Happy „Bullen“ besiegen deprimierte PantherAugsburg – München 2:5

Lesedauer: ca. 1 Minute

„Wir sind wahnsinnig happy, dass wir das Ding heute geholt haben“, freut sich Felix Petermann über den Dreier. Dass die Münchner Tore schießen können, haben sie in den vergangenen trefferreichen Partien gezeigt, „doch heute haben wir endlich auch hinten unseren Job gut gemacht.“ Nur eine Sache liegt dem EHC-Verteidiger im Magen: die vielen Strafen. 26 Minuten (zuzüglich einer 10-minütigen Disziplinarstrafe) saßen die Gäste insgesamt in der Kühlbox, was die Panther zweimal ausnutzten. Das 1:3 durch Rob Brown (39.) und Ryan Baydas 2:4 (46.) fielen jeweils in Überzahl. Trotz der 47 Schüsse auf das gegnerische Tor kamen die Panther allerdings über die beiden Treffer nicht hinaus – „dank“ eines Herren, der zwischen den Münchner Pfosten stand: Jochen Reimer. „Reimi hat uns wieder super im Spiel gehalten“, lobt Petermann den Schlussmann, der die Schwaben regelrecht verzweifeln ließ.

Spielanteile genügten nicht

Unter anderem Patrick Seifert, der nach seiner Fingerverletzung seine Punktspiel-Premiere „feierte“. „Bei so einem Auftaktspiel vergeht einem gleich wieder die Lust“, ist der AEV-Abwehrspieler frustriert. „Wir haben gute Spielanteile gehabt, doch wenn am Ende nichts dabei rauskommt, ist das deprimierend.“ Bereits in der ersten Drittelpause lagen die Schwaben durch den Doppelschlag von Alexander Barta (17.) und Yannic Seidenberg (18.) 0:2 zurück. Die 5:3-Situation der Augsburger blieb ergebnislos. Stattdessen erhöhte ausgerechnet Ex-Pantherkapitän Sean O’Connor in der 25. Minute auf 3:0. Erwartete die Fuggerstädter eine ähnliche Klatsche wie in Ingolstadt? Für einen kleinen Hoffnungsschimmer sorgte kurzzeitig Rob Brown mit seinem Powerplay-Treffer, doch nur eine Minute später klingelte es bereits erneut im AEV-Kasten. Schütze des Überzahltors: John DiSalvatore (40.). Und so ließen die Panther erneut die Köpfe hängen, als sie in der zweiten Pause in die Kabine marschierten. Zwar brachte Ryan Bayda seine Teamkollegen und die AEV-Fans auf der Tribüne noch einmal zum Jubeln (46.), aber da die Heimmannschaft ihre Chancen nicht dauerhaft verwerten konnte, machten die Gäste mit Daniel Sparres 5:2-Treffer (56.) den Sack vor den 5.447 Zuschauern endgültig zu.

Bis zum Mittwoch sah es für die Augsburger nach dem 2:1-Sieg in Krefeld gar nicht so schlecht aus, doch augrund der beiden Derby-Pleiten rutschten die Panther auf den zwölften Tabellenrang ab. Die Münchner dagegen kletterten auf Platz sieben. Am Sonntag greifen die „Bullen“ nach zwei Auswärtspartien vor Heimpublikum an: Krefeld ist zu Gast. Für die Panther geht es in den hohen Norden zu den Hamburg Freezers.

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DEL Hauptrunde

Dienstag 26.10.2021
EHC Red Bull München München
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Bietigheim Steelers Bietigheim
Donnerstag 28.10.2021
ERC Ingolstadt Ingolstadt
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Kölner Haie Köln
Freitag 29.10.2021
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Iserlohn Roosters Iserlohn
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EHC Red Bull München München
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Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
Straubing Tigers Straubing
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Bietigheim Steelers Bietigheim
- : -
Adler Mannheim Mannheim
Krefeld Pinguine Krefeld
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Augsburger Panther Augsburg
Sonntag 31.10.2021
Fischtown Pinguins Bremerhaven
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Bietigheim Steelers Bietigheim
Grizzlys Wolfsburg Wolfsburg
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Eisbären Berlin Berlin
Nürnberg Ice Tigers Nürnberg
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Adler Mannheim Mannheim
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Straubing Tigers Straubing
Schwenninger Wild Wings Schwenningen
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