Ice Tigers: 47 Sekunden Blackout - Unnötiges 1:2 gegen Düsseldorf

Zittersieg gegen HuskiesZittersieg gegen Huskies
Lesedauer: ca. 1 Minute

Bereits die 6. Heimniederlage im 13. Spiel vor eigenem Publikum mussten die

Sinupret Ice Tigers am Dienstagabend gegen die DEG Metro Stars einstecken. Am

Ende hieß es 1:2 aus Nürnberger Sicht, obwohl man die Partie lange dominiert

hatte. Ein Doppelschlag der Metro Stars innerhalb von 47 Sekunden im zweiten

Drittel brachte die Entscheidung zugunsten der Rheinländer.

 

 Bereits in den Anfangsminuten hatten Grygiel und Carter früh die Führung

auf dem Schläger, scheiterten aber an Storr bzw. der Unterkante der Latte. Auf

der Gegenseite prüften Sulzer und Vikingstad den heute starken JF Labbé im

Nürnberger Tor. Die Ice Tigers hatten jedoch mehr vom Spiel und gingen nicht

unverdient in Führung. Youngster Maurer nutzte einen Abpraller von Storr zum

1:0.

 

 Im Mittelabschnitt stand die Nürnberger Defensive abgesehen von einem

Unterzahlbreak von Kreutzer zunächst stabil. Für die zuletzt zuhause wackligen

Ice Tigers brach dann aber doch das Ungemach herein - innerhalb von 47 Sekunden

drehten Vikingstad und Cullen die Partie. Vikingstad nutzte einen fatalen Fehler

von Ondruschka, der die Scheibe in der eigenen Zone an Kathan verlor zum 1:1.

Nur 47 Sekunden später war die Verunsicherung in Reihen der Ice Tigers immer

noch förmlich spürbar. Das nutzte Cullen zum 2:1.

 

 Von diesem Schock erholten sich die Mannen von Benoit Laporte nicht mehr.

Gelungene Offensivaktionen blieben bis zum Spielende Mangelware, vor allem auch

in Überzahl fehlte die letzte Inspiration. Auf der Gegenseite hatte Brown in der

52. Minute die Vorentscheidung auf dem Schläger, aber Labbé rettete mit der

Schulter. Auch die letzte Maßnahme Laportes in den letzten 86 Sekunden ohne

Torhüter gegen vier Düsseldorfer zu agieren fruchtete nicht mehr.

 

 Letztendlich stimmte im Vergleich zu der ein oder anderen Heimniederlage

Einsatz und Einstellung bei den Ice Tigers, aber für zwei leichtsinnige Fehler

wurden die Franken von den dezimierten Metro Stars bitter bestraft. "Wir haben

35 Minuten sehr gut gespielt. Dann haben zwei unserer jungen Spieler vergessen

gegen wen wir spielen und die Scheibe tief im eigenen Drittel verloren",

analysierte Laporte auf der Pressekonferenz. Don Jackson sah das ganze aus

seiner Sicht: "Unsere Topreihe hat zwei schnelle Tore gemacht, das war heute der

Unterschied."

 

 Tore:

 1:0 (12.09) Maurer (Periard, Swanson)

 1:1 (35.39) Vikingstad (Kathan)

 1:2 (36.26) Cullen (Kreutzer, Kathan)

 

 Strafen: Nürnberg 12 - Düsseldorf 24 plus 10 Brown

 Zuschauer: 4506

 Schiedsrichter: Piechaczek

Jetzt die Hockeyweb-App laden!