Ice Tigers: 3:0 gegen Mannheim beim Arena-Jubiläum

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"Playoffs ohne Mannheim", schallte es in den letzten Minuten aus

fast 7000 Kehlen in der Arena Nürnberger Versicherung. Der 3:0-Sieg der

Nürnberg Ice Tigers beim 150. Spiel in der Arena könnte endgültig das

Playoff-Aus für den "Erzrivalen" Mannheim bedeuten. Neun Punkte

beträgt derzeit der Rückstand auf den rettenden achten Platz.


Allein dies war für die wieder einmal zahlreich erschienen Fans fast wichtiger

als der Sieg und der dritte Saison-Shutout für JF Labbé. Ähnlich wie beim

letzten Aufeinandertreffen am 6. Januar als erstmals Greg Poss mit den Adlern in

Nürnberg auftauchte, dominierten die Ice Tigers das Spiel. Von Beginn an

entwickelte sich zwar ein intensives Spiel, aber die Tore fielen nur auf einer

Seite. Allerdings hielten die Adler voll dagegen und waren in den ersten Minuten

auch schnell und druckvoll unterwegs.


Ein Doppelschlag in der 12. Minute lenkte dann aber das Spiel in die Nürnberger

Richtung. Zunächst war Petr Fical mit einem schönen Schuss in den Winkel in

Überzahl erfolgreich, ehe nur 26 Sekunden später Ex-Tiger Freddy Chabot das

2:0 auflegte. Sein Ausflug hinters Tor wurde von Beardsmore unterbunden, Methot

nutzte diese Konfusion und schob die Scheibe durch Chabots Schoner. "Wir

mussten etwas tun", erklärte Greg Poss den frühen Torhüterwechsel nach

diesem Tor.

Im zweiten Drittel wurde den Mannheimer Hoffnungen schnell der Zahn gezogen.

Nach 46 Sekunden schickte Brennan Beardsmore auf die Reise, der den

eingewechselten Kauhanen im letzten Moment mit der Rückhand überwand. Danach

bemühten sich die Adler zwar, aber Nürnbergs Defensive um den wie immer

aufmerksamen JF Labbé ließ nicht viel Gefährliches zu. Bezeichnenderweise

waren Carters Versuch (35.) und Ullmanns Solo (50.) jeweils in Unterzahl die

besten Möglichkeiten für die Gäste. "Wir haben ein Problem, Tore zu

schießen. Daran müssen wir arbeiten und bis zum Ende kämpfen",

analysierte Poss nach der Partie.


Auf Nürnberger Seite hätten Swanson, Polaczek und Martinec auch noch erhöhen

können, aber Kauhanen blieb bei den 1 auf 1 Situationen jeweils Sieger.

"Mannheim war anfangs bereit und in den ersten Minuten schnell. Wir haben

ein sehr schönes Überzahltor geschossen, das war ein wichtiger Schritt zum

Erfolg", so Benoit Laporte, der sich von den Nürnberger Fans in die

Olympiapause verabschiedete.


Tore:

1:0 (11.25) Fical (Döme, Pollock) 5:4

2:0 (11.51) Methot (Beardsmore, Periard)

3:0 (20.46) Beardsmore (Brennan, Methot) 5:4


Strafen: Nürnberg 20 min. plus 10 Franz - Mannheim 18 min.

Schiedsrichter: Dahle

Zuschauer: 6873



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