Huskies besiegen Eisbären nach Penaltyschießen

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
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Nur 3.575 Zuschauer wollten am Sonntagabend in Kassel die Partie gegen den Vizemeister Eisbären Berlin sehen. All diejenigen, die den Weg in die Eishalle fanden, sahen ein engagiertes, kämpferisches und mit geschlossener Mannschaftsleistung auftretendes Team der Kassel Huskies, welches mit den Leistungen von Freitag und heute den Vorwärtstrend deutlich gemacht hat. Ein überragender Torhüter Gage und die sicheren Penaltyschützen Drury, Bousquet und Hammer sicherten die zwei Punkte, auf Berliner Seite traf keiner der Schützen.



Mit dem Sieg im Rücken und dem erlangten Selbstvertrauen von Freitag galt es, nicht wieder einem Rückstand hinterher zu laufen und selbst früh in Führung zu gehen. Und das gelang den Huskies, denn gleich die erste Chance durch Bousquet bedeutete die 1:0 Führung (2.). Es entwickelte sich von Beginn an ein munteres, schwungvolles und unterhaltsames Spiel, in dem sich beide Mannschaften mit guten Torchancen sowie die Torhüter mit guten Reflexen und Paraden auszeichneten. Gosselin (5. und 8.), Drury (16.) und Greig (20.) schafften es nicht, den gut aufgelegten Jonas sowie auf der Gegenseite schafften es Persson, Barta (beide 3.), Fairchild (4. und 13.), Pederson (14.) und Felski (15.) nicht, den souverän haltenden Gage zu überwinden. So blieb der Treffer von Bousquet der einzige im ersten Drittel. Heins kassierte kurz vor Ende des Drittels noch eine Strafe, so dass die Huskies mit einem Mann mehr auf dem Eis das folgende Drittel begannen.



Sein Heimdebüt gab heute Abend NHL-Star Nick Schultz und er krönte seine Leistung mit seinem ersten Tor für die Huskies zum 2:0, da waren gerade mal 13 Sekunden im zweiten Drittel gespielt (21.). Im Anschluss hatten C. Retzer (22.) und Hommel (23.) die Möglichkeit die Führung auszubauen, schossen aber knapp am Tor vorbei. Danach überstanden die Huskies eine Unterzahl, einzig Pederson's Schuss musste Gage mit einer Glanzparade retten (25.) und Valenti hatte sogar die Chance bei einem Konter (26.). Dann scheiterten Gosselin (27.) und Greig (28.) bei eigener Überzahl an Jonas. Als dann S. Retzer auf der Strafbank saß, war auch Gage geschlagen, gegen Beaufait's Schuss war er machtlos und es stand 1:2 (33.). Dem Ausgleichstreffer ging ein klares Foul der Eisbären voraus, doch Schiedsrichter Chvatal ließ es ungeahndet und Walker nutzte die Verwirrung zum 2:2 aus (37.).



Diesmal begannen die Huskies das letzte Drittel sogar in 5 zu 3 Überzahl, konnten den Vorteil aber nicht nutzen. Die ersten Möglichkeiten blieb aber dennoch den Kasselern vorbehalten, erst Drury mit einem Schuss aus der Drehung, Laflamme von der blauen Linie und den Abpraller versuchte wieder Drury zu verwerten, Jonas konnte jedoch alles abwehren (43.). In der 45. Spielminute konnte Gage gerade noch den Schuss von Ustorf über das Tor lenken und im Gegenzug scheiterte Bousquet. Aufregung nur zwei Minuten später, Chvatal entschied nach Viedeobeweis auf kein Tor für Berlin, da der Puck nicht im vollen Umfang über der Linie war, gab aber einen Penalty. Gage ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und Walker brachte den Puck nicht an ihm vorbei (47.). Mit den folgenden Torchancen blieben beide Teams erfolglos, so dass ein Penaltyschießen die Entscheidung über den Zusatzpunkt bringen musste.



Kassel Huskies - Eisbären Berlin 3:2 n.P. (1:0, 1:2, 0:0, 1:0)

Tore:
1:0 (1:50) Bousquet, 2:0 (20:13) Schultz (- 5:4), 1:2 (32:34) Beaufait (Heins - 5:4), 2:2 (36:02) Walker (- 5:4), 3:2 (60.) Hammer GWS

Strafzeiten: Kassel 20 - Berlin 22

Schiedsrichter: Petr Chvatal

Zuschauer: 3.575

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