Haie und Adler mit wichtigen PunktenDEL kompakt

Die Kölner Haie feierten einen wichtigen Sieg in Nürnberg. (Foto: ISPFD)Die Kölner Haie feierten einen wichtigen Sieg in Nürnberg. (Foto: ISPFD)
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Thomas Sabo Ice Tigers – Kölner Haie 1:3 (0:1, 0:0, 1:2)

Dass die Nürnberger einen ersten Abschnitt verschlafen, ist nicht wirklich neu. Köln deutlich zielstrebiger und mit jeder Menge Chancen. Daher war die Führung nach 20 Minuten auch vollkommen verdient. Köln begann das Mitteldrittel so, wie sie das erste beendeten, doch nun kamen auch die Ice Tigers so langsam an. Trotzdem ging die Mehrzahl der Zweikämpfe an die Gäste, die es ihrerseits verpassten nachzulegen. Mit einem Tor Unterschied ging es ins Schlussdrittel, in dem noch alles möglich war. Mit einer Restüberzahl starteten die Franken und feuerten gleich die ersten Schüsse ab. Dann wurde es bitter für die Heimmannschaft, denn kurz nach Steckel wanderte auch Mitchell in die Box und diese doppelte Überzahl ließen sich die Haie nicht entgehen. Doch gut zwei Minuten später brachten sich die Nürnberger doch nochmal ins Spiel zurück, in dem noch genügend Zeit war. Insgesamt hatte der Schlussabschnitt aber viel zu viele Strafen, sodass die angedachten Reihen nur selten spielten. Irgendwann hatten dann auch die Männer von der Noris ihre doppelte Überzahl, doch am besten Kölner, Gustaf Wesslau, war kein Vorbeikommen. Kurz vor Toreschluss machte der KEC den Sack mit einem Schuss ins leere Tor zu und bringt sich damit auf Rang vier.

Tore: 0:1 (13:54) Ben Hanowski (Justin Shugg, Moritz Müller), 0:2 (44:14/PP2) Blair Jones (Christian Ehrhoff), 1:2 (46:51) Dane Fox (Philippe Dupuis, Taylor Aronson), 1:3 (58:38/EN) T.J. Mulock (Nico Krammer). Zuschauer: 5118.

Adler Mannheim – ERC Ingolstadt 3:1 (2:0, 0:0, 1:1)

Flott ging es zu im ersten Drittel, das einfach nur so verflog. Mannheim hatte den besseren Start und nutzte direkt die erste Überzahl zur Führung. Der ERC kam danach ebenfalls im Spiel an und zu Chancen, doch Goalie Dennis Endras ist offenbar schon im Olympia-Modus. Kurz vor der ersten Pause zauberten sich Sparre und Festerling frei und ließen drei Ingolstädter alt aussehen. Im Mitteldrittel war es dann bei weitem nicht mehr so schnell und auch die Chancen waren nicht mehr so reichlich. Somit fielen auch keine weiteren Tore, die die Schanzer aber dringend gebraucht hätten. Ein Drittel blieb noch. Doch hier drückten zunächst die Adler auf den dritten Treffer. Fast aus dem Nichts dann aber doch der Anschlusstreffer. Doch es war nicht der erhoffte Hallo-Wach-Effekt für den ERC, stattdessen macht David Wolf mit einem sehenswerten Treffer die Vorentscheidung. Doch es kam nochmal Spannung auf, da die Kurpfälzer eine späte Strafe nahmen und die Oberbayern somit eine 6:4-Überzahl ermöglichten. Am Ende aber ging den Gästen die Zeit aus und Mannheim schiebt sich auf einen Rang, der zur Teilnahme an der ersten Play-off-Runde berechtigt.

Tore: 1:0 (6:52/PP1) David Wolf (Chad Kolarik, Dennis Endras), 2:0 (17:53) Garrett Festerling (Daniel Sparre, Phil Hungerecker), 2:1 (45:48) David Elsner (Ville Koistinen, Thomas Greilinger), 3:1 (53:48) David Wolf (Andrew Desjardins, Matthias Plachta). Zuschauer: 7908.

DEL PlayOffs

Samstag 20.04.2019
EHC Red Bull München München
0 : 3
Adler Mannheim Mannheim
Montag 22.04.2019
Adler Mannheim Mannheim
- : -
EHC Red Bull München München
Mittwoch 24.04.2019
EHC Red Bull München München
- : -
Adler Mannheim Mannheim