„Halbzeit“ in der DEL – Nürnberg und Köln kämpfen um Tabellenspitze

DEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in MannheimDEL: Eisbären bleiben spitze - Ingolstadt gewinnt in Mannheim
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Am kommenden Sonntag werden mit dem 26. Spieltag die Hälfte aller Hauptrundenspieltage in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) absolviert sein. Aktueller Tabellenführer sind die Nürnberg Ice Tigers, die sich am vergangenen Samstag mit einem 3:1-Sieg bei den Frankfurt Lions an die Spitze der DEL-Rangliste geschoben haben. Die Mannschaft von Bundestrainer Greg Poss löste damit die Kölner Haie als Spitzenreiter ab. Nürnberg führt nun mit 52 Punkten vor Köln (50.), Frankfurt (47), Ingolstadt und Berlin (beide 44).



Und bei dieser Tabellensituation sieht der DEL-Spielplan zufällig vor, dass sich die Top-Teams aus Köln und Nürnberg gleich zweimal innerhalb von fünf Tagen gegenüberstehen. Zunächst am morgigen Freitag in Nürnberg und dann am darauf folgenden Dienstag in Köln. Für beide Mannschaften also reichlich Gelegenheit, „Big points“ einzuspielen. Nürnberg könnte den Vorsprung auf Köln und die anderen Verfolger vergrößern, und die Haie könnten „ihren“ ersten Tabellenplatz zurückerobern. Im ersten Spiel in dieser Saison zwischen Nürnberg und Köln hatten die Franken nach Penaltyschießen in eigener Halle das bessere Ende für sich (2:1 n.P.).



Fünf Siege in den letzten sechs Begegnungen, die vermeintlichen Favoriten aus Berlin, Mannheim und Ingolstadt geschlagen, 32 Punkten und Rang 10 in der DEL-Tabelle – dies ist die momentane Erfolgsbilanz der Grizzly Adams Wolfsburg. Der Aufsteiger überzeugte in den letzten Wochen in jeder Beziehung. Besonders der in überragender Form spielende Ivan Ciernik hatte mit seinen bislang 14 Toren entscheidenden Anteil am Erfolg des EHC. Über den aktuell zweiten Rang in der DEL-Torschützenwertung darf sich der slowakische Nationalspieler noch zusätzlich freuen. Am Freitag geht es für den „Favoritenschreck“ zunächst gegen die Krefeld Pinguine, bevor am Sonntag Tabellenführer Nürnberg zu Gast im heimischen „Eispalast“ sein wird. Apropos „Eispalast“. Vielleicht motiviert das Team von Trainer Stefan Mikes die positive Nachricht vom Bau der neuen Eishalle zusätzlich.



In Krefeld ist der Traum von einer neuen Spielstätte bereits Wirklichkeit geworden. Am letzten Freitag fand vor über 6.000 Zuschau-ern das letzte DEL-Spiel in der altehrwürdigen Rheinlandhalle statt. In diesem „Abschiedsspiel“ schlug Krefeld die Adler Mannheim 3:2. Am vergangenen Montag fand vor 7.800 Zuschauern im Rahmen eines KEV-All-Stars Spiel die offizielle Eröffnung des neu erbauten „KönigPalast“ statt, wo die Pinguine in Zukunft ihre Heimspiele austragen werden. Das DEL-Debut feiert der „KönigPalast“ am 17. Dezember gegen Berlin.



Die Eisbären Berlin laufen ihrer letztjährigen Form noch immer etwas hinterher. Zur Halbzeit der vergangenen Saison lagen die Hauptstädter mit 53 Punkten souverän an der Tabellenspitze, momentan müssen sich die Hauptstädter mit Rang fünf (44 P.) zufrieden geben. Bereits am Abend könnte das Team von Trainer Pierre Pagé mit einem Erfolg bei den DEG Metro Stars den ersten Schritt in Richtung Tabellenspitze machen. Allerdings benötigt auch Düsseldorf dringend Punkte, um die Play-off Ränge nicht aus den Augen zu verlieren. Aktuell liegt die DEG mit 29 Punkten auf Platz 11. Premiere überträgt die Begegnung ab 19:20 Uhr live und exklusiv. Im Rahmen der Live-Übertragung berichtet Premiere in der zweiten Drittelpause von der Auslosung der Halbfinalpartien um den Deutschen Eishockey-Pokal. „Glücksfee“ ist Schlagersänger Guildo Horn.

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