Hockeyweb exklusiv: Das Expertenteam um Michael Bresagk

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„Ich bin seit 13 Jahren in Frankfurt und habe hier viel erlebt. Nach der Enttäuschung über das Aus der Lions steht für mich im Vordergrund, das Eishockey in Frankfurt wieder nach vorne zu bringen. Wir wollen mit Sponsoren und Fans offen und vor allem vertrauensvoll umgehen. Wir sind überzeugt, dass mit dem Potential, dass Frankfurt zu bieten hat, einiges möglich ist“, so Bresagk.  

Aber wer steckt hinter dem Expertenteam? Hockeyweb erfuhr: Ilja Vorobiev, Marc Hindelang, Toni Forster und Andreas Strake sind im Team. Vorobiev, der wie Bresagk aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme, nicht mehr als Spieler auf das Eis zurückkehren wird, soll dabei im sportlichen Bereich Cheftrainer Andrej Jaufmann unterstützen, sobald es seine gesundheitliche Situation zulässt. Marc Hindelang (Sportjournalist) soll für eine perfekte Außendarstellung sorgen. Toni Forster hat bereits schon einmal für einen Neuanfang des Frankfurter Eishockeys gesorgt und soll mit seiner Erfahrung unterstützen. Andreas Strake ist verantwortlich für das Marketing und übernimmt die Sponsorenpflege.

 Das Expertenteam, welches ehrenamtlich den Aufbau des Frankfurter Eishockeys antreiben möchte, hofft auf die Unterstützung der heimischen Wirtschaft und auf einen soliden Zuschauerstamm. „Ohne diesen Beistand braucht man von einem Aufstieg in die Oberliga gar nicht träumen“, weiß Bresagk, der in ersten Gesprächen mit Werbepartnern aber bereits feststellen musste, wie schwer es ist, Zusagen zu erhalten. Dennoch: Erste Erfolge sind bereits erzielt, die Bresagk stolz machen: „Unsere Idee, Eishockey mit Frankfurter Wurzeln zu fördern und zu etablieren kommt an. Unser Augenmerk gilt dabei nicht nur der 1. Mannschaft sondern auch der Jugend. Bei uns spielen über 250 Kinder und Jugendliche, zwei davon sind U15-Nationalspieler“, hebt Bresagk den Juniorenbereich hervor.

 Eine genaue Planung der kommenden Wochen ist schwer vorauszusagen. „Dafür gibt es zu viel zu tun, und alles werden wir nicht binnen vier Wochen erledigen können“, weiß Bresagk. Sportlich gesehen hat Bresagk einen guten Eindruck von der Mannschaft, eine definitive Aussage, wie stark das Team wirklich ist, fällt aber relativ schwer. „Dies wird man erst im Vergleich mit anderen Mannschaften im Spielbetrieb sehen. Dann werden wir entscheiden, auf welchen Positionen noch Handlungsbedarf besteht“. Je nach finanzieller Situation sollen dann noch weitere Spieler verpflichtet werden. 

 Eine Möglichkeit, das Team zum ersten Mal live spielen zu sehen bietet sich am kommenden Sonntag um 19 Uhr im IceHouse in Eppelheim bei den Rhein-Neckar-Stars. Bevor die Liga am ersten Oktober startet soll auch ein Freundschaftsspiel in der Eissporthalle am Ratsweg stattfinden. Informationen dazu soll es in den nächsten Tagen geben! (Frank Gantert)