit gehen weiter voran: Nachdem gestern Stürmer Greg Leeb sein Ja-Wort gegeben hat, unterschrieb heute auch Verteidiger Christian Franz einen neuen Vertrag und trägt auch 2005/ 2006 das Trikot der Ice Tigers. „Christian ist ein sehr solider und roboster Verteidiger. Er ist ein Teamspieler, er kennt seine Rolle und er erfüllt seine Aufgaben", sagte Manager Otto Sykora. Der 25-jährige wechselte im Sommer letzten Jahres nach sieben Jahren in Iserlohn zu den Ice Tigers und kann inzwischen die Erfahrung von 253 DELSpielen vorweisen.



Nach dem Derby heute gegen Ingolstadt starten die Nürnberger Cracks am Samstag ihre Auswärtstour zu den Spielen in Krefeld (Sonntag, 14.30 Uhr) und Hannover (Dienstag, 19.30 Uhr). „Keine leichten Aufgaben", urteilt Manager Otto Sykora, denn dem Tabellenachten Krefeld sitzt die Konkurrenz aus Düsseldorf und Augsburg im Kampf um die Playoff-Teilnahme im Nacken. Gegen die rheinischen Pinguine haben die Ice Tigers zwar am 1. Oktober letzten Jahres ein 8:1-Schützenfest gefeiert, „aber anschließend haben wir in Krefeld und dann zu Hause mit 2:3 verloren", warnt der Manager vor der Nürnberger Premiere im neuen Krefelder KönigPALAST. Besser ist die bisherige Nürnberger Saisonbilanz gegen die Scorpions (zwei Spiele, zwei Siege), aber auch für die Partie beim DEL-Schlusslicht Hannover gibt es keine Sieggarantie für die Noris-Cracks, so Sykora.



In den bisherigen 39 Saisonspielen kassierte die Nürnberger Abwehr erst 82 Gegentreffer (Schnitt pro Spiel: 2,10) – und stellt damit die sicherste Defensivabteilung vor Köln (93/2,27) und Ingolstadt (92/2,35). Und mit bereits 138 erzielten Treffern belegen die Ice Tigers hinter Frankfurts Offensivkräften (143) mit großem Abstand auf Mannheim (127) Platz zwei in dieser Statistik. Insgesamt 21 Spiele konnte die Mannschaft von Trainer Greg Poss in der regulären Spielzeit für sich entscheiden, nur zehn mal gingen die Ice Tigers in den 39 Spielen nach 60 Minuten als Verlierer und ohne Punktgewinn vom Eis und haben damit die bislang wenigstens Niederlagen auf dem Konto. Nervenstark und treffsicher zeigten sich die Nürnberger Cracks auch im Penaltyschießen: Sechs der insgesamt acht Stechen endeten mit einem Tigers-Erfolg – macht dabei Rang eins vor Titelverteidiger Frankfurt, der ebenfalls acht mal zum Penaltyschießen antreten musste, aber nur fünf Mal erfolgreich war.



Weiter auf Platz eins rangiert Nürnberg in Sachen Überzahl-Effizienz mit einer Quote von 22,82 Prozent, und auch in Unterzahl sind die Noris-Cracks mit 88,30 Prozent das effizienteste Team vor Köln (87,39) und Mannheim (86,21). Und: Keine Mannschaft hat so oft auf das gegnerische Tor geschossen wie Nürnberg (1312 Mal), allerdings kommen die Ice Tigers dabei nur auf eine Erfolgsquote von 10,52 Prozent und liegen damit hinter Frankfurt (1265 Schüsse/11,54 Prozent) und Mannheim 1179/10,77) in dieser Statistik auf dem dritten Platz. Zwei Tigers-Cracks rangieren zurzeit unter den Top-Ten der DEL-Scorer: Verteidiger Pascal Trepanier mit 41 Punkten (13 Tore/28 Assists) auf Rang fünf, und Stürmer Yan Stastny mit 39 Punkten (20 Tore/19 Assists) auf Rang acht. In der Liste der erfolgreichsten Torschützen belegt Stastny hinter Frankfurts Patrick Lebeau (24) und dem Wolfsburger Ivan Ciernik (22) den dritten Platz, und Trepanier teilt sich in der Rangliste der besten DELVorbereiter mit Mannheims Jochen Hecht Platz drei. Unter den Top-Verteidigern liegt Trepanier aber nach wie vor unangefochten auf Platz eins, und Teamkollege Lasse Kopitz findet sich mit 25 Punkten (8 Tore/17 Assists, Rang neun) ebenfalls unter den zehn besten Abwehrspezialisten. Die wenigstens Gegentreffer – dazu hat auch Adam Svoboda seinen Teil beigetragen. Und mit nur geringem Abstand belegt Nürnbergs Keeper mit einem Gegentorschnitt von 2,09 seit Wochen hinter dem Kölner Chris Rogles (2,07) und Ingolstadts Jimmy Waite (2,08) Rang drei unter den DEL-Torhütern.

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