Haie siegen weiter - München und Krefeld ohne ChanceDEL kompakt

Das Derby ging klar an die Haie - Foto: Andreas DickDas Derby ging klar an die Haie - Foto: Andreas Dick
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Zunächst aber der 51. Spieltag im Überblick:

DEG Metro Stars – Kölner Haie 0:3

Klare Angelegenheit für die Kölner Haie im rheinischen Derby. Nach dem Führungstreffer von Alexander Weiß, durch einen Bauerntrick 23 Sekunde vor Ende des ersten Abschnitts nahmen die Gäste aus der Domstadt das Zepter immer mehr in die Hand und konnten durch Charles Stephens und Philip Gogulla bereits im Mittelabschnitt den 3:0-Endstand herstellen. Tolle Leistung der Kölner Haie, die nun eine schon 5 Spiele andauernde Siegesserie hingelegt haben. Bemerkenswert ebenfalls: in der aktuellen Spielzeit siegten bei den Spielen Düsseldorf gegen Köln immer die Auswärtsteams.

Eisbären Berlin – Straubing Tigers 6:3

Recht ruppig ging es in der Hauptstadt zu. Nutznießer der Strafzeiten waren vor Allem die Eisbären, die ihre ersten drei Tore allesamt in Überzahl erzielten. Allerdings kämpften sich die Straubinger durch harte Arbeit zurück ins Spiel, verkürzten den Spielstand zwischenzeitlich auf 3:2. Nach der Aufholjagd fanden die Berliner aber wieder schnell zurück in die Spur, und ließen zwei weitere Tore folgen. Straubing verkürzte dann noch einmal auf 5:3, Eisbär Julien Talbot bugsierte aber den Puck zum Endstand in das verwaiste Straubinger Gehäuse.

Hamburg Freezers – Krefeld Pinguine 6:1

Die Freezers zeigten sich wie aus einem Guss, ließen den auf die Play-offs hoffenden Krefeld Pinguinen beim 6:1-Sieg keine Chance. Obwohl die Gäste aus der Seidenstadt bis zum Beginn des Mitteldrittels noch hoffen konnten, als Benjamin Ondrus die Hamburger Führung durch David Wolf noch egalisieren konnte. Danach nahm das „Unglück“ aus Sicht der Seidenstädter aber seinen Lauf.

Grizzly Adams Wolfsburg – ERC Ingolstadt 6:1

Die Elite der Torschützen und Vorlagengeber gab sich ein Stelldichein. Mit Norm Milley und Kai Hospelt von den Gastgebern und Derek Hahn, Thomas Greilinger und Jared Ross von den Panthern standen die Top 5 Topscorer der DEL auf dem Eis. Und Hospelt früh mit der Chance, sein Schuss landete jedoch nur am Pfosten (5.). Besser machte es Greilinger, der kurz darauf von der Strafbank kommend die Gäste in Führung brachte. Wolfsburg trotz einiger Überzahlsituationen zur ersten Pause in Rückstand. Ein Treffer des ERC in Überzahl wurde in der 26. Minute nach Videobeweis nicht gegeben, im Gegenzug konterte John Laliberte zum 1:1. Zwei Minuten später drückte Fischer den Puck per Rückhand zur Wolfsburger Führung ins Tor. Diese baute Laliberte in Überzahl aus (46.), Hospelt erhöhte 31 Sekunden später auf 4:1 und Patrick Davis machte den fünften Treffer für die Gastgeber (48.). In doppelter Überzahl Hospelt mit dem Doppelpack und dem halben Dutzend, Ingolstadt ließ sich demontieren. Defensiv erneut eine Offenbarung der Gäste, Wolfsburg hingegen darf sich über zwei starke Drittel und den zweiten Platz in der Tabelle freuen.

Nürnberg Ice Tigers – Augsburger Panther 3:4

Für Nürnberg eine Frage der (Derby)- Ehre, die Saison selber ist schon abgehakt. Die Gäste aus Augsburg hingegen spekulierten noch auf die direkte Qualifikation für die Play offs. Bereits nach 33 Sekunden brachte Dusan Frosch die Nürnberger in Führung, Sean O’Connor glich zum 1:1 aus (11.). In doppelter Überzahl traf Greg Moore zum 2:1 für Augsburg (30.). Yan Stastny machte es in der 49. Minute wieder spannend und markierte den Ausgleich. Greg Moore drei Minuten vor Ende mit dem 3:2 für Augsburg, anschließend wurde es turbulent. Pollock mit Gewalt (57.) und während die Schiedsrichter über den Videobeweis nachdachten, traf Augsburg ins leere Tor. Da Pollock’s 3:3 aber für Rechtens erklärt wurde, galt der Augsburger Treffer nicht mehr. Den Siegtreffer für den AEV erzielte Valery-Trabucco 12 Sekunden vor Ende in Überzahl. Somit duellieren sich die Panther am Sonntag mit der DEG um die direkte Qualifikation, Spannung ist garantiert.

Iserlohn Roosters – EHC München 7:3

Mit drei Heimsiegen in Folge und einer steigenden Formkurve galt es für die Roosters ein frühes Saisonende zu vermeiden. Der EHC München klammerte sich an eine minimale Minichance, die letzten vier Auswärtspartien wurden jedoch alle verloren. Ulli Maurer setzte ein Zeichen und erzielte das 1:0 für München nach fünf Minuten. Robert Hock mit dem Ausgleich (16.), doch Christian Wichert brachte den EHC wieder in Führung. Michael Wolf und Colton Fretter drehten das Spiel im Mittelabschnitt. Wolf traf doppelt und erhöhte auf 4:2 für Iserlohn. Mike Kompon verkürzte in der 44. Minute auf 3:4, Fretter stellte aber den alten Abstand von zwei Toren wieder her (51.). Das 5:3 markierte erneut Michael Wolf fünf Minuten vor Spielende, den siebten Treffer zum Endstand darf sich Dave Spina gutschreiben lassen. Die Roosters damit sicher in den Pre-Play-offs, München darf am Sonntag gegen Hamburg ein letztes Mal in dieser Saison zum Schaulaufen antreten.


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