Huskies mit Penaltysieg über Eisbären Berlin

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
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Nach drei Heimspielsiegen hintereinander wollten die Kassel Huskies die Serie gegen die Eisbären Berlin fortsetzen. Es sollten zwar keine drei Punkte werden, aber mit einem Penaltysieg über die Eisbären kann man zufrieden sein. Die Berliner setzten die Huskies teilweise ganz schön unter Druck, aber mit einem wieder mal überragenden Gage und einer sehr guten Defensivleistung sowie Kampfgeist setzten die Kasseler dagegen und so endete die Partie wie die erste Begegnung in Kassel mit 3:2 n.P. für die Huskies.

Die ersten drei Möglichkeiten des Spiels hatten die Gäste durch Fairchild aus kurzer Distanz (1.), Barta mit einem Schlagschuss (2.) sowie Beaufait aus kurzen Winkel (4.), aber das Tor schossen die Huskies. Während sie in Unterzahl agierten, fuhren Hommel und Furey ein sehenswertes Break und Furey gelang mit der ersten Torgelegenheit für die Huskies ein Short-Hander zur 1:0 Führung (5.). Als die Kasseler wieder im Angriff waren, kam Gosselin gerade von der Strafbank und nach Zuspiel von Corso hätte er die Führung ausbauen können, scheiterte aber an Jonas (5.) wie wenig später Hommel mit einem Distanzschuss (7.). Danach hatten die Gastgeber für 1.54 Minuten ein 5 gegen 3 Powerplay, doch ausser dem Schlagschuss von Schultz und Corso, der den Abpraller knapp verpasste, hatten die Huskies keine Torgelegenheit (9.). Gleich im Anschluss durften die Eisbären mit einem Mann mehr spielen und Gage musste mit einer unglaublichen Reaktion gegen Persson retten (11.), was ebenfalls die einzige Chance in dieser Phase war. Aber dann setzten die Hauptstädter die Huskies unter Druck, Leask schoss mit seinem Kracher knapp am Tor vorbei (12.) und danach stand wieder Gage mehrfach im Mittelpunkt, als er mit mehreren Glanzparaden gegen Fairchild mit einem Alleingang (14.), zweimal Heins (16., 19.) sowie Beaufait (19.) die Führung verteidigte. Bei Ustorf's Kracher hatten die Nordhessen zwischenzeitlich Glück, dass der abgefälschte Puck knapp am Tor vorbei rutschte (18.). So ging es mit einer glücklichen 1:0 Führung in die Pause.

Im zweiten Drittel waren die Huskies damit bedacht, die Defensive zu stärken und zu sichern und hatten dadurch nur wenige Chancen. Erst in der 28. Spielminute eine Doppelchance durch Melanson und S. Retzer und kurz darauf von Corso (31.). Die Eisbären dagegen hatten eine Vielzahl von Möglichkeiten u. a. durch Walker (21.), Cole im Powerplay (22.), Persson (31.), Walser (32.) und Ustorf (37.), doch wieder war Gage immer zur Stelle. Obwohl die Huskies gut spielten und kämpften, war es eine Frage der Zeit, wann der mittlerweile verdiente Ausgleichstreffer fallen würde. Und dann war Gage wirklich geschlagen, gegen den Schuss von Fairchild war er diesmal machtlos und es stand 1:1 (38.). Die beste Chance in in diesem Drittel für einen weiteren Treffer der Huskies hatte Drury, doch dabei zeigte Jonas sein ganzes können (40.).

Die erste Torgelegenheit im letzten Drittel gehörte wieder den Berlinern, Keller im Doppelpass mit Barta scheiterte jedoch an Gage (42.). Diesmal ging es aber nicht so weiter, denn Schultz bekam nach einem Gewühl vorm Tor den Puck zurück gepasst und drosch den Puck vorbei an Jonas ins Netz und erzielte somit das 2:0 (43.). Furey versuchte es mit einem harten Schlagschuss von der linken Seite, aber Jonas war auf dem Posten (45). Aus einer 31 Sekunden langen 5 gegen 3 Überzahlsituation konnten die Huskies kein Kapital schlagen und als einer der beiden Strafbanksünder auf's Eis zurückkehrte, schloss Ustorf einen Doppelpass mit Fairchild ebenfalls mit einem Short-Hander zum 2:2 ab (53.). Da weder Valenti seinen Bauerntrick erfolgreich abschließen konnte (58.) noch Shearer aus kurzer Distanz Gage überwinden konnte (59.), musste das Penaltyschiessen über den Zusatzpunkt entscheiden. Da für die Huskies Greig, Swanson und Abstreiter erfolgreich waren und für die Berliner lediglich DuPont, gingen die Huskies wieder als Sieger vom Eis.

Kassel Huskies - Eisbären Berlin 3:2 n.P. (1:0, 0:1, 1:1, 1:0)

Tore:

1:0 (4:12) Furey (Hommel, Corso - 4:5), 1:1 (37:58) Fairchild (Cole, Beaufait), 2:1 (42:33) Schultz (Valenti, Drury), 2:2 (52:02) Ustorf (Fairchild, Persson - 4:5), 3:2 (60.) Swanson GWS

Strafzeiten: Kassel 12 + 10 Melanson - Berlin 12 + 10 Heins

Schiedsrichter: Christian Oswald

Zuschauer: 4.899

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