Hattrick von Dolak – Hannover siegt 6:4 in Frankfurt

Markus Jocher bleibt ein "Löwe"Markus Jocher bleibt ein "Löwe"
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Dank eines starken Alex Jung im Tor und einem Thomas Dolak im Sturm

haben die Hannover Scorpions mit 6:4 in Frankfurt gewonnen. Die Lions

müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, nach einer zwischenzeitlichen

4:3 Führung im letzten Drittel nicht entscheidend nachgelegt zu haben.



In der 6.Spielminute fanden sich gleich drei Lions Spieler

gleichzeitig auf der Strafbank wieder. Begünstigt vom sehr unglücklich

leitenden Hauptschiedsrichter Klau spielten die Scorpions über zwei

Minuten lang mit zwei Mann mehr auf dem Eis. Diese Chance nutzte

Hannover konsequent aus, und ging durch Dolak in Führung. Nur 50

Sekunden später setzte Kapitän Lambert seinen Sturmpartner Hisey mit

einem tollen Paß in Szene, der alleine vor Gordon auf 2:0 erhöhte. Die

Lions beantworteten diesen Rückstand nur 29 Sekunden später mit einem

Tor vom starken Kelly. Das erste Drittel wurde in der Folge weiter

durch Strafzeiten auf beiden Seiten bestimmt, die von den Trainern

Chernomaz und Zach nur noch mit höhnischem Kopfschütteln kommentiert

wurden. Insgesamt acht Mal schickte Schiedsrichter Klau einen Lions

Spieler in den ersten 20 Minuten vom Eis, sieben zwei Minuten Strafen

verhängte er gegen die Gäste. Fünf gegen fünf wurde gerade einmal drei

Minuten gespielt.



Dies änderte sich erst im Mitteldrittel, weil der

Hauptschiedsrichter nun so gut, wie gar nichts mehr pfiff. Erneut

angetrieben von Steve Kelly glichen die Lions zu Beginn des

Mitteldrittels aus. Seinen Schuss in Richtung des von Alex Jung

gehüteten Tores stocherte Taylor zum 2:2 über die Torlinie. Nun

bestimmten die Gastgeber deutlich das Geschehen auf dem Eis.

Folgerichtig gingen sie auch durch Armstrong erstmals in Führung.

Hannover konnte sich erst ab der 30.Minute wieder befreien, wurde aber

sofort gefährlich und markierte durch den zweiten Treffer von Dolak das

3:3.

Das Schlussdrittel begann aus Lions Sicht optimal. Keine zwei Minuten

waren gespielt, als Danner die Lions mit 4:3 in Führung brachte. Es

entwickelten sich starke letzte 20 Minuten. Auf Lions Seite hatten

Armstrong und Ullmer in Überzahl die Chance einen zwei Tore Vorsprung

herzustellen, auf der anderen Seite hatte Goc bei einem Konter Pech mit

einem Pfostenschuss (55.) Eine Minute nach diesem Pfostenschuss war es

aber doch passiert. Wieder war der überragende Thomas Dolak zur Stelle

und bugsierte den Puck aus dem Gewühl heraus hoch ins Tor zum 4:4.


Dieses Tor beflügelte die Scorpions. In einer turbulenten Schlussphase

schoss Robitaille das vorentscheidende fünfte Tor für Hannover, dem

Nickulas per Empty-net den Treffer zum 6:4 folgen ließ. Auf Lions Seite

vergab Ulmer direkt nach dem 5:4 Rückstand freistehend vor Jung den

durchaus möglichen Ausgleich.


Nach dem Spiel freute sich Hannovers Trainer Hans Zach über etwas

glückliche Punkte, wie er es ausdrückte. Lions Trainer Chernomaz

haderte vor allem damit, dass seine Mannschaft nach der 4:3 Führung

nicht den fünften Treffer nachlegte. "Am Ende waren wir dann müde und

haben zwei entscheidende Fehler begangen. Dasd war der Unterschied", so

Chernomaz.

Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Steve Kelly.

Tore:
0:1 (05:25) Dolak (Mondt, Goc) 5-3 PP

0:2 (06:15) Hisey (Lambert) 4-3 PP

1:2 (06:44) Kelly (Bresagk)

2:2 (21:02) Taylor (Kelly, Peacock)

3:2 (28:38) Armstrong 5-3 PP

3:3 (33:28) Dolak (Goc) 5-4 PP

4:3 (41:32) Danner (Bassen, Wörle)

4:4 (55:43) Dolak

4:5 (58:18) Robitaille (Hisey)

4:6 (59:55) Nickulas (Goc

Strafminuten: Lions 20 Minuten - Hannover 28 Minuten

Schiedsrichter: Steffen Klau

Zuschauer: 5.100



(Frank Meinhardt)

Jetzt die Hockeyweb-App laden!

DEL Hauptrunde Gruppe

Sonntag 18.04.2021
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
5 : 3
Kölner Haie Köln
EHC Red Bull München München
6 : 1
Düsseldorfer EG Düsseldorf
Adler Mannheim Mannheim
4 : 2
Krefeld Pinguine Krefeld
Iserlohn Roosters Iserlohn
3 : 0
ERC Ingolstadt Ingolstadt
Fischtown Pinguins Bremerhaven
4 : 2
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
Augsburger Panther Augsburg
6 : 5
Eisbären Berlin Berlin
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
2 : 4
Straubing Tigers Straubing