Haie schnappen in Ingolstadt achtmal zuDEL kompakt

Lesedauer: ca. 4 Minuten

ERC Ingolstadt – Kölner Haie 4:8 (1:1, 0:4, 3:3) 

Sowohl Ingolstadt als auch Köln mussten zuletzt zwei Niederlagen in Folge einstecken und wollten den Abwärtstrend beenden. In einem intensiven ersten Drittel konnten beide Teams einmal einnetzten. Das zweite Drittel startete sofort mit einem Blitztor der Kölner zum 1:2. Nur drei Minuten später erhöhten die Haie auf 3:1. Damit war der Widerstand der Ingolstädter endgültig gebrochen. In der 29. und 31. Minute machten die Kölner durch zwei Treffer von Kai Hospelt frühzeitig den Sack zu. 14 Sekunden nach Wiederbeginn waren wieder die Kölner am Drücker – es stand 1:6. Das folgende 2:6 schien nur Ergebniskosmetik zu sein, da Köln innerhalb von drei Minuten auf 8:2 erhöhte. Dann aber meldeten sich die Ingolstädter ebenfalls mit zwei Toren in drei Minuten zurück. Am Ende mussten die Ingolstädter mit dem 4:8 die dritte Niederlage in Folge einstecken.

Augsburger Panther – Iserlohn Roosters 5:4 (4:2, 1:1, 0:1)  

Die Partie gegen die Iserlohn Roosters begann für die Augsburger Panther anders als erwartet. Bereits in der zweiten Minute ging das bislang auswärts erfolgloseste Team der Liga in Führung. Mit drei Treffern der Hausherren in der 4., 13. und 14. Minute konnten die Augsburger die Partie aber schnell drehen. Beide Teams konnten zum Ende des Drittels noch einmal einnetzen und gingen mit einem 4:2 in die Pause. In doppelter Überzahl konnten die Augsburger ihre Führung in der 25. Minute weiter ausbauen und erhielten prompt die Rechnung für die darauf folgende Nachlässigkeit: das 5:3 der Iserlohner in der 38. Minute. Mit dem 5:4 in der 56. Minute machten es die Gäste nochmal richtig spannend, bevor am Ende doch die Augsburger den 5:4-Sieg bejubelten.

EHC Red Bull München – Straubing Tigers 5:1 (2:0, 3:1, 0:0)  

Zunächst schien es, als würde das Derby zwischen dem EHC Red Bull München und den Straubing Tigers ganz eigene Gesetze haben. Die Straubinger begannen engagiert und aggressiv – damit hatten die Münchner wohl nicht gerechnet. Letztendlich zeigte der EHC aber seine Klasse und ging mit zwei Toren in der 8. und 15. Minute in Führung. Im zweiten Drittel gingen die Münchner weiter effektiv zu Werke. In der 23., 25. und 36. Minute schlugen sie eiskalt zu. Die Straubinger konnten sich lediglich durch einen Treffer in der 34. Minute für ihre Mühe belohnen. Letztlich feierten die Münchener mit diesem 5:1 den neunten Sieg in Folge und damit neuen Vereinsrekord.

Eisbären Berlin – Düsseldorfer EG 5:0 (1:0, 1:0, 3:0)

Zu Hause sind die Berliner eine Macht! Mit einem Blitzstart in der ersten Spielminute  überrumpelten die Eisbären die Gäste aus Düsseldorf. Die erste Chance der Partