Hamburg Freezers Hauptrundensieger - Play-off-Feld steht festDEL-kompakt

Die Roosters sicherten in der Partie gegen die Schwenninger Wild Wings ihre Teilnahme an den Pre-Play-offs. Foto © Ice-Hockey-Picture-24/US-SportsDie Roosters sicherten in der Partie gegen die Schwenninger Wild Wings ihre Teilnahme an den Pre-Play-offs. Foto © Ice-Hockey-Picture-24/US-Sports
Lesedauer: ca. 3 Minuten

Grizzly Adams Wolfsburg – Hamburg Freezers 3:4 (2:0, 0:3, 1:1)

Hohes Tempo im Nordderby: Wolfsburg und die von zahlreichen mitgereisten Fans unterstützen Freezers schenkten sich nichts und lieferten ein hochklassiges Spiel ab. Den besseren Start erwischten die Grizzlys, die durch Norman Milley vorlegten. Nach einer vorgezogenen Drittelpause baute Aleksander Polaczek aus, aber pünktlich zur „Halbzeit“ drehten die Gäste auf. Hamburg setzte sich phasenweise in der Wolfsburger Verteidigungszone fest und Nicolas Krämmer (32.) verkürzte. Kurz darauf glich Geburtstagskind Jerome Flaake aus und nur 18 Sekunden später machte Thomas Oppenheimer den Doppelschlag perfekt und drehte das Spiel. In einem dramatischen Schlussabschnitt legte Matthew Pettinger ein weiteres Tor für die Hanseaten nach, aber nur zwei Minuten später war Wolfsburg wieder auf ein Tor dran. Es folgte ein offener Schlagabtausch mit Einschussmöglichkeiten auf beiden Seiten, aber es blieb beim knappen 4:3 zu Gunsten der Freezers. Eine bittere Pille musste Hamburg jedoch mit der Verletzung von David Wolf schlucken.

Tore: 1:0 Norman Milley (7:57), 2:0 Aleksander Polaczek (17:50), 2:1 Nicolas Krämmer (31:34), 2:2 Jerome Flaake (34:06), 2:3 Thomas Oppenheimer (34:24), 2:4 Matthew Pettinger (45:36/PP1), 3:4 Aaron Brocklehurst (47:25)
Zuschauer: 3.483

Thomas Sabo Ice Tigers – Kölner Haie 4:2 (2:1, 1:1, 1:0)

Zunächst sah es in Nürnberg noch gut aus für die Haie: Köln kam gut aus den Katakomben und durch Andreas Falk (6.) mit 1:0 in Front. Der Weckruf für die Ice Tigers. Nürnberg drehte auf und konnte nach Toren von Reinprecht und Jaspers mit einer Führung in die erste Pause gehen. Das 3:1 der Hausherren konterte Minard postwendend mit dem erneuten Anschlusstreffer, aber auf das vierte Tor der Ice Tigers durch Patrick Reimer hatte Köln keine Antwort mehr.

Tore: 0:1 Andreas Falk (5:44), 1:1 Steven Reinprecht (10:31/PP1), 2:1 Jason Jaspers (16:43/PP1), 3:1 Patrick Buzas (23:33), 3:2 Christopher Minard (25:20/PP1), 4:2 Patrick Reimer (41:38)
Zuschauer: 6.353

Eisbären Berlin – Augsburger Panther 6:1 (1:0, 3:0, 2:1)

Augsburg musste in Berlin gewinnen, um Playoff-Chancen zu wahren, aber der Titelverteidiger bestimmte die Partie. Constantin Braun (9.) legte für die Hausherren vor und bis zur Pause konnten sich die Panther bei Schlussmann Patrick Ehelechner bedanken, nur mit einem Treffer hinten zu liegen. Nach dem Seitenwechsel gab es jedoch nichts mehr zu retten. Travis James Mulock legte für Berlin nach, ehe Barry Tallackson mit einem Doppelschlag für die Vorentscheidung sorgte. Der siebte Sieg im achten Spiel sicherte den Eisbären schließlich die Playoff-Teilnahme.

Tore: 1:0 Constantin Braun (8:33), 2:0 Travis James Mulock (22:26/PP1), 3:0 Barry Tallackson (22:59), 4:0 Barry Tallackson (27:04), 5:0 Travis James Mulock (40:43), 6:0 Mads Christensen (51:53/PP1), 6:1 Ivan Ciernik (59:48/PP1)
Zuschauer: 14.200

Iserlohn Roosters – Schwenninger Wild Wings 5:0 (2:0, 0:0, 3:0)

Die dritte Playoff-Teilnahme in der Iserlohn DEL-Geschichte vor Augen, ließen die Roosters vor ausverkaufter Kulisse nichts mehr anbrennen. Die Sauerländer dominierten Durchgang Nummer eins und spielten sich gegen die Wild Wings eine Zwei-Tore-Führung heraus. Erst nach dem Seitenwechsel fanden die Gäste besser in die Partie, aber keinen Weg vorbei an Roosters-Goalie Erik Ersberg. Auf der anderen Seite besorgten Brent Raedeke (42.), Robert Raymond (56.) und Brooks Macek (58.) im Schlussdrittel den 5:0-Endstand.

