Huskies auswärts weiter ohne Erfolg - 0:3 in Ingolstadt

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Es bleibt dabei, die Huskies können Auswärts einfach nicht gewinnen. Im

zehnten Auswärtsspiel der Saison kassierten die Kassel Huskies am  Dienstagabend

beim aktuellen Tabellenführer aus Ingolstadt die zehnte Niederlage. Nach zwei

torlosen Dritteln fiel die Entscheidung erst im letzten Drittel, als die

Ingolstädter Panther den famos haltenden Gage mit drei Toren doch noch

überwinden konnten und so zum 3:0 Erfolg kamen. Die Huskies lieferten erneut

einen aufopferungsvollen Kampf, aber ohne selbst einen Treffer zu erzielen,

reicht das nicht aus, um ein Spiel zu gewinnen.

Viel geboten bekamen die Zuschauer in der Saturn Arena im ersten Drittel

nicht, zwar hatten die Gastgeber mehr Spielanteile, aber Tore schossen sie

keine. Genauso wenig wie die Huskies, die nicht viele Tormöglichkeiten in den

ersten zwanzig Minuten hatten. Die beste Gelegenheit hatte Ziesche, doch er

verfehlte bei einer zwei gegen eins Situation frei vorm Tor den Puck (9.). Nach

vorne lief bei den Huskies aber auch daher nicht so viel, weil sie wiederholt in

Unterzahl agieren mussten. Dabei überstanden sie zweimal eine fünf gegen drei

Situation. Die Ingolstädter zeigten bereits nach zwanzig Sekunden, dass sie

unbedingt gewillt sind ihre Tabellenführung mit einem Sieg zu untermauern und

Tallaire scheiterte mit der ersten Möglichkeit an Gage (1.). Als die Panther das

einzige Powerplay der Kasseler im Anfangsdrittel überstehen mussten, gelang

ihnen ein Befreiungsschlag, der von der Bande zurück zu Ast prallt, auch hier

blieb Gage Sieger (3.). Die Ingolstädter erspielten sich aufgrund der

Überzahlsituation weitere Chancen, agierten aber zu umständlich und brachten

damit Gage nicht zwingend in Gefahr. Allerdings jubelten die Fans des ERC doch

für einen kurzen Moment, aber Schiedsrichter Langer hatte die Partie zuvor

Unterbrochen und somit kein Tor für die Gastgeber.

Es blieb auch im Mittelabschnitt dabei, dass das meiste Spielgeschehen im

Drittel der Huskies stattfand. Aber die Nordhessen kämpften um jeden Zentimeter

Eis und um jede Scheibe. Die Panther kamen zu einigen sehr gute Torgelegenheiten

im Powerplay durch Ficenec (24.), Holland (27.) und Jiranek (37.), die Gage

allesamt mit klasse Paraden oder Reflexen vereitelte bzw. schoss Ferguson knapp

am Tor vorbei (26.). Als Gage der Puck aus der Fanghand rutschte und Ast zur

Stelle war, hechtete Gage noch nach dem Puck und hatte auch diesen (35.). Die

Huskies agierten bei einer fünf gegen drei Situation ähnlich unglücklich wie die

Gastgeber im ersten Abschnitt. Lediglich Bannister mit einem strammen Schuss von

der blauen Linie brachte Torhüter Waite im zweiten Drittel ernsthaft in Gefahr

(29.). Zu diesem Zeitpunkt konnten sich die Kasseler bei ihrem Torhüter

bedanken, dass sie bis dato nicht in Rückstand gerieten und es weiterhin Torlos

in die Drittelpause ging.

Im Schlussdrittel dann ein Doppelpack von Ficenec, der damit sein Team auf

die Siegerstraße brachte. Erst nutzte er eine doppelte Powerplaysituation aus

und überwand Gage zum 1:0 und nur 24 Sekunden später mit dann noch einem Mann

mehr war Gage das zweite Mal gegen ihn machtlos und es stand 2:0 (45.). Doch die

Huskies gaben sich nicht geschlagen und kamen nach Pass von Wörle auf Nielsen

(54.) und durch einen Rückhandschlenzer von Kraft (56.) zu Tormöglichkeiten.

Statt des Anschluss- oder gar Ausgleichstreffer für die Gäste fiel die

Entscheidung mit dem Tor zum 3:0 durch Ast (58.). Bereits nach der 2:0 Führung

wurde die Partie vom Tabellenführer clever runtergespielt. Es war ein

Arbeitssieg für die Ingolstädter, letztendlich aber verdient.

 

ERC Ingolstadt - Kassel Huskies 3:0 (0:0, 0:0,

3:0)

Tore:
1:0 (44:35) Ficenec (Keller - 5:3), 2:0 (44:59)

Ficenec (Ferguson, B. Barta - 5:4), 3:0 (57:04) Ast


Strafzeiten:

Ingolstadt 18 - Kassel 32
Schiedsrichter: Michael

Langer
Zuschauer: 3.800

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