Huskies verschenken Sieg: 3:4 n.P. (2:0,1:1,0:2,0:1) gegen Eisbären

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Mit zehn Spielern unter 23 Jahren traten die vom Verletzungspech und den Vorkommnissen in Schweden arg gebeutelten Berliner Eisbären am Sonntagabend in Kassel an. Das nahmen die Huskies von Beginn an zum Anlass, mit druckvollem Spiel zum Erfolg zu gelangen. So prüfte bereits in der ersten Spielminute MacLeod den für Berlin im Gehäuse stehenden Nationalgoalie Jonas. Und auch weiterhin stürmten die Kasseler in Richtung Jonas, aber die Berliner suchten ihr Heil überwiegend in der Defensive und zerstörten zunächst gut angelegte Angriffe. Dennoch hatte Serikow mit seiner Direktabnahme eine Großchance, die Jonas jedoch sehr gut parierte (5.). Danach kamen allerdings die Eisbären, bedingt durch eine Strafe gegen Kassels S. Retzer, durch Barta (8.) und Antons (9.) ebenfalls zu Einschussmöglichkeiten, doch Gage war zur Stelle. In der folgenden Überzahl der Huskies scheiterten noch Trattnig und Valenti (10./11.) sowie Berlins Barta mit einem short-hander-break am jeweiligen Torhüter. Die Führung der Hausherren lag jetzt quasi in der Luft und nachdem Peterson an Jonas den Puck noch nicht vorbei brachte, machte Drury es besser: er traf nach schönem Pass von Brousseau zum 1:0 (13.). Nun zeigten sich die Huskies befreit und entwickelten mehr und mehr Druck auf den Gegner. Die Folge war Abstreiters 50. Treffer für die Kassel Huskies zum verdienten 2:0 Drittelendstand (18.). Das gleiche Bild bot sich den gut 4.000 Zuschauern auch im zweiten Drittel. Kassel mit deutlicher Übermacht und verteidigende Eisbären, die sich bei Jonas bedanken konnten, der wenn es brenzlig wurde rettete, so auch gegen den frei stehenden Valenti (27.). Doch im unmittelbaren Anschluss war selbst Jonas geschlagen, denn Drury nutzte seine Freiheit zur 3:0 Führung (28.). Als danach Serikow scheiterte (29.) und die Berliner in ihrem Drittel teilweise die Übersicht verloren (30.), nahm Trainer Pagé eine Auszeit, die dann auch zu etwas mehr Ruhe und Ordnung verhalf, obwohl weiter die Gastgeber das Geschehen bestimmten. Einzig ein Torerfolg blieb aus. Diesen sicherten sich die Gäste, die durch Barta zum 1:3 einschossen, während der zweifache Torschütze Drury auf der Strafbank saß (35.). Und am Ende des Spielabschnittes glänzte Kassels Keeper Gage noch einmal gegen Shearer und den Nachschuss von Rankel (40.), bevor ein vermeintliches Tor der Berliner wegen Torraumabseits nach Videostudium von Schiedsrichter Deubert nicht gegeben wurde. Im Schlussdrittel verflachte die Begegnung ein wenig und die Huskies wirkten nicht mehr so souverän wie in den vorausgegangenen vierzig Minuten. Zwar hatten Serikow und Trattnig die Möglichkeit zu erhöhen (45.) doch die auftretenden Unsicherheiten nutzten die Eisbären zum 3:2 Anschluss durch Keller (46.). Und plötzlich verloren die Kasseler ihre Linie, so dass Trainer Kammerer in der 52. Minute eine Auszeit nahm. Die verpuffte jedoch, denn nur wenig später erzielte Shearer den sich anbahnenden Ausgleich zum 3:3 (54.). Die Gastgeber versuchten am Ende ihre Kräfte noch einmal zu mobilisieren, aber Brousseau (58.) und Abstreiter (59.) konnten das Penaltyschießen nicht verhindern.

DEL Hauptrunde

Sonntag 15.09.2019
Fischtown Pinguins Bremerhaven
5 : 0
Eisbären Berlin Berlin
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
5 : 3
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
EHC Red Bull München München
3 : 2
Düsseldorfer EG Düsseldorf
Iserlohn Roosters Iserlohn
2 : 3
Straubing Tigers Straubing
Krefeld Pinguine Krefeld
3 : 4
Augsburger Panther Augsburg
Adler Mannheim Mannheim
1 : 2
Kölner Haie Köln
ERC Ingolstadt Ingolstadt
1 : 5
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg
Donnerstag 19.09.2019
Thomas Sabo Ice Tigers Nürnberg
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Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
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