Huskies: Unverdiente Niederlage gegen Mannheim

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
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Zum einzigen Spiel an diesem Wochenende waren am Sonntagnachmittag die Adler aus Mannheim zu Gast bei den Kassel Huskies. Wer würde heute seine Negativserie beenden, die Huskies nach fünf Niederlagen in Folge oder die Adler nach zuletzt drei Niederlagen? Trotz des zwischenzeitlichen 0:2 Rückstandes sah es gut aus für die Huskies. Sie bestimmten über weite Strecken das Spiel und waren die agilere und kämpferisch stärkere Mannschaft, doch wieder lag es an der schlechten Chancenauswertung, dass es nicht zum Sieg reichte und die Adler gewannen glücklich mit 5:2.



Ein hektischer Spielbeginn beider Mannschaften, dazu ein kleinlich pfeifender Schiedsrichter Jonak. Die Folge war, dass auf Grund der vielen Strafzeiten weder die Huskies noch die Adler ein geordnetes Spiel aufbauen konnten. Die erste Torchance bei Überzahl hatte Furey mit einem Hammer von der blauen Linie, er verfehlte jedoch knapp das Tor und im Gegenzug prüfte Hecht bei einem Konter Münster (2.). Als dann die Mannheimer teilweise sogar mit zwei Mann mehr auf dem Eis waren, versuchten sich Greilinger und Delmore (beide 4.) sowie S. Goc (5.). mit Schüssen von der blauen Linie, Münster war aber nicht zu überwinden. Macholda war es vorbehalten, die erste Möglichkeit bei 5 gegen 5 zu haben, er schoss knapp am Tor vorbei (6.) wie auch S. Retzer (8.) und Serikow (13.). In der 17. Spielminute nutzte Tripp doch noch eine Powerplay-Situation aus und erzielte die 1:0 Führung der Adler (17.). Als dann auch noch Corbet in Unterzahl kurz vor Drittelende auf 2:0 erhöhte (20.), konnte man schon wieder schlimmes befürchten. Aber die Huskies waren von dem Rückstand nicht beeindruckt, nur 23 Sekunden später erzielte Greig nach Vorlage von Corso den verdienten 1:2 Anschlusstreffer (20.).



Nach den vielen Strafen im ersten Drittel hatten beide Mannschaften wohl gemerkt, was erlaubt ist und was nicht, denn es gab weniger Strafen und dadurch konnten beide Teams endlich ihr Spiel aufgebauen. Was den Huskies deutlich besser gelang und sie druckvoller agierten. Allein Drury hätte mit drei sehenswerten Aktionen die Huskies zum Ausgleich oder gar in Führung bringen können, erst kurvt er um's Tor und trifft nur das Aussenenetz (25.), dann scheitert er frei vorm Tor an Huet (30.) und wieder frei vorm Tor trifft er den Pfosten (33.). Sonst ging es hin und her, wobei die Adler keine eindeutigen Chancen hatten und den Kasseler Spielern wieder das Pech am Schläger klebte. So blieb das Drittel torlos und die 3.831 Fans mussten auf das letzte Drittel hoffen und warten.



Und die Fans mussten nicht lange warten, in der 44. Spielminute markierte Greig mit seinem zweiten Treffer wiederum nach Vorlage von Corso den 2:2 Ausgleich. Von den Mannheimern war nicht viel zu sehen und die Huskies hatten durch S. Retzer (46.), Furey (47.), Bousquet der den Aussenpfosten traf (49.) sowie Abstreiter und Drury, der den Abpraller nicht verwerten konnte (50.), die Möglichkeiten, doch wie in den vergangenen Spielen konnten sie die Chancen nicht in Tore umsetzen. Und das sollte sich rächen, denn wie aus dem nichts überwand Edgerton Münster zum 2:3 (50.). Corso hätte sein Team wieder ran bringen können, aber er scheiterte an Huet (53.). Auf der Gegenseite nutzte Ullmann eine der wenigen Chancen zum 4:2 (55.). Damit war der Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt. Trainer McParland nahm in der 58. Minute eine Auszeit und Münster aus dem Tor, doch statt dem Anschlusstreffer traf Healey das leere Tor zum 5:2 Endstand und Sieg für die Adler.



Kassel Huskies - Adler Mannheim 2:5 (1:2, 0:0, 1:3)

Tore: 0:1 (16:13) Tripp (Delmore, Kelly - 5:4), 0:2 (19:07) Corbet (Edgerton - 4:5), 1:2 (19:30) Greig (Corso - 5:4), 2:2 (43:55) Greig (Corso), 2:3 (50.) Edgerton (Plante), 2:4 (54:33) Ullmann (Hecht), 2:5 (59.) Healey (Kelly)

Strafzeiten: Kassel 22 - Mannheim 34 + Disziplinarstrafe Pyka und Schütz

Schiedsrichter: Peter Jonak, Slowakei

Zuschauer: 3.831

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