Huskies im Pokal eine Runde weiter - 5:3-Erfolg in Dresden

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
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Wie schon in der letzten Saison brachte die Auslosung der ersten Hauptrunde im Deutschen Eishockey Pokals den Kassel Huskies die Dresdner Eislöwen als Gegner. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als die Partie wegen des Hochwassers bei den Eislöwen in Kassel ausgetragen werden musste, gab es zum Glück keine derartigen Wetterkapriolen, so dass die Huskies gestern in Dresden auf ihre Kontrahenten trafen.

Doch ganz so leicht wie die Paarung gegen einen Oberligisten auf dem Papier aussieht, gestaltete sich das Spiel für die Huskies nicht. Bedingt durch eine gewisse Müdigkeit nach dem Keuco-Cup-Wochenende konnten die Kasseler keinen so deutlichen Sieg erringen wie vielfach sicherlich erhofft. So gingen die Dresdner bereits aufgrund einer 5 zu 3 Überzahl nach gut drei Minuten mit 1:0 durch Stoyan in Führung. Danach allerdings sorgten die Huskies ihrerseits für Torerfolge. Zunächst erzielten jeweils im Powerplay Brousseau (9.) und Drury (12.) die Treffer zum 1:1 sowie 1:2 aus Sicht der Eislöwen. Anschließend erhöhte Peterson auf 1:3 (16.) und S. Retzer stellte wiederum bei einem Mann mehr auf dem Eis den Drittelendstand von 1:4 her (20.). Im zweiten Drittel konnte, erneut in Überzahl, Hruby den Anschlusstreffer zum 2:4 für Dresden verbuchen (25.), bevor Brousseau ebenfalls in Überzahl zum 2:5 einnetzte (30.). In der 32. Minute brachte der Ex-Kasseler Kasperczyk schließlich seine Mannschaft noch auf 3:5 heran. Dies war aber bereits der letzte Erfolg, denn im Schlussdrittel spielten die Huskies clever die Begegnung herunter, da die Dresdner nichts weiter zuzusetzen hatten.

Im Tor der Nordhessen stand absprachegemäß Münster, der seine Sache gut machte und den kein Vorwurf an den Gegentoren traf.

Tore:

1:0 (3:08 ) Stoyan (Welke, Calce - 5:3)

1:1 (8:18 ) Brousseau (S. Retzer - 5:4)

1:2 (11:47 ) Drury (Brousseau, MacLeod - 5:4)

1:3 (15:18) Peterson (Robitaille)

1:4 (19:20) S. Retzer (Robitaille, Brousseau - 5:4)

2:4 (24:26) Hruby (Weiß, Travnicek - 4:3)

2:5 (29:45) Brousseau (MacLeod - 5:4)

3:5 (31:30 ) Kasperczyk (Stoyan, Hruby)

Strafzeiten: Dresden 26 - Kassel 29 + Spieldauerdisziplinarstrafe Drury

Schiedsrichter: Müller (Schierke)

Zuschauer: 1.100