Hamburg siegt im Nordderby

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Beide Mannschaften gingen ersatzgeschwächt in die Partie. So fehlten bei den Scorpions mit Boos und Cottreau bekanntlich zwei Langzeitverletzte, während Freezers-Coach Richer mit Tenute, Ouellet, Coté und Cohen gar auf  deren vier Akteure verzichten musste. Dennoch boten beide Teams in den ersten zwanzig Minuten ein flottes Spiel, welches aber vorerst auf die ganz großen Chancen verzichten musste. In der achten Minute gab es die erste Druckphase der Scorpions, als sie die Hamburger im eigenen Drittel einschnürten, jedoch ohne Erfolg. Zum Ende des ersten Abschnittes kamen die Gäste zu ihren ersten Möglichkeiten, konnten jedoch zweimal nicht die sich bietenden Möglichkeiten verwerten.

Der Mittelabschnitt sollte es anschließend in sich haben. Bereits nach 57 Sekunden war Herperger erfolgreich, als der Scorpions-Stürmer einen Schuss noch entscheidend abfälschen konnte. Die Hansestädter zeigten sich keineswegs beeindruckt, kamen in der Folge durch zwei Treffer von Traverse (29., 31.) gar zur Führung, die Kathan mit einem Abschluss unters Dach vier Minuten später egalisieren konnte. Die Torflut im zweiten Drittel ging weiter. Nach 38 Minuten traf Dzieduszycki zur erneuten Führung, als er mustergültig von Köppchen bedient wurde. Wer dachte die Partie würde sich jetzt zu Gunsten des Tabellenführers entscheiden, sah sich enttäuscht, denn King sorgte fast im direkten Gegenzug für den erneuten Ausgleich.  

Mit dem Schwung des Ausgleichs kamen die Freezers aus den Kabinen, und kamen nach 45 Minuten zum 4:3 aus ihrer Sicht. Noch bei eigener Überzahl vertändelte Brimanis den Puck, den anschließenden Konter verwertete Engelhardt eiskalt. Die Scorpions wirkten angeschlagen, brachten in der Folgezeit den entscheidenden Pass nicht zustande. Eine äußerst umstrittene Strafe für Spielmacher Vikingstad brachte die Entscheidung. Engelhardt mit seinem zweiten Treffer nutzte die personelle Überlegenheit für die Gäste zum 5:3 Endstand. (jw) 

Statistik: 1:0 (20:57) Herperger (Dzieduszycki, Brimanis); 1:1 (28:51) Traverse (Engelhardt, Köttstorfer) 5-4; 1:2 (30:10) Traverse (Flaake, Barta) 6-5; 2:2 (34:25) Kathan (Vikingstad, Dolak); 3:2 (37:43) Dzieduszycki (Mitchell, Köppchen) 5-4; 3:3 (38:24) King (Dück, Flaake); 3:4 (44:28) Engelhardt; 3:5 (53:43) Engelhardt (Murphy, Festerling) 5-4

Strafminuten: Hannover 6 – Hamburg 8

Schiedsrichter: Klau (Griesenbrauck-Sümmern)

Zuschauer: 3738


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