Hamburg siegt 2:1 und erzwingt ein viertes Spiel

Lesedauer: ca. 1 Minute

Lions Trainer Rich Chernomaz hatte seine Mannschaft gewarnt: „Wir sind noch lange nicht in den Play-offs. Hamburg hat viel stolz und Charakter“, sagte der Kanadier vor dem Spiel. Hamburg begann in Spiel Nummer drei druckvoll und erspielte sich wie schon beim letzten Spiel ein leichtes Chancenplus in der Anfangsphase. Die Lions tauchten erst nach elf Minuten erstmals gefährlich vor Pelletier auf, für den der Außenpfosten nach einem Schuss von Hahn rettete. Kurz vor Drittelende vergab Gawlik in Überzahl die beste Chance für die Gastgeber, die zu Beginn des 2.Drittels ihre beste Phase hatten. Belohnt wurde die Drangphase mit dem 1:0 durch Kavanagh, der einen Zuspiel von Hahn am langen Pfosten stehend verwertete.

Hamburgs Trainer Gardner hatte in der ersten Drittelpause lautstark auf sein Team eingeredet und mehr Biss gefordert. Darin schienen sich die Freezers nach dem Rückstand zu erinnern, denn die letzten zehn Minuten gehörten den Gästen. Die Lions agierten in dieser Phase zu passiv und Hamburg erspielte sich durch Ostwald die Möglichkeit zum Ausgleich, die Ian Gordon zu Nichte machte. Sechs Minuten vor Drittelende schaffte es Lions Verteidiger Muir gleich zwei Mal nicht die Scheibe aus der eigenen Zone zu befördern und Hamburgs Kapitän Wilm nutzte diesen Patzer zum verdienten Ausgleich. Die Freezers nun die bessere Mannschaft gegen viel zu passive Lions. Hamburg setzte weiter nach und zwang die Hessen zu Fehler und Fouls. Als Kunce auf der Strafbank saß vergab Smyth die Chance zum Führungstreffer (49.). Diese gelang Hamburg zwei Minuten später. Wieder konnten sie sich vor dem Frankfurter Tor festsetzen und Fortier war zur Stelle zum 2:1.

Dieser Gegentreffer ließ die Lions aus ihrer Lethargie erwachen. Josh Langfeld hatte in der 54. Minute die rießen Chance zum Ausgleichstreffer, vergab allerdings freistehend und schoss am leeren Hamburger vorbei. Knapp drei Minuten vor Schluss rettete Pelletier gegen Wörle. In der letzten Minute spielten die Lions noch mal Powerplay bei gleicher Spieleranzahl auf dem Eis. Der Puck wollte aber nicht mehr ins Tor der Gäste, die verdientermaßen der Sieger von Spiel drei blieben. Somit kommt es am Montag ab 19.30 Uhr zu Spiel vier in der Eissporthalle am Ratsweg.    

Zum Mainova Spieler des Tages wählten die Fans Pat Kavanagh

1:0 (25:30) Kavanagh; 1:1 (33:54) Wilm; 1:2 (50:11) Fortier

Strafminuten:

Frankfurt: 8 Minuten  

Hamburg: 12 Minuten

Zuschauer: 6.400

Schiedsrichter: Schimm/Piechaczek

(Frank Meinhardt – Foto by City-Press)


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