Heimpremiere gelungen!Augsburg - Straubing 5:3

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Das war die Antwort, die die AEV-Fans nach der Niederlagen-„Serie“ gegen Straubing und der 0:6-Auftaktpleite in Iserlohn von ihrer Fuggerstädter Truppe erwartet hatten. Dabei sah es anfangs gar nicht nach einem Heimtriumph der Augsburger aus. Zunächst schlitterte der Puck in der sechsten Spielminute seelenruhig an Patrick Ehelechner vorbei ins Pantherthor – Torschütze: Tobias Wörle auf Zuspiel von Thomas Brandl und Alexander Dotzler. Und auch bei René Röthkes Überzahltreffer zum 2:0 für die Tigers (Assists: Jordan Hendry, Eric Beaudoin) sah der AEV-Keeper nicht gut aus. Die Folge: Cheftrainer Larry Mitchell holte seine Nummer eins auf die Spielerbank, den Kasten der Schwaben hütete nun Back-up Markus Keller. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels steigerten sich die Augsburger zunehmend und glichen mit zwei Powerplay-Toren von Stephen Werner (15.) und Andy Reiss (17.) noch vor der Pause aus.

Spiel der Special Teams

Mit ansteigendem Derby-Charakter ging die Partie in den Mittelabschnitt. Die beiden Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, den vor allem die Gastgeber mit Kühlbox-Besuchen bezahlen mussten. Ob die Niederbayern dabei einige der AEV-Strafen provozierten, sei dahingestellt. Fakt ist, dass die Tigers ihr doppeltes Powerplay in der 32. Minute nutzten und Blaine Down auf 3:2 für die Straubinger erhöhte (Assists: Laurent Meunier, Eric Beaudoin). Protest bei den Pantherfans, Jubel im Gästeblock. Doch wie schon im ersten Drittel, konnten die Schwaben noch vor der Pause ausgleichen. Eine Minuten und 15 Sekunden waren im Mittelabschnitt noch zu spielen, als Ivan Ciernik auf Vorlage von Brett Breitkreuz und Mike Connolly zum 3:3 ausholte und traf (39.).

Panther auf dem Vormarsch

Da es mit der Pausensirene noch ein paar Differenzen auf dem Eis gab, startete das Team von Coach Larry Mitchell in Überzahl in die letzten 20 Minuten. Den Tigers-Kasten hielt Torhüter Jason Bacashihua zunächst aber sauber. Auch in der 47. Minute, als Ex-Panther Peter Flache auf der Strafbank saß, reichte es erst nur zu einem Pfostenschoss der Heimmannschaft, bis schließlich Neuzugang Ryan Bayda das Spiel drehte, indem er die Augsburger mit 4:3 in Führung brachte (PP1, 49.). Doch dem nicht genug: In doppelter Überzahl machte T.J. Trevelyan in der 58. Minute schließlich den Sack zu. Das Match der Special Teams – sechs der insgesamt acht Tore fielen jeweils in Überzahl – entschieden somit die Panther mit 5:3 für sich.

Am Freitag geht es für die Fuggerstädter erneut vor Heimpublikum gegen die Adler Mannheim, Straubing muss beim Vizemeister Köln ran.

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