Haie werfen die Eisbären rausDEL kompakt

Patrick Hager jubelt nach seinem Tor zum 1:0 in Berlin. (Foto: Imago)Patrick Hager jubelt nach seinem Tor zum 1:0 in Berlin. (Foto: Imago)
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Eisbären Berlin – Kölner Haie 2:3 (0:1, 2:2, 0:0)

Was für eine Serie – und was für ein siebtes Spiel! Patrick Hager eröffnete die Partie in der sechsten Minute mit einem sehenswerten Tor für die Haie: Er düpierte die Eisbären-Defensive, ließ dann noch Mark Olver aussteigen, ehe er Berlins Goalie Petri Vehanen den Puck mit der Rückhand durch die Beine schob. Im zweiten Drittel sah es zunächst nach einer frühen Entscheidung für die Gäste aus. So erhöhte Philip Gogulla in der 32. Minute im Powerplay auf 2:0, ehe ein kurioser Treffer das 3:0 brachte (34.): Dragan Umicevic scheiterte an Vehanen, doch Berlins Frank Hördler beförderte die Scheibe im Zweikampf mit Alex Weiß mit dem Schlittschuh ins eigene Netz. Doch die Gastgeber kamen zurück. Michael DuPont verkürzte in der 37. Minute auf 1:3, ehe Mark Olver einen Hördler-Schuss zum 2:3 abfälschte (39.). Der KEC reklamierte auf zu hohen Stock, doch der Treffer hatte auch nach dem Videobeweis Bestand. Im letzten Abschnitt rannten die Eisbären an, doch die Domstädter verteidigten ihren knappen Vorsprung und stehen damit im Halbfinale.

„Wir waren in der Serie die bessere Mannschaft, hätten aber die Tore schießen müssen“, sagte Berlins André Rankel nach der Partie. „Wir wollten alle mehr. Und so wie wir gespielt haben, hätten wir es auch verdient gehabt weiterzukommen.“

Tore: 0:1 (5:52) Patrick Hager (Johannes Salmonsson, Philip Gogulla), 0:2 (31:53) Philip Gogulla (Patrick Hager, Shawn Lalonde/5-4), 0:3 (33:52) Alexander Weiß (Dragan Umicevic, Patrick Hager), 1:3 (36:44) Michael DuPont (Marcel Noebels/5-4), 2:3 (38:30) Mark Olver (Frank Hördler). Strafen: Berlin 6, Köln 8. Zuschauer: 12.443.

Damit kommt es im Halbfinale zu folgenden Paarungen:

EHC Red Bull München – Kölner Haie
Grizzlys Wolfsburg – Thomas Sabo Ice Tigers