Huskies nach Penaltyschießen in der Wedemark erfolgreich

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Vor 3.045 Zuschauern sicherten sich die Kassel Huskies bei den Hannover Scorpions zwei wichtige Punkte. Nach einem ausgeglichenen ersten Drittel folgte aufgrund der Strafzeiten der Scorpions ein zweites Drittel mit Vorteilen für Kassel, bevor die letzten zwanzig Minuten von den Spielanteilen her an die Gastgeber ging. So war das abschließende Penaltyschießen die fast logische Folge. Und hier trafen die Huskies Brousseau, Busch und Robitaille, während für Hannover lediglich Wilson erfolgreich war.

Ungewohnt kalte Temperaturen erwarteten die Huskies im Ice House Wedemark, doch Kassels Trainer Kammerer hatte seine Mannschaft gut darauf und auf den Gegner eingestellt, denn die Gäste zeigten das beste erste Drittel seit 5 Spieltagen. Allerdings sorgte eine einzige grobe Unachtsamkeit schon früh zur 1:0 Führung der Scorpions (4.): drei Huskies auf einer Seite der Spielfläche können den Puck nicht sichern, Soccio erkämpft sich die Scheibe, spielt auf den nun freistehenden Lööf, der gemeinsam mit Haas allein auf Huskies-Schlussmann Gage zufahren kann und Haas nutzt den Pass von Lööf zum Treffer für die Hannoveraner. Aber heute ließen sich die Nordhessen nicht vom Rückstand verunsichern, sondern hatten im ersten Durchgang die klar besseren Chancen, einzig ein Tor wollte nicht gelingen. Ebenfalls in der 4. Minute hatte Serikow den Ausgleich gar zwei Mal auf dem Schläger, scheiterte jedoch an Ex-Husky Kauhanen im Kasten der Scorpions. Und der zeigte sein Können in der Folge auch noch bei Alleingängen von Loth (7.), Trattnig in Unterzahl (15.) und Abstreiter (18.). Dem setzten die Hausherren fast ausschließlich in der Überzahl als Trattnig vergab gute Möglichkeiten entgegen. Diese wurden aber von Gage gehalten, so dass die Huskies trotz guter Leistung ohne Zählbares in die erste Pause gingen.

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels hatte Soccio bei einem Mann mehr die größte Möglichkeit für die Hannoveraner, doch die Scheibe rutschte am leeren Huskies-Gehäuse vorbei (21.). Dafür wurden dann die Huskies für ihr Engagement im ersten Durchgang belohnt. S. Retzer setzte zu einem Schuss von der blauen Linie an, traf nicht voll, aber der Puck begann zu flattern und landete letztendlich zum 1:1 Ausgleich im Tor (23.). Danach mussten erst Lööf und anschließend Wilson auf die Hannoveraner Strafbank. Die Kasseler nahmen die doppelte Überzahl dankend an und Robitaille vollendete zum 1:2 (25.). In der 28. Spielminute dezimierten sich die Scorpions erneut, weil für Borberg wegen Stockcheck an Daffner die Partie beendet war. Aus dem daraus folgenden fünfminütigen Powerplay resultierten zunächst allerdings kaum Torchancen der Huskies, doch eine Sekunde vor Ablauf der Strafe erzielte Loth per Hechtsprung das 1:3 (33.).

Im dritten Spielabschnitt versuchten die Niedersachsen alles, um die Begegnung doch noch zu drehen und waren damit auch erfolgreich. Nachdem eine Strafe für Kassel angezeigt war und die Huskies wohl auch glaubten, es sei abgepfiffen, schaffte Augusta den Anschluss zum 2:3 (44.). Danach erspielten sich die Scorpions zwar optische Vorteile und hatten ihre besten Chancen durch Teljukin, der zuerst Gage nicht überwinden konnte und dann nur den Pfosten traf (46./50.). In dieser Phase waren die Kasseler wenn durch Konter gefährlich und Serikow hatte die Entscheidung in der Hand, aber sein Schuss zischte knapp am Tor vorbei (54.). Bei 57:57 nahm Hannovers Trainer Leidborg dann eine Auszeit und Torhüter Kauhanen vom Eis, was schließlich zum 3:3 durch Soccio half (59.). Die darauf folgende Auszeit der Kasseler dagegen brachte keinen weiteren Treffer, so dass die Teams im Penaltyschießen den Sieger ermitteln mussten.


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