Haie siegen 1:0 nach Penaltyschießen in Duisburg

Die "Alex Hicks Initiative"Die "Alex Hicks Initiative"
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Die Serie der Kölner Haie mit zuletzt vier Siegen in Folge in der

wurde bei den Duisburger Füchsen mit einem 1:0 (0:0/0:0/0:0/1:0) nach

Penaltyschießen weiter ausgebaut. Held des "Shootouts" war erneut Tino

Boos, der zweimal zum Penalty antrat und beide Male verwandelte.

Köln versprach sich viel vom neuen Stürmer Bill Lindsay, der in

Duisburg zum ersten Mal für den achtmaligen Deutschen Meister spielte.

"Man braucht zehn Spiele, um in der Liga anzukommen, aber man kann

jetzt schon sehen, dass er sehr erfahren und physisch stark ist, darum

haben wir ihn geholt", sagte Kölns Sportdirektor Rodion Pauels. Lindsay

selbst war mit seiner Leistung zufrieden: "Ich werde noch eine Zeit

brauchen, um mich anzupassen, aber es hat schon viel Spaß gemacht."

Neben dem Debut des neuen KEC-Stürmers stand das Duell zweier junger

Torhüter im Blickpunkt. Thomas Greiss (19) im Kölner Tor wurde gerade

erst in den Kader der Nationalmannschaft berufen, sein Duisburger

Kollege Patrick Ehelechner (20) hat im vergangenen Jahr bereits sein

Glück in Nordamerika versucht und spielt nur leihweise an der Wedau,

eigentlich steht er im Kader der Mannheimer Adler, ist dort zurzeit

aber nur überzähliger dritter Torhüter, während bei den Duisburger

beide Goalies verletzt sind – so leihte man Ehelechner aus und legte

zuletzt eine Serie mit vier Siegen in Folge hin. Beide Torhüter blieben

über die gesamte reguläre Spielzeit fehlerfrei, Greiss hielt 31

Schüsse, Ehelechner gar 43.

Die Partie war in den ersten zehn Minuten recht zerfahren, beide

Teams spielten vorsichtig und leisteten sich einige Fehlpässe im

Aufbauspiel. Ab der 12. Minute nahm Köln dann allmählich das Heft in

die Hand und erspielte sich Chancen durch Mirko Lüdemann, Ivan Ciernik

und Tino Boos, doch ohne zählbaren Erfolg.

Im weiteren Verlauf nahm das Spiel an Intensität zu, Tore fielen

dennoch nicht, weil beide Torhüter mit dem Spiel über sich hinaus

wuchsen, Greiss hatte zudem Glück bei einem Pfostenschuss. Als wollten

sich beide unmittelbar vor der zweiten Drittelsirene noch einmal

präsentieren, rettete in der 40. Spielminute zunächst Ehelechner

zweimal mit überragenden Reflexen gegen den völlig frei vor ihm

stehenden Kölner Stürmer Jean-Yves Roy, im Gegenzug verhinderte Greiss

spektakulär den möglichen Führungstreffer der Gastgeber.

Kölns Verteidiger Andreas Renz glaubte in der zweiten Drittelpause

dennoch an ein gutes Ende für sein Team: "Wir werden gewinnen, weil wir

mit noch mehr Einsatz spielen werden und den besseren Torhüter haben."

Renz selbst sorgte dafür, dass Duisburg im letzten Drittel nur noch

vier Verteidiger zur Verfügung hatte, nachdem sich Andrej Teljukin in

einem Zweikampf mit dem Kölner verletzte und nicht mehr weiterspielen

konnte. Aus der Schwächung der Gastgeber konnte Köln indes kein Kapital

schlagen, Duisburg hielt bis zum Ende der regulären Spielzeit dagegen,

das Penaltyschiessen musste die Entscheidung bringen. Doch auch hier

blieben beide Torhüter gleich, nach 5 Penalty-Runden stand es immer

noch Unentschieden, beide Teams hatten je zweimal getroffen (Boos und

Hospelt für Köln). Die Verlängerung ging in die Verlängerung und Tino

Boos traf erneut, der Kölner Stürmer hat damit schon zum zweiten Mal in

dieser Saison mit den entscheidenden Penaltys einen Zusatzpunkt für

sein Team gewonnen.

Tore: 0:1 Boos (Penalty)

Strafminuten: Duisburg 6, Köln 8

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