„Held von Schalke“ will zu den Olympischen SpielenFelix Schütz

Felix Schütz - Foto: Carsten Schürenberg - www.stock4press.deFelix Schütz - Foto: Carsten Schürenberg - www.stock4press.de
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Seine Leidenschaft für Country-Musik, insbesondere die von Sänger Keith Urban hat er auch aus Nordamerika mitgebracht. 2005 wechselte der damals 17-jährige von Landshut ins kanadische Saint John, wo er für die Saint John Sea Dogs spielte. „Das ging alles ziemlich schnell“, erinnert er sich. „Bei der U18-WM in Tschechien haben mich ein paar Scouts gesehen und gefragt, ob ich nicht in Kanada spielen wolle. Ein paar Wochen später hab ich meine Sachen gepackt und bin rüber geflogen.“ So einfach, so gut. Fünf Jahre später zog es den im bayerischen Erding geborenen Stürmer aber wieder langfristig nach Europa. Nach einer Saison in Ingolstadt landete er schließlich beim KEC und fühlt sich hier sichtlich wohl.

Sein Einstand bei den Haien begann eher etwas holprig. Direkt im ersten Spiel verletzte sich der Mittelstürmer am Innenband im Knie und fiel für mehrere Wochen aus. Doch kaum wieder auf dem Eis, begann für ihn die Punktejagd. Nach der Hauptrunde standen satte 30 Zähler auf seinem Konto. Nach den Playoffs kamen noch mal fünf dazu. Der Vergleich zur vorherigen Saison in Ingolstadt: Weniger Spiele, dafür mehr Tore.

Auch die Nähe zu den Fans gefällt ihm in der Domstadt gut. „Einige trifft man auch mal abseits des Eises und kommt ins Gespräch. Die Leute in Köln sind wirklich sehr freundlich und offen.“ Gelegenheiten, Felix auch mal etwas privater zu sehen, haben die Fans vor allem, wenn er mit der Mannschaft unterwegs auf Auswärtstour ist. Da teilt er sich nämlich meistens das Zimmer mit Haie-Kollege John „Hans“ Tripp, der ihn gerne mal in seine Leidenschaft für soziale Netzwerke wie Twitter integriert. Felix im Bus, Felix beim Schlafen, Felix beim Essen und Felix auch mal ein bisschen genervt – die Tripp’sche Kamera hält alles fest. „Keine Ahnung, warum er mich „auserwählt“ hat“, lacht Felix. „Aber es ist auf jeden Fall lustig und so können die Fans auch mal sehen, was wir machen, wenn wir nicht grad auf dem Eis stehen.“

Jetzt, bei der Olympia-Qualifikation in Bietigheim-Bissingen, steht Schütz erneut im Kader der Nationalmannschaft unter Bundestrainer Pat Cortina. Natürlich gibt es für den sympathischen Angreifer nur ein Ziel – nämlich Platz eins und die damit verbundene Qualifikation für Sotschi 2014. Dass Deutschland vor eigenem Publikum der Favorit ist, weiß Schütz natürlich. Dennoch sieht er die Spiele gegen die Niederlande, Italien und Österreich alles andere als „Selbstläufer“. „Wir haben zwar eine gute Mannschaft“, nickt Schütz, weiß aber gleichzeitig auch, dass „die anderen Teams auch Eishockey spielen können.“ Der Mittelstürmer kämpferisch: „Wenn uns die deutschen Fans so fantastisch unterstützen wie zuletzt beim Deutschland Cup, dann haben wir beste Chancen. Wir werden alles geben.“

Apropos Nationalmannschaft: Das war doch was? Natürlich. In Erinnerung geblieben ist Schütz vielen Fans auch durch sein Siegtor beim Rekordspiel gegen die USA während der WM 2010. Vor rund 78.000 Zuschauern in der Veltins-Arena auf Schalke bugsierte der 1,81m große Linksschütze den Puck in den Kasten und wurde so der „Held von Schalke“. „In dem Moment, in dem man das Tor schießt, ist einem das nicht so richtig klar. Aber natürlich sind das ganz besondere Tore.“ Was könnte so einen Moment noch toppen? „Gute Frage“, lacht er, „vielleicht, wenn ich das Siegtor im Playoff-Finale für die Haie schieße.“

Oder den entscheidenden Treffer beim kommenden Turnier …

(del.org)


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