Halbfinale: Freezers starten mit Heimsieg – 3:1 gegen Frankfurt

Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“Hamburg Freezers „frieren Pinguine ein“
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Premiere in Hamburg. Schon in ihrer zweiten Saison schafften die Hamburg Freezers den Einzug ins Halbfinale der DEL. Natürlich waren die 12.759 begehrten Tickets für die ersten beiden Heimspiele der Serie innerhalb kürzester Zeit vergriffen. Hamburg entwickelt sich rasend schnell zu einer Eishockey Hochburg, die Zuschauer in der Color Line Arena sind einfach sensationell.

Doch insgeheim dachte wohl jeder der anwesenden Zuschauer in der Arena an die Heimpleiten der Freezers gegen die Mannheimer Adler im Viertelfinale und alle hofften auf einen gelungenen Start.

Auch die Spieler zeigten von der ersten Minute an, dass sie mit einem Heimsieg in die

Halbfinalserie starten wollten. Die Hausherren spielten die Lions an die Wand, es gab Torchancen in Serie. Aber ob Fearns, Peacock, House, Zajankala, Tomlinson oder Schneider, sie alle bissen sich an dem starken Frankfurter Goalie Ian Gordon die Zähne aus. Von den Gästen war in diesem ersten Drittel kaum etwas zu sehen, die gefürchtete Offensivabteilung der Hessen hielt sich noch vornehm zurück.

Das änderte sich schlagartig im zweiten Drittel. Nach nur einer Minute schlugen die Gäste zu. Sie nutzten ein Überzahlspiel (Washburn 2 Min.) zum 0:1 Führungstreffer. Norris erwischte einen Abpraller vor dem Hamburger Tor und ließ dem Freezers Torwart Boris Rousson keine Abwehrmöglichkeit.

Doch die Hamburger waren keineswegs geschockt. Sie übernahmen sofort wieder die Initiative und drängten auf den Ausgleich. Es dauerte nur bis zur 25. Minute, da hatten sie schon Erfolg. Auch hier war es ein Überzahlspiel (Gosselin 2 Min.) das zum Tor führte. Der starke Verteidiger Van Impe kam in Schussposition und überwand

Gordon mit einem mächtigen Schlagschuss zum 1:1.

Das Spiel wogte jetzt hin und her, beide Teams kamen zu weiteren Möglichkeiten. Ein weiteres Überzahlspiel (Sulkowsky 2 Min.) der Freezers brachte nach einer schnellen Kombination den Hamburger Torjäger House in Position und dieser verwandelte zur 2:1 Führung.

Die Color Line Arena glich jetzt einem Tollhaus.

Im letzten Drittel hatten die Freezers die große Möglichkeit das Spiel zu entscheiden. Die Lions hatten gleich zwei Spieler (Bouchard und Ratchuk) auf der Strafbank, insgesamt 105 Sekunden spielten sie 3:5, doch sie blieben ohne Gegentreffer. Danach machten sie noch einmal mächtig Druck auf das Hamburger Tor, doch sie scheiterten immer wieder an dem großartigen Goalie der Freezers, Boris Rousson.

Die Entscheidung an diesem Abend war dann einem Ex-Lions Spieler vorbehalten. In der 52. Min. traf ausgerechnet der in Frankfurt verschmähte und ausgemusterte Robert Francz, nach feiner Vorarbeit von Zajankala, ins Frankfurter Gehäuse.

„Wir haben aufgrund eines überragenden ersten Drittels verdient gewonnen. Frankfurt wird am Sonntag sicher viel bissiger und aggressiver ins Spiel gehen. Wir müssen sehr hart arbeiten“, so der Kommentar von Freezers Coach Dave King.

Ergebnis: 3:1 (0:0, 2:1, 1:0)

Tore: 0:1 21:03 D. Norris (P. Stanton)

1:1 24:35 D. Van Impe (B. Purdie, P. Manning)

2:1 37:45 B. House (D. Tomlinson, F. Fearns)

3:1 51:12 R. Francz (G. Zajankala, S. Peacock)

Strafzeiten: Hamburg Freezers 10, Frankfurt Lions 14

HS: Willi Schimm

Zuschauer: 12.759


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