Huskies: Niederlage beim Tabellenersten der Vorrunde

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Vor 4.695 Zuschauern im ausverkauften Berliner Wellblechpalast haben sich die wacker kämpfenden Huskies trotz des deutlichen Ergebnisses gut verkauft. Die Achillesferse in der heutigen Begegnung waren die Special-Teams, denn drei Powerplay-Tore sowie zwei vermeidbare Short-hander der Eisbären Berlin brachten die Kasseler auf die Verliererstrasse, wobei der Sieg der Berliner auf Grund der höheren Spielanteile auch verdient war.



Im letzten Auswärtsspiel dieser Saison mussten die Kassel Huskies heute beim Tabellenführer, den Berliner Eisbären, antreten. Nicht das es ohnehin schon schwierig ist drei Punkte dort zu holen, mussten die Huskies auch noch verletzungsbedingt auf Petersen, DeWolf sowie Acker und krankheitsbedingt auf MacLeod sowie Daffner verzichten. Den Eisbären fehlte theoretisch noch ein Punkt, um sicher als Tabellenerster in die Play-Offs zu starten und so begannen sie dann auch gleich mit drei Möglichkeiten durch Shannon (1.), Roberts sowie Keller im Nachschuss (3.). In der 4. Minute ein Warnschuss von Robitaille von der blauen Linie, für Jonas im Tor aber kein Problem. In der 7. Minute eine Schrecksekunde für die Huskies, nachdem sie schon so dezimiert antraten, musste auch noch Crowley nach hohem Stock von Shearer verletzt vom Eis, doch ab der 16. Minute konnte er wieder mitwirken. Das 4-minütige Überzahlspiel brachte leider keinen Erfolg. In der 11. Minute setzte sich Felski gar in Unterzahl durch und brachte sein Team mit 1:0 in Führung. Bei eigenem Überzahlspiel erhöhte Shearer auf 2:0 (14.). Danach hatten Valenti (15.), Abstreiter (17.) sowie Serikow (18.) den Ausgleichstreffer auf dem Schläger, scheiterten jedoch an Jonas. Gegen Busch's Schuss war er jedoch machtlos und es hieß nur noch 2:1 (19.).

Im zweiten Drittel scheiterten Valenti (23.) und Serikow (26.) auf Kasseler Seite und zunächst Felski (25.) sowie Corriveau (28.) auf Berliner Seite, ehe Beaufait auf 3:1 erhöhte, erst rettete Gage mit einer super Parade gegen Shearer, aber er war machtlos gegen Beaufait's Nachschuss (28.). Ein weiteres 4-minütiges Überzahlspiel ließen die Huskies ungenutzt, Felski jedoch nutzte zum zweiten Mal eine Unterzahlsituation und überwand Gage zum 4:1 (36.).

Im letzten Drittel passierte nicht mehr viel, die Huskies versuchten zwar noch einmal alles, aber man merkte ihnen den Kräfteverschleiss und dadurch die Unkonzentriertheit beim Abschluss an. Die Eisbären taten nicht mehr als nötig und verteidigten ihren Vorsprung. Sie nutzen allerdings noch ein weiteres Überzahlspiel und Persson erzielte den 5:1 Endstand (57.). (Steffi Seidemann)

Eisbären Berlin - Kassel Huskies 5:1 (2:1, 2:0,1:0)

Tore:
1:0 (10:16) Felski (Beaufait - 4:5), 2:0 (13:13) Shearer (Beaufait - 5:4), 2:1 (18:30) Busch (Valenti, Drury), 3:1 (27:59) Beaufait (Shearer, Walker - 5:4), 4:1 (35:30) Felski (Barta - 4:5), 5:1 (56:26) Persson (5:4)

Strafzeiten: Berlin 12 - Kassel 8 + 10 + 10 Crowley (Spieldauer)

Schiedsrichter: Chvatal (Waldkraiburg)

Zuschauer: 4.695 (Ausverkauft)

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