Ice Tigers: 3:2-Heimsieg gegen Augsburg

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Es mussten schon die Augsburger Panther nach

Nürnberg kommen, um den Sinupret Ice Tigers mal wieder ein Erfolgserlebnis auf

eigenem Eis zu ermöglichen. Trotz mäßiger Leistung behielten die Ice Tigers im

bayerischen Derby am Samstagabend mit 3:2 die Oberhand. Der letzte Augsburger

Erfolg im Frankenland datiert mittlerweile auf den 9. Januar 2000 zurück.


Wirklich ansehnlich waren für Nürnbergs Fans lediglich die ersten 11 Minuten,

als Savage im Nachschuss und Polaczek in Überzahl eine verdiente 2:0-Führung

herausschossen. Danach schaltete man das Tempo ein wenig zurück und die

kampfstarken Panther fanden mehr und mehr ins Spiel zurück. Allerdings fehlte

ihnen neben den technischen Fähigkeiten auch in einigen Situationen das nötige

Quäntchen Glück. Dieses hatten die Panther allerdings bei Josephs

Anschlusstreffer. Bei doppelter Überzahl brachte er die Scheibe irgendwie mit

dem Körper ins Netz. Nach Studium des Videobeweises gab Schiedsrichter Schimm

den Treffer.


Als im Schlussabschnitt Augsburgs Goalie Wanhainen einen Schuss von Shawn

Carter durchrutschen ließ, schien die Partie entschieden, aber die Ice Tigers

machten es selbst noch einmal spannend. Bei eigener Überzahl vergaßen sie die

Scheibe vor dem eigenen Tor, Murphy bedankte sich mit dem 2:3.


Danach war es vor allem Lukas Lang zu verdanken, dass es mal wieder zu einem

Heimsieg reichte. Der junge Goalie hielt was zu halten war und empfahl sich für

weitere Einsätze. Zunächst geht es aber wieder nach Regensburg, wo Lang am

Sonntag gegen Bietigheim und am Dienstag im Pokal gegen Berlin zum Einsatz

kommen soll. „Lukas muss mehr spielen, mindestens 25-30 Spiele pro Saison. Wir

planen auch in der nächsten Saison mit ihm. Gespräche mit Lukas und seinem

Agenten finden Ende Dezember statt“, erklärte Manager Otto Sykora.


“Wir waren zwei Drittel die bessere Mannschaft auf dem Eis und hatten viele

Chancen“, analysierte Augsburgs Coach Paulin Bordeleau nach der Partie. Benoit

Laporte fand sein Team „nach der 2:0-Führung zu bequem“.


Tore:

1:0 (08.49) Savage (Maurer, Schauer)

2:0 (10.47) Polaczek (Acker, Grygiel) 5:4

2:1 (30.49) Joseph (Pratt, Henderson) 5:3

3:1 (45.53) Carter (Pollock, Laflamme)

3:2 (49.33) Henderson 4:5


Strafen: Nürnberg 8 min. – Augsburg 12 min.

Schiedsrichter: Schimm

Zuschauer: 4711

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