Huskies-Niederlage beim Tabellenführer

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Keine leichte Aufgabe erwartete die Kassel am Freitagabend auf fremden Eis,

mussten sie doch beim Tabellenführer aus Ingolstadt antreten. Mit dabei war

wieder Nielsen, dafür musste aber Trainer Richer außer auf die Verletzten P.

Abstreiter, Osterloh und Valenti noch auf die gesperrten Bannister und Gerbig

verzichten. Zweimal kam die Huskies an die zwei Tore Führung der Ingolstädter

ran, doch sie schafften es nicht das Spiel zu drehen und verloren mit 2:4.

Die Huskies hatten keinen guten Start ins Spiel, sie wurden kalt erwischt und

lagen nach zweiunddreißig Sekunden durch das Tor von Tallaire bereits mit 0:1

zurück. Im Gegenzug vergab T. Abstreiter die Möglichkeit zum frühen Ausgleich

(1.). Danach durften die Panther knapp vier Minuten mit einem Mann mehr agieren.

Dabei schoss Jiranek in aussichtsreicher Position Gage in die Arme (3.) und den

Schuss von Holland wehrte Gage noch ab (4.). Doch dann war er machtlos, bei er

Hereingabe von Ficenec stand Jiranek auf der linken Seite völlig frei und

brauchte den Puck nur noch zum 2:0 einzuschieben (6.). Die Huskies brauchten

dann nur zwölf Sekunden um bei doppelter Überzahl den Anschlusstreffer zum 1:2

durch Brulé zu erzielen (7.). Während die Kasseler die Torgelegenheiten durch

Wörle (10.) und Brulé (15.) zum Ausgleich nicht nutzen konnten, scheiterten bei

den Ingolstädtern Goodall (14.) wie auch Jiranek (15.), aber Barta nutzte ein

Durcheinander um das Kasseler Tor herum und traf zum 3:1 (18.). 

Zwar begannen die Gäste das Mitteldrittel in Überzahl, konnten die

Gelegenheit aber nicht ausnutzen. Die Panther kamen durch Ast sogar zu einer

Chance in Unterzahl (22.). Im folgenden Powerplay agierten die Gastgeber viel zu

verspielt und die Kasseler waren wachsam und konnten die vielen Anspiele im

entscheidenden Moment stören. Und gerade als Kraft von der Strafbank kam waren

die Panther unachtsam, so dass Kraft nach Zuspiel von Ulmer alleine auf Waite

zulaufen konnte und den erneuten Anschluss zum 2:3 markierte (26.). Im weiteren

Spielverlauf wirkten die Bayern nicht mehr so spritziger wie in den ersten

zwanzig Minuten und ihre Torschüsse waren zu harmlos. Aber auch die Huskies

schafften es nicht, sich gefährlich und mit zwingenden Einschussmöglichkeiten im

Angriffsdrittel durchzusetzen. Das Drittel endete für die Kasseler wie

es begonnen hatte, im Powerplay. Aber wieder konnten sie die nummerische

Überzahl nicht nutzen.  

Die Huskies kamen engagiert aus der Kabine und hatten drei gute

Tormöglichkeiten in Folge von allen drei Spielern der Top-Reihe, nacheinander

fanden Hlinka und Ulmer (41.) sowie Kraft (42.) ihren Meister in Waite. Danach

rückte Gage wieder in den Blickpunkt, bei Überzahl der Panther rettete er erst

zweimal gegen Barta und dann gegen Tallaire (44.), ehe die Huskies Glück

hatten, als der Fernschuss von Holland die Linie Torlinie überquerte, aber das

Tor wegen Torraumabseits nicht gegeben wurde (45.). Die Bayern machten wieder

mehr Druck und beim nächsten Powerplay der Gastgeber scheiterte Armstrong noch

an Gage, aber nur wenig später traf Goodall zur 4:2 Führung (49.). Die Kasseler

gaben nicht auf und kämpften, doch es wollte ihnen einfach kein Tor gelingen. So

landete der Schuss von Hlinka am Pfosten (51.) und Ulmer konnte seine Chance

ebenfalls nicht nutzen (53.). Das die Panther trotz des Vorsprungs das Spiel

noch nicht als gewonnen betrachteten, zeigten weitere gefährliche Schüsse von

Fergusson (54.) und Mann (55.). Da kein weiterer Treffer viel, blieb es beim

Spielstand von 4:2 für die Ingolstädter.   


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