Huskies: Nichts zu holen in Ingolstadt

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
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Um endlich wieder Mut, den Glauben an sich selbst und den Anschluss an einen Nicht-Playdown-Platz zu erlangen, mussten die Kassel Huskies unbedingt beim Tabellenzweiten in Ingolstadt punkten. Ein nicht unbedingt aussichtsreiches Unterfangen, was auch gründlich daneben ging. In einer einseitigen Partie gingen der ERC Ingolstadt als verdienter Sieger vom Eis.

Das Spiel begann wie es nicht ungünstiger für die Huskies hätte anfangen können, bei der ersten Möglichkeit schießt McDonald noch knapp am Tor vorbei (2.), aber die zweite Möglichkeit ließ Ficenec sich nicht nehmen und erzielte die 1:0 Führung für die Ingolstädter (3.). Die Kasseler waren nach dem frühen Rückstand wieder verunsichert und fanden im ersten Drittel nie zu ihrem Spiel. Sie haben bei zwei von drei Unterzahlspielen keine großen Chancen der Gastgeber zugelassen, doch dann kurz vor Drittelende konnten die Huskies mit einem Mann weniger das 2:0 durch Jiranek nicht verhindern (20.). Lediglich Bousquet (3.). und Laflamme im Powerplay (13.) brachten das von Waite gehütete Tor annähernd in Gefahr. Auf Seiten vom ERC hatten Burym (4.), Ficenec (11.) und Melischko (16.) noch nennenswerte Tormöglichkeiten.

Im zweiten Drittel konnten sich die Huskies endlich einige gute Chancen erspielen. Bousquet prüfte Waite per Rückhand, doch der blieb Sieger (23.) wie auch wenig später bei Gosselin's Schuss (25.). Im Powerplay versuchte es S. Retzer mit einem Distanzschuss von der blauen Linie, aber auch scheiterte (26.). Dann eine Großchance für die Ingolstädter als Mondt von der Strafbank kam und im ersten Versuch an Hirsch und im zweiten am Pfosten scheiterte (28.). Waite verhinderte mit einem Big Save den Anschlusstreffer durch Acker nach einem schönen Spielzug und Doppelpass mit Bousquet (32.). Im Gegenzug erzielte Mondt das 3:0 (32). Ausser dem 4:0 durch Jiranek (37.), bei einer Strafe von Valenti, erspielten sich beide Teams keine weiteren guten Tormöglichkeiten.

Das letzte Drittel begann mit zwei Chancen durch Drury (44.) und C. Retzer (45.), doch beide scheiterten an Waite. Der erste Schuss im Abschlussdrittel von den Oberbayern bedeutete so gleich das 5:0, wiederum durch Ficenec (46.). Es folgten noch zwei Powerplay-Chancen durch Sutton an den Pfosten (48.) und Armstrong an die Latte (51.). Für die Huskies hatten noch Greig mit einem Distanzschuss (52.) und Macholda frei vorm Tor (55.) die Möglichkeit das Ergebnis etwas freundlicher zu gestalten, doch auch sie konnten Waite nicht mehr überwinden.

ERC Ingolstadt - Kassel Huskies 5:0 (2:0, 2:0, 1:0)

Tore: 1:0 (2:19) Ficenec (Mondt, Goodall), 2:0 (19:33) Jiranek (Ferguson, Ficenec - 5:4), 3:0 (31:31) Mondt (Sutton, Ficenec), 4:0 (36:08) Jiranek (Mann, Ferguson - 5:4), 5:0 (45:36) Ficenec (Loth)

Strafzeiten: Ingolstadt 12 - Kassel 20 + 10 + 10 Melanson

Schiedsrichter: Christian Oswald

Zuschauer: 4.128

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