Haie siegen weiter

Die "Alex Hicks Initiative"Die "Alex Hicks Initiative"
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Auch im fünften Spiel unter Bob Stewart gewannen die Kölner Haie ihre Partie. 61 Sekunden waren gespielt, da traf bezeichnenderweise Kölns Außenstürmer Marcel Müller und sicherte sich somit den Zusatzpunkt für seine Truppe. Der gebürtige Berliner war zuvor von Gäste-Verteidiger Bruno St. Jacques gefoult worden. Der gute Unparteiische zeigte die Strafe an, und bei 5:4 war es dem Gefoulten vergönnt, den entscheidenden Treffer zu setzen.

Punktgleich und trotzdem drei Tabellenplätze auseinander, so präsentierten sich vor dem Match die Rheinländer und die Oberbayern. Während die Kölner an beiden letzten Spieltagen im Einsatz waren und auch zweimal gewannen, hatten die Ingolstädter nur einen Auftritt. Am Sonntag verloren sie gegen den deutschen Meister Berlin in eigener Halle mit 3:5. Beide Kontrahenten traten nahezu vollzählig an. Ohne die Nationalspieler Christoph Ullmann (Köln) und Jakub Ficenec (Ingolstadt) boten die Teams von Anfang an eine recht ansprechende Partie.

Gespannt waren die Fans natürlich auf den neuen Hai Marc Chouinard, den Stewart zunächst als Linksaußen, dann im Wechsel mit Daniel Rudslätt als Center einsetzte. Ingolstadt präsentierte sich als körperlich robuste Truppe, die den Hausherren im ersten Drittel in zahlreichen Zweikämpfen die Butter vom Brot nahm. Die erste Strafe gegen einen Kölner Spieler nutzte der Tabellensiebte zur Führung. Joe Motzko schoss platziert hoch in die lange Ecke. Aus nahezu gleicher Position hatte Rick Girard gar das 0:2 auf dem Schläger, doch diesmal war Haie-Keeper Lars Weibel besser im Bilde. Derselbe Akteur kam elf Sekunden vor der ersten Pause zu einer erneuten Chance, als ihm Thomas Greilinger die Scheibe zentimetergenau auf den Schläger passte. Vielleicht war die Distanz zu kurz, um Weibel noch gefährlich werden zu können. Jedenfalls waren die Schoner des Schweizers Endstation. Dazwischen kamen die Domstädter in Überzahl zum Ausgleich durch einen haltbar scheinenden Schuss von der blauen Linie. Nationaltorwart Dimitri Pätzold schien die Sicht versperrt.

Ein erneutes Überzahltor sorgte für das 2:1. Ingolstadts Verteidiger Ben Clymer stand viel zu weit von Ivan Ciernik, der keine Mühe hatte, den Puck über die Linie zu bringen. In der 29. Minute hatte Bob Wren im Nachschuss eine Riesenchance, doch der Center scheiterte an Weibel. Als Haie-Neuzugang Chouinard seine erste Strafe im Kölner Dress antrat, erhöhten seine Teamgefährten auf 3:1. Martin Bartek, der schon eine Minute zuvor seine Schnelligkeit unter Beweis stellte, lief Prestin Ryan einfach weg, und Bruno St. Jacques tat sein Übriges. Von ihm prallte die Scheibe zum dritten Haie-Treffer ab. In der gleichen Phase kamen die Oberbayern durch einen feinen Direktschuss zum Anschluss. Apropos St. Jacques... Der Ingolstädter Verteidiger mit der Nummer vier hatte noch einen sehenswerten Einsatz: Er checkte Ciernik über die Bande.

Im dritten Abschnitt wirkten die Männer von der Donau erneut körperlich robuster und hatten mehr vom Spiel. Mit der Rückhand war der quirlige Bob Wren erfolgreich, nachdem Weibel einen Schuss nur abprallen ließ. Glück für die Kölner in der Schlussphase, dass ihr Goalie sowohl einen Direktschuss von St. Jacques parierte und auch bei einem Abfälscher von Wren im Bild war. Und danach… Siehe oben.

Tore: 0:1 (5;14) Motzko (Kavanagh, Hussey), 1:1 (18;30) Trygg (Rudslätt, Frosch), 2:1 (21;39) Ciernik (Julien, Marcel Müller), 3:1 (30;33) Ciernik, 3:2 (30;57) Motzko (Bouck, Hussey), 3:3 (46;39) Wren (Ryan, Girard), 4:3 (61;01) Marcel Müller. – Zuschauer: 8.221. – Schiedsrichter: Schütz (Moers). - Strafminuten: Köln 10 + 10 Frosch, Ingolstadt 14 + 10 Motzko.


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