Ice Tigers: 5:1 gegen dezimierte Straubinger

(Foto: Verein)(Foto: Verein)
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Nichts zu holen gab es für Aufsteiger Straubing bei den

derzeit formstarken Sinupret Ice Tigers. Das 5:1 der Ice Tigers bedeutete zudem

den vierten Sieg im vierten Saisonspiel gegen die Niederbayern.


Schon früh dominierten die Ice Tigers die Partie: Pollock schlenzte in der

ersten Überzahlsituation die Scheibe in den Winkel. Auch in der Folgezeit waren

die Straubinger meist einen Schritt zu langsam, hatten aber ab der 15. Minute

mehrfach bei doppelter Überzahl die Gelegenheit zum Ausgleich.


Auch das zweite Drittel begann nach vielen Hinausstellungen des konsequenten

Schweizer Referees Mandioni mit doppelter Überzahl für die Gäste, aber einmal

die Latte und zweimal Lukas Lang, der heute den Vorzug gegenüber Labbé erhielt,

verhinderten einen Gästetreffer.


Besser machten es die Ice Tigers als Oswald und Severson auf der Strafbank

brummten. Rich Brennan fackelte nicht lange und traf zum verdienten 2:0. Kurios

war dann der erste Straubinger Treffer, als Chouinard bei doppelter Unterzahl

Laflamme den Puck abluchste und bei seinem Break gefoult wurde. Den Penalty

verwandelte er sicher.


Jetzt witterten die zahlreich angereisten Gästefans Morgenluft, doch nur 63

Sekunden später verstummten sie wieder. Martin Jiranek stellte im Nachschuss

den alten Abstand wieder her. Jetzt war die Luft etwas heraus, vor allem

nachdem André Savage in der 37. Minute – erneut bei doppelter Überzahl – zum

4:1 traf.


Im Schlussabschnitt taten sich beide Teams nicht mehr weh. Straubing konnte

nicht, Nürnberg wollte nicht. Den Schlusspunkt setzte Petr Fical, der in

Überzahl im Nachschuss das 5:1 erzielen konnte. Letztendlich hatten die

dezimierten Gäste keine wirkliche Chance.


„Nürnberg liegt uns irgendwie nicht“, stellte Trainer Erich Kühnhackl nach der

vierten Niederlage gegen die Franken fest. „Die halbe Mannschaft war krank,

dazu hatten wir einige Verletzte. Im zweiten Drittel haben wir zu viele

unnötige Strafzeiten gezogen und die Partie verloren. Bei eigener Überzahl hat

uns mit Gallant ein sehr wichtiger Spieler gefehlt“, so Kühnhackl über den spielentscheidenden

Unterschied in den „special teams“.


Für Benoit Laporte waren die beiden Siege gegen Duisburg und Straubing „sehr

wichtig“. „Lukas Lang hat uns mit einigen Paraden im richtigen Moment gut

geholfen, vor allem bei doppelter Unterzahl. Das ist gut zu wissen für den

weiteren Saisonverlauf“, stellte Laporte fest. Vor allem bedankte sich der

Frankokanadier bei den wieder einmal zahlreich erschienenen Zuschauern für die gute Stimmung.


Durch die Niederlage der Kölner Haie konnten die Ice Tigers bis auf

drei Punkte an den wichtigen Platz 4 herankommen. Schon am Dienstag

steht mit dem Auswärtsspiel in Hannover ein weiterer wichtiger

Prüfstein auf dem Weg in die Playoffs auf dem Programm der Ice Tigers.

Ob dann Stefan Schauer und Shawn Carter wieder eingesetzt werden

können, entscheidet sich erst kruzfristig vor der Partie bei den

Niedersachsen. (Foto: Winterl - www.hockeymedia.de/galerie)


Tore:

1:0 (03.13) Pollock (Swanson, Savage) 5:4

2:0 (27.17) Brennan (Periard, Beardsmore) 5:3

2:1 (28.07) Chouinard (Penalty) 3:5

3:1 (29.10) Jiranek (Polaczek, Pollock) 4:4

4:1 (36.32) Savage (Pollock, Laflamme) 5:3

5:1 (59.11) Fical (Laflamme, Jiranek) 5:4


Strafen: Nürnberg 26 min. – Straubing 16 min + 10 min. Oswald und Severson

Zuschauer: 7337

Schiedsrichter: Mandioni

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