Huskies verlieren auch in Hamburg

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
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Die mitgereisten 40 Huskies-Fans unter den 5.767 Zuschauern (Saison-Minuskulisse) sahen eine einseitige Begegnung zwischen den Hamburg Freezers und den Kassel Huskies, die die Gastgeber stets im Griff hatten. Wie in den vorhergehenden Auswärtsspielen gerieten die Kasseler bereits frühzeitig ins Hintertreffen und konnten in dieser Partie weder eine Wende herbeiführen noch einen Treffer erzielen.

In einem von beiden Mannschaften schwach geführten ersten Drittel, das von zahlreichen Fehlpässen gezeichnet war, zeigten die Hamburger den stärkeren Zug zum Tor und profitierten schließlich von den Abwehrfehlern der Huskies. Nach vorsichtigem Abtasten in den Anfangsminuten wurde Kassels Torsteher Münster, der erstmals in dieser Saison zu einem DEL-Einsatz kam, nach einer 2 auf 1-Situation von Schneider ernsthaft geprüft, verhinderte mit guter Reaktion jedoch den Rückstand seines Teams (6.). Als dann aber die Kasseler Abwehr unsortiert agierte, hatte Hynes, der allein vor Münster auftauchte, leichtes Spiel und überwand den chancenlosen Münster zum 1:0 (9.). Bei der nächsten guten Hamburger Möglichkeit durch Greig, konnte Münster sich erneut auszeichnen (12.), um sich wenig später nach einem weiteren Fehler in der Huskies-Abwehr, bei eigener Überzahl, jedoch drei Angreifern der Freezers gegenüber zu sehen, von denen Purdie zum 2:0 abschloss (14.). Bis zu diesem Zeitpunkt musste Hamburgs Goalie Rousson ausschließlich bei Schüssen von der blauen Linie von Crowley (8.), Naumenko (13.) und S. Retzer (13.) eingreifen, was ihm allerdings keine großen Probleme bereitete. Lediglich Trattnig nötigte Rousson nach einem Bauerntrick zu einer Großtat (20.).

Zwar hatten die Kasseler in der 22. Minute durch Naumenko die erste Chance des Mittelabschnittes, doch nachdem Loth auf die Strafbank musste, ließ Schneider sich nicht lange bitten und vollendete zum 3:0 (23.). Anschließend scheiterte Valenti an Rousson (24.) und in den folgenden Minuten hatten die Huskies Glück, dass weder Plachta, der ungestört um Kassels Tor fahren durfte, sowie Fearns, der frei zum Schuss kam, das Gehäuse der Nordhessen verfehlten (25./27.). In der nächsten Szene wurde die Unbekümmertheit in Kassels Hintermannschaft allerdings erneut bestraft, denn nach M. Schröders Bauerntrick, der noch abgewehrt werden konnte, nutzte der völlig freistehende Röthke den Abpraller zum 4:0 (28.). Angesichts dieses Ergebnisses schalteten die Freezers einen Gang zurück, so dass die Huskies besser ins Spiel kamen, aber in ihren Angriffsaktionen viel zu harmlos agierten, um die Hamburger in Gefahr zu bringen. In der 36. Minute hatte dann erneut Valenti eine Gelegeheit, die von Rousson jedoch vereitelt wurde.

Im letzten Drittel passierte nichts Nennenswertes mehr, w

eil sich die Hamburger mit dem Spielstand zufrieden gaben und die Huskies daraus kein Kapital schlagen konnten. Da halfen auch die von Trainer Kammerer schon im Mitteldrittel vorgenommenen Umstellungen, Peterson und Loth tauschten die Reihen und Jones kam statt Crowley, nicht weiter, um eine ähnliche Aufholjagd wie in Nürnberg zu starten. Einzig Jones prüfte vergebens mit zwei Schlagschüssen Rousson (47.), während die Freezers am Ende gar noch hätten erhöhen können, doch P. Abstreiter, S. Schröder und Schneider vergaben.

Stimmen der Trainer zum Spiel:

Axel Kammerer: "Wir hatten nie eine Chance. Hamburg hat so gespielt wie wir es eigentlich machen wollten: Hart in den Zweikämpfen, stark in der Abwehr, mit Zug zum Tor und mit gutem Umschalten von Verteidigung in Angriff. Man muss natürlich sagen, dass Hamburg ein hervorragendes Team hat und nicht umsonst jetzt Tabellenführer ist. Für Kassel war es ein Anschauungsunterricht für die kommenden zwei Spiele am Wochenende.

Dave King: "Die ersten beiden Drittel waren das Beste, was wir bisher gespielt haben. Das letzte Drittel ging an Kassel. Mir hat imponiert, dass Kassel nie aufgegeben hat."

Hamburg Freezers - Kassel Huskies 4:0 ( 2:0, 2:0, 0:0)

Tore:

1:0 (8:40) Hynes (Fearns)

2:0 (13:37) Purdie (P. Abstreiter, Greig - 4:5)

3:0 (22:01) Schneider (Purdie, Greig - 5:4)

4:0 (27:45) Röthke (M. Schröder, S. Schröder)

Strafzeiten: Hamburg 14 - Kassel 10

Schiedsrichter: Müller (Schierke)

Zuschauer: 5.767


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