Tore: 1:0 Brodie Dupont (16:25), 2:0 Brent Raedeke (17:56), 3:0 Brent Raedeke (41:41), 4:0 Robert Raymond (55:22), 5:0 Brooks Macek (57:48)
Zuschauer: 4.997

Adler Mannheim – ERC Ingolstadt 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)

Auftakt mach Maß für die Adler: Bereits in der dritten Spielminute traf Martin Buchwieser bei angezeigter Strafe und sechsten Feldspieler auf dem Eis zur frühen Führung für Mannheim. Ingolstadt wurde in der Folge stärker und erspielte sich gute Chancen, aber der Ausgleich blieb vor über 10.000 Zuschauern aus. Stattdessen legte Simon Gamache (15.) das 2:0 mitten in die Drangphase des ERC. Nach dem Seitenwechsel verwaltete Mannheim den Vorsprung clever und als Ingolstadt  alles auf eine Karte setzen musste stellte Jonathan Rheault (60.) per Emptynetter den 3:0-Endstand her.

Tore: 1:0 Martin Buchwieser (2:11/EA), 2:0 Simon Gamache (14:00), 3:0 Jonathan Rheault (59:57/EN)
Zuschauer: 10.682

EHC Red Bull München – Straubing Tigers 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)

Straubing ist zwar bereits aus dem Playoff-Rennen raus, aber das hält die Niederbayern nicht davon ab, weiter Vollgas-Eishockey zu spielen. Im ersten Drittel zeigte sich München noch als das bessere Team, aber Karl Stewart (19.) schoss die Tigers dennoch in Front. Nach dem Seitenwechsel drehte sich das Kräfteverhältnis. Straubing hatte die besseren Chancen und eine davon nutzte Tobias Wörle (40.), um den Vorsprung auszubauen. Die Red Bulls rannten im Schlussdrittel noch einmal an, konnten die Niederlage aber nicht mehr verhindern. Straubings Schlussmann Jason Bacashihua feierte das vierte Shutout der Saison.

Tore: 0:1 Karl Stewart (18:42), 0:2 Tobias Wörle (39:09)
Zuschauer: 4.460

Düsseldorfer EG – Krefeld Pinguine 2:6 (1:2, 1:4, 0:0)

Nichts zu machen für die DEG im Straßenbahn-Derby: Nach Toren von Herberts Vasiljevs (8.) und Adam Courchaine (11.), der per Shorthander erfolgreich war, konnte Bernhard Ebner im Powerplay verkürzen, aber Krefeld ließ sich nicht beirren und zog bis zum Schlussdurchgang bei einem Gegentor durch Alexander Preibisch auf 2:6 davon

Tore: 0:1 Herberts Vasiljevs (7:33), 0:2 Adam Courchaine (10:48/SH1), 1:2 Bernhard Ebner (15:38/PP2), 1:3 Joël Perrault (26:32), 1:4 Sinan Akdag (31:10), 1:5 Kevin Clark (34:50), 2:5 Alexander Preibisch (37:21), 2:6 Adam Courchaine (59:20)
Zuschauer: 8.089


Du willst die wichtigsten DEL-News, Spielpläne und Live-Daten direkt auf Deinem Smartphone? Dann hole Dir die Hockeyweb-App mit Push-Nachrichten für die wichtigsten News Deiner Lieblings-Sportart. Erhältlich im App-Store für Apple​  und Android​.
1:4 gegen Dynamo Pardubice
Eisbären Berlin verlieren im Finale des Dolomitencups

​Zum ersten Mal in der Geschichte des Dolomitencups stemmt ein Team aus Tschechien die Turniertrophäe: Dynamo Pardubice gewann das Endspiel am Sonntagabend gegen den...

5:2 gegen den EHC Biel
Dolomitencup: Kleines Finale wird zur Augsburger Tor-Party

​Der Finaltag bei der 16. Auflage des Dolomitencups wurde am Sonntag mit einer Tor-Party eingeläutet: Im Spiel um Platz 3 fegten die Augsburger Panther den EHC Biel-...

3:2 gegen den EHC Biel
Eisbären Berlin stehen im Finale des Dolomitencups

​Die Eisbären Berlin brechen ihr „Tabu“: Erstmals zieht der aktuelle DEL-Meister ins Endspiel des Dolomitencups ein. In einem wahren Herzschlagfinale setzte sich der...

Neuzugang aus der ECHL
Nürnberg Ice Tigers verpflichten Verteidiger Hayden Shaw

​Die Nürnberg Ice Tigers haben den US-amerikanischen Verteidiger Hayden Shaw für die kommende DEL-Saison 2022/23 unter Vertrag genommen. Der 26-jährige Linksschütze ...

Dolomitencup in Neumarkt
Augsburger Panter unterliegen Dynamo Pardubice

​Besser hätte die erste Teilnahme am Dolomitencup in Neumarkt nicht laufen können: Dynamo Pardubice hat sich seine Premiere am Freitagabend in der mit knapp 1000 Zus...

Turnier in Südtirol geht zum 16. Mal über die Bühne
Eisbären Berlin und Augsburger Panther starten beim Dolomitencup

​Der Sommer hat zwar noch Hochkonjunktur, trotzdem ist die Eishockeyfreude im Südtiroler Unterland riesig. Grund dafür ist der Dolomitencup, der vom Freitag bis zum ...

Hockeyweb-Reporter Ronald Toplak zum Karriere-Ende von Jens Baxmann
Baxi, das war Jensationell!

Eine schwere Augenverletzung zwingt Jens Baxmann (37), der sieben Meisterschaften mit dem EHC Eisbären Berlin gewann, die Karriere vorzeitig zu beenden. Hockeyweb-Re...

Karriereende nach Verletzung
Ex-Nationalspieler Jens Baxmann muss seine aktive Laufbahn beenden

Der Verteidiger erlitt im Januar beim Training eine Augenverletzung. Zwar konnte das Schlimmste verhindert werden, doch macht die Verletzung eine Fortsetzung der Kar...

DEL Hauptrunde

Donnerstag 15.09.2022
Kölner Haie Köln
- : -
EHC Red Bull München München