Huskies: 2:0 Sieg mit einem überragenden Gage

Schafft es Manuel Klinge?Schafft es Manuel Klinge?
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Fünf Mal inklusive Vorbereitung traten die Kassel Huskies bisher bei

den Grizzly Adams Wolfsburg an, und fünf Mal haben sie verloren. Also

wäre es doch heute endlich an der Zeit, diese Negativserie im fünften

Playdown-Spiel zu beenden. Zumal dann auch die Huskies es in der Hand

hätten, am Montag im Heimspiel den Klassenerhalt zu sichern. Es war

Zeit, denn nach dem die Huskies eine kämpferisch starke und engagierte

Leistung mit einem herausragenden Gage zeigten, gewannen sie bei den

Wolfsburgern mit 2.0. 


Beide Mannschaften brachten zu Beginn viel Tempo ins Spiel, gerade auch

die Huskies traten engagierter auf wie beim Debakel am Dienstag. Nur

Torgelegenheiten erspielten sie sich zu Anfang nicht, selbst bei

Überzahl nicht. Statt dessen hatte Simon bei einem Konter die erste

Chance des Spiels (4.), doch Gage behielt die Übersicht wie auch später

bei Brüggemanns Schuss (6.). Delisle Rückhandschlenzer aus kurzer

Distanz verfehlte knapp das Tor (7.). Dann eine ähnliche Situation wie

beim Tor zum 3:2 am Donnerstag in Kassel, wieder fuhr Drury einen

Konter in Unterzahl, aber diesmal war Conklin wohl darauf vorbereitet

und ließ den Schuss nicht ins Tor einschlagen (9.). Riesen Möglichkeit

durch Gosselin mit einem Alleingang, aber auch er konnte Conklin nicht

überwinden. Auf der Gegenseite Glück für die Huskies, als der Puck

gerade noch von der Linie gekratzt werden konnte (12.). Die Wolfsburger

hatten mit einigen Distanzschüssen und auch im Powerplay genauso Pech,

wie Greig bei eigenem Powerplay (16.). Obwohl die Huskies kämpferischer

auftraten, hatten die Grizzlys durch mehr Powerplaysituationen ein

spielerisches Übergewicht.


Erste Möglichkeit im zweiten drittel durch Musial, der aber einen

Abpraller nicht an Gage vorbei brachte (23.). Dann brachten sich die

Huskies wieder in eine 3:5 Unterzahl und Gage stand unter Dauerbeschuss

und rettete mit einigen Paraden genauso wie die hellwachen Vorderleute

das Unentschieden zu diesem Zeitpunkt. Und dann war es endlich soweit,

nach 148 Minuten in der Playdown-Serie gelang den Kasselern der erste

Auswärtstreffer. Im Powerplay erlöste Furey nach Vorlage von Swanson

und Corso sein Team, die Verantwortlichen und die wieder ca. 500

mitgereisten Huskies-Anhänger mit dem 1:0 (29.). Das Tor brachte neuen

Schwung und die Gäste erspielten sich gleich mehrere weitere

Torgelegenheiten, profitierten auch von einem weiteren Powerplay, aber

Conklin war nicht zu überwinden. Das war ein Spiel der Torhüter, denn

nun stand in der folgenden Drangphase wieder Gage im Blickpunkt, der

jedoch keinen Schuss passieren ließ. Valenti nach Pass von Drury und

Schultz erhöte noch 9 Sekunden vor der Pausensirene auf 2:0 für die

Kasseler (40.).


Vom Stadionsprecher angeheizt, machten die Fans der Grizzlys eine

Wahnsinns- Stimmung und wurden so zum siebten Mann. Die Mannschaft der

Wolfsburger setzte auch gleich zum Sturmlauf an und hatte erst einen

Pfostentreffer und gleich danach eine Doppelchance durch Paepke und

Veber (52.). Der Puck wollte einfach nicht ins Tor, denn selbst als

Gage mal geschlagen war, konnte keiner den frei vorm leeren Tor

liegenden Puck in das selbige schiessen. Auch bei Zurek's Schuss frei

vorm Tor war bei Gage die Endstation (56.). Die Gastgeber setzten die

Huskies das gesamte letzte Drittel unter Druck, und die Huskies

steckten alles in die Defensive und fuhren nur noch

Entlastungsangriffe. Bereits dreieinhalb Minuten vor Ende, während

Macholda auf der Strafbank saß, nahm Trainer Leslie Conklin vom Eis.

Doch es nutzte an diesem Nachmittag alles nichts, den Grizzlys gelang

kein Treffer, unter anderem dank des Matchwinners Gage.


Grizzly Adams Wolfsburg - Kassel Huskies 0:2 (0:0, 0:2, 0:0)


Tore:

0:1 (28:03) Furey (Swanson, Corso - 5:4

0:2 (39:51) Valenti (Drury, Schultz) 


Strafzeiten: Wolfsburg 16 - Kassel 28 + 10 Gosselin + 10 Greig

Schiedsrichter: Frank Awizius

Zuschauer: 2.320

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