Huskies verlieren in Mannheim

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Lesedauer: ca. 2 Minuten

Vor 5.100 Zuschauern durften die Adler Mannheim gegen die Kassel Huskies einen verdienten Sieg feiern. Nach einem gut geführten ersten Drittel verloren die Kasseler danach ihre Linie und konnten ihre Überzahlspiele, gerade zu Beginn des letzten Spielabschnittes, nicht nutzen, während die Mannheimer mit einer cleveren Leistung ihre Chancen besser verwerteten.

Von Beginn an versuchten die Adler ihre 0:6 Niederlage in Krefeld vergessen zu machen und übten gehörigen Druck auf die Kasseler aus, so dass Corbet schon nach 40 Sekunden die erste Chance besaß, aber an Huskies-Torsteher Gage scheiterte. Die Huskies wiederum sicherten zunächst nach hinten ab und verlegten sich auf Konter, die die Mannheimer allerdings vorerst nicht zuließen. Nach Edgertons Möglichkeit in der 5. Minute konnten sich die Nordhessen jedoch langsam aus der Umklammerung der Gastgeber befreien und hatten ihrerseits durch Drury (7.) und Loth im Nachschuss (9.) gleichwertige Chancen. Von nun an bot sich den Zuschauern eine ausgeglichene Partie, allerdings vorerst ohne weitere Einschussgelegenheiten. Die ergab sich dann für die Huskies und Trattnig verwertete mit sattem Handgelenkschuss zum 0:1 (17.). In der 19. Minute zeigte Schiedsrichter Dahle eine Strafe gegen Kassel an, die die Adler durch Hlushko aus dem Gewühl heraus nutzten und Dahle nach Videobeweis auch als 1:1 anerkannte.

Im zweiten Drittel sorgte zwar Acker für die erste Tormöglichkeit, doch den Treffer erzielten die Adler durch Martinec (24.). Anschließend brachte eine Überzahl der Huskies Chancen für Brousseau (26.) und S. Retzer (27.), die von Shulmistra im Adler-Kasten vereitelt wurden. Direkt danach durften die Kasseler sogar kurzfristig mit 5 gegen 3 agieren, aber durch eigene Strafen wurde daraus am Ende ein Powerplay für die Mannheimer, in dessen Verlauf Goc Gage prüfte (29.) und der Schiedsrichter ein Tor für die Adler nicht gab, da zuvor bereits abgepfiffen war. In der 33. Minute rettete Gage gegen Goc sowie mehrere Nachschüsse und hielt seine Mannen damit im Spiel. In der Folge musste Kassels Goalie auch gegen Ullman sein Können beweisen (35.), während Mannheims Edgerton am leeren Tor vorbei zog (38.). Als dann jedoch Acker auf die Strafbank verbannt wurde, schoss Corbet zum 3:1 ein (40.), was aufgrund der größeren Spielanteile der Adler und einer zu passiven Vorstellung der Huskies auch zu diesem Zeitpunkt verdient war.

In den letzten zwanzig Spielminuten versuchten die Kasseler zwar alles, um der Begegnung noch eine Wende zu geben, aber trotz wiederholter Überzahlsituationen hatte lediglich Abstreiter die Möglichkeit zum Anschlusstreffer (45.). Und obwohl die Adler selbst nicht mehr allzuviel zur Resultatsverbesserung taten, war Gage gegen Plante, Hock und Junker gefordert, wobei dazwischen Corbet nur den Pfosten traf (53.). In der 57. Minute wurde die Partie dann endgültig durch Goc entschieden, der Gage zum 4:1 überwand.

Adler Mannheim - Kassel Huskies 4:1 ( 1:1, 2:0, 1:0)

Tore:
0:1 (16:00) Trattnig (C.Retzer, Wahlberg), 1:1 (18:46) Hlushko (Edgerton), 2:1 (23:01) Martinec (Hock, Junker), 3:1 (39:16) Corbet (Roach, Plante - 5:4), 4:1 (56:15) Goc (Joseph, Edgerton)

Strafzeiten: Mannheim 14 - Kassel 14

Schiedsrichter: Dahle (Berlin)

Zuschauer: 5.100


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