Huskies gewinnen bei Meister Berlin

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Am Dienstagabend fand der erste

DEL-Spieltag im neuen Jahr statt und die Kassel Huskies mussten eine Reise in

die Hauptstadt zu den Berliner Eisbären antreten. Nicht mit dabei war Kapitän

Tobias Abstreiter, der verletzungsbedingt zu Hause bleiben musste. Ein

Doppelschlag im Mitteldrittel von Bertrand und Valenti ebnete den Weg zum

dritten Auswärtssieg in dieser Saison. Gleichzeitig war dies heute der fünfte

Sieg in sechs Spielen für die Huskies. 

Alles andere als gelungen war der Start ins Spiel für die Huskies, denn mit

dem ersten Torschuss der Gastgeber gingen diese auch gleich in Führung. Pederson

traf aus Nahdistanz nach einem Rückpass von Ustorf zum 1:0 (2.). Durch das frühe

Tor gestärkt, legten die Eisbären ein Tempo vor und setzten die Kasseler in der

ersten Hälfte des Drittels unter Druck und erspielten sich einige Chancen.

Gawlik scheiterte mit einem Rückhandschuss (4.) und Gage rettete in Unterzahl

erst gegen Schenkel sowie beim Nachschuss von Felski (6.). Danach überstanden

die Huskies eine doppelte Unterzahl und während dieser schwierigen Situation

entschied Schiedsrichter Looker nach Videobeweis noch auf kein Tor für die

Berliner. Das gab den Huskies Auftrieb, denn sie kamen immer besser ins Spiel

und auch endlich zu guten Torgelegenheiten, denn bis dahin hatte nur Valenti

eine Möglichkeit (3.). Ulmers harten Schuss konnte Pöpperle zwar nicht

festhalten, aber der Puck rutschte neben das Tor (12.). Beim Versuch von Groulx

von der blauen Linie konnte Pöpperle gerade noch reagieren (14.). Aber auch Gage

musste nochmal gegen Felski aus kurzer Distanz eingreifen (16.),

ehe seine Mannschaftskameraden den Rückstand drehten. Die Huskies setzten sich

in der Eisbärenzone fest und Bannister erzielte nach Vorlage von Kraft und Ulmer

den 1:1 Ausgleich (17). Nur kurze Zeit später gingen die Gäste im Powerplay in

Führung, nach dem Pöpperle einen Schuss von Groulx abprallen ließ, traf Bertrand

zum 2:1 (19.). Kraft versuchte den Vorsprung noch kurz vor der Pause weiter

auszubauen, diesmal hielt Pöpperle aber sicher (20.).

Zu Beginn des zweiten Drittels hatte es den Anschein, als würden die Eisbären

wieder besser ins Spiel kommen und hatten gleich die Chance durch Felski, der

Gage aber nicht überwinden konnte (22.). Dies schaffte dann Neuzugang Berehowsky

und markierte das 2:2, während Ulmer auf der Strafbank saß (23.). Doch die

Huskies blieben dran und Ulmer scheiterte mit seinem Versuch aus kurzer Distanz

(25.). Der in den letzten Begegnungen immer besser werdende Bertrand brachte

dann mit seinem zweiten Tor an diesem Abend die Nordhessen mit 3:2 in Front

(28.). Und nur 42 Sekunden später krönte auch Valenti seine Leistung aus den

vergangenen Spielen am heutigen Abend mit seinem ersten Saisontreffer zur 4:2

Führung (29.). Die Gäste bekamen durch diesen Doppelschlag noch mehr Sicherheit

und waren das bessere Team. Wörle prüfte nochmal Pöpperle erfolglos (34.), ehe

einige Strafminuten auf Kasseler Seite den Spielfluß unterbrachen.

Die Kasseler begannen das letzte Drittel in doppelter Unterzahl und

überstanden diese Situation ohne ein Gegentor zu kassieren. Außerdem waren es

die Huskies selbst, die durch Ziesche, der knapp neben das Tor schoss, die erste

gefährliche Möglichkeit in den letzten zwanzig Minuten hatten (46:).

Danach blieb Gage noch gegen Felski Sieger (48.), aber beim nächsten Mal

war Beaufait erfolgreich und brachte die Eisbären mit seinem Tor wieder auf 3:4

heran (49.). Bei dem Versuch den alten Abstand wieder herzustellen, setzte sich

Hlinka schön gegen zwei Berliner durch und wurde dann in aussichtsreicher

Position noch gefoult und blieb liegen, ohne Folgen für die Gastgeber (51.). Zum

Glück auch ohne Folgen für Hlinka, denn er war es dann doch, der die Huskies mit

dem 5:3 endgültig auf die Siegerstraße brachte (56.). Eine gute Minute vor Ende

der Partie setzte Trainer Pagé alles auf eine Karte und nahm Pöpperle für einen

weiteren Stürmer vom Eis, doch der Schuss ging nach hinten los. Harney stellte

mit seinem Empty Net Goal den 6:3 Endstand und damit den Sieg für die Huskies

her.

 

Eisbären Berlin - Kassel Huskies 3:6 (1:2, 1:2,

1:2)

Tore: 1:0 (1:18) Pederson (Ustorf),

1:1 (16:20) Bannister (Kraft, Ulmer - 5:4), 1:2 (18:58) Bertrand (Groulx,

Burym), 2:2 (22:34) Berehowsky (Walker - 5:4), 2:3 (27:28) Bertrand ( - 5:4),

2:4 (28:10) Valenti, 3:4 (48:03) Beaufait (Walker - 5:3), 3:5 (55:12) Hlinka

(Kraft, Ulmer), 3:6 (59:12) Harney


Strafzeiten: Berlin 17 +

Spieldauer Gawlik - Kassel 26 + 10 Harney und Valenti
Schiedsrichter:

Rick Looker / USA
Zuschauer: 4.000


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