Hockeyweb-Umfrage: DEL, 2.Bundesliga oder EBEL

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Bei den Münchner Eishockeyfreunden gibt es momentan schlaflose Nächte. Zwar ist die Zukunft des in der bayrischen Lamdesmetropole beheimateten Eishockeyclubs EHC München anscheinend gesichert, doch drängt sich die Frage auf, wo der Zweitligameister, mit dem sportlichen Aufstiegsrecht in die Deutsche Eishockey-Liga (DEL), in der kommenden Saison spielen wird. 

Insgesamt gibt es drei Optionen:

Zum einen die DEL

Wie bereits geschrieben, besaßen die Münchener das Aufstiegsrecht in die deutsche Eliteliga. Allerdings ließen sie zwei Fristen verstreichen, in denen der Aufsteiger die Lizenzerteilungs-Vorraussetzungen für den Eintritt in die Gesellschaft der DEL hätte einhalten müssen. Auch die Sicherheitsleistung von 816000 Euro für die Übernahme eines Geschäftsanteils in der Ligagesellschaft wurde nicht fristgerecht überwiesen. Darauf hin wurde dem EHC keine Lizenz erteilt. Da aber, nach Aussage der Münchener, alles nachgereicht wurde, hoffen sie nun auf die Gnade der restlichen DEL-Gesellschafter, welche für eine Aufnahme erst ihre Statuten ändern müssten.

Die 2.Bundesliga

Alles auf Anfang? Sportlich gesehen wären die Münchner für die 2.Bundesliga qualifiziert. So wie es auch schon der Zweitligameister des Vorjahres, Bietigheim-Bissingen war. Die verzichteten damals auf den Aufstieg und traten eine Spielklasse unter der DEL wieder an.Die Münchner könnten also versuchen, dass sie in der kommenden Spielzeit wieder die Liga soweit dominieren, dass sie einen weiteren Anlauf wagen - und dann die Fristen sicher nicht verstreichen ließen.

Die Erste Bank Eishockey-Liga (EBEL) in Österreich

Die Gesellschafter der EBEL hatten einstimmig beschlossen, dem EHC München in ihrer "internationalen" Liga einen Platz anzubieten. Kurios: Unter den Gesellschaftern war auch der EC Red Bull Salzburg, welcher sich noch vor knapp drei Jahren um einen Platz in der DEL bewerben wollte.

Die EBEL besteht nicht nur aus Klubs aus Österreich, sondern spielt auch grenzenübergreifend in Slowenien, Kroatien sowie Ungarn. Ein deutscher Standort wäre sicher auch interessant, zumal geographisch gesehen München auch noch nahe an Österreich liegt. Ferner soll das Angebot der Österreicher auch, nach Aussagen der Münchner Klubführung, äusserst interessant sein. Allerdings würde München wohl erst das "Okay" des Deutschen Eishockey-Bundes benötigen. Tendenzen ob "Ja oder Nein" gibt es gegenwärtig noch nicht.

Was denken nun die Hockeyweb-Leser, wie könnte die Zukunft des EHC München aussehen?