„Heimspiel“ in Innsbruck, 2. Teil

Adler-Goalie Felix Brückmann hielt seinen Kasten sauber. (Foto: Carsten Schürenberg - www.stock4press.de)Adler-Goalie Felix Brückmann hielt seinen Kasten sauber. (Foto: Carsten Schürenberg - www.stock4press.de)
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Es fehlte die gewisse Gemütlichkeit vom Spiel des Vortags, der Meister der tschechischen Liga von 2010 berannte von der ersten Minute an das Adler-Tor mit schnellem, technisch gutem und offensivem Kombinationsspiel, ohne dabei die Defensive zu vernachlässigen. Die Adler gerieten in ihrem zweiten Spiel innerhalb von 21 Stunden gewaltig unter Druck gegen ausgeruhte Tschechen und waren in den ersten Minuten nicht in der Lage sich diesem zu erwehren, Entlastungsangriffe waren Mangelware, Strafzeiten folgten, die Adler mussten im ersten Drittel vier Unterzahlsituationen überstehen, fast zwei Minuten davon in doppelter Unterzahl. Die überstandene Unterzahl half, die Defensive der Adler festigte sich, wurde sicherer. Einer der seltenen Angriffe der Adler, gemeint ist der aus der 13. Minute stellte dann den Spielverlauf auf den Kopf. Über Craig MacDonald und Frank Mauer kam der Puck ins gegnerische Drittel und dort zu Dennis Reul. Dieser schlenzte aus der Halbdistanz aufs Tor von Martin Ruzicka, mit Erfolg. Der Puck schlüpfte dem tschechischen Torhüter durch die Schoner, 1:0 für die Adler. 6:18 Schüsse hieß es Ende des ersten Drittels für Pardubice, bei der knappen Führung für die Adler aber blieb es.

Die sorgenvolle Miene von Teal Fowler in der Drittelpause, ob der Dinge, die da auf seine Mannschaft wohl zukommen würden, war jedoch unbegründet. Die Adler verteidigten weiterhin solide ihr Revier, Pardubice kam mit der Spielweise der Adler nicht zurecht. Sie wurden ungeduldig und die mit Tempo vorgetragenen Angriffe versandeten vor dem Adler-Tor in komplizierten Kombinationen, Einzelaktionen, an Felix Brückmann und ab und an hatten sie einfach Pech. Ende des zweiten Drittels, 4:12 Schüsse für Pardubice, immer noch 1:0 für die Adler.

Im letzten Drittel kam dann bei Pardubice Frust dazu, ob des erfolg- und pausenlosen Anrennens gegen weiterhin geschickt verteidigende Adler, 42 Minuten Denkpause in der Kühlbox, gerecht verteilt, zerstörte Pardubices Spielfluss endgültig. 3:12 Schüsse konnte Pardubice im letzten Drittel verbuchen, der Sieg jedoch blieb bei den Adlern.

Fazit: Der junge Torhüter der Adler, zweiter Mann hinter Freddy Brathwaite hat wohl seine erste Feuertaufe bestanden, Shutout und mit drei Sternen zum besten Spieler des Abends gewählt, werden ihm helfen, bei konstanten Leistungen nach eben diesen zu greifen, und die Adler haben gegen einen starken Gegner bewiesen, dass ihnen auch ein 1:0 zum Sieg reicht.


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