Huskies vergeben letzte Ausländerlizenz an Jan Lipiansky

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
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Die Kassel Huskies haben mit der Verpflichtung des Slowaken Jan Lipiansky ihre letzte freie Ausländerlizenz vergeben. Lipiansky spielte zuletzt in seinem Heimatverein HC Slovan Harvard Bratislava und brachte es dort in 29 Spielen auf 14 Tore und 8 Assists. 1994 wurde der körperlich stabile Center in der 11. Runde an 270. Position von den Philadelphia Flyers gedraftet, schaffte den Sprung in die NHL jedoch nicht. Die meiste Zeit seiner Profikarriere verbrachte der 28-jährige in der slowakischen Extraliga bei Slovan Bratislava. Er hat allerdings weitere Europa-Erfahrung bereits bei Tappara Tampere (Elitserien Schweden 97/98), Ässät Pori (SM-Liiga Finnland, 97/98 und 01/02) sowie in den letztjährigen Play-Offs der Schweizer Nationalliga A bei Ambri-Piotta gesammelt. Nach Ablauf seines Vertrages bei Bratislava wollte der verheiratete Stürmer und zweifache Vater gern in die DEL wechseln. „Jans Ziel war die DEL. Er hätte auch in Bratislava bleiben oder zu TPS Turku bzw. CSKA Moskau gehen können, möchte sich aber in Deutschland etablieren. Bei den Huskies kommt ihm neben der soliden Arbeit dort entgegen, dass er Zdenek Nedved zumindest als Gegenspieler aus der finnischen Liga kennt und mit dem Tschechen einen Gesprächspartner hat“, so Lipianskys Agent Daniel Lammel, der ihn in Spielart und –weise mit Iserlohns Andrej Podkonicky vergleicht: „Er ist ein Spieler mit Übersicht und guten Händen, technisch versiert.“ Kassels Manager Joe Gibbs sieht in dem Neuzugang einen weiteren Teamplayer: „Jan passt gut in unser Konzept und wir erwarten, dass er sich gut in die Mannschaft einfügt und uns weiterhilft. Er ist sicher nicht der „Knipser“, aber wir konnten noch über eine Ausländer-Lizenz verfügen und denken, dass er die Huskies verstärken wird.“ Jan Lipiansky wird am Wochenende in Kassel erwartet und soll so schnell wie möglich lizensiert werden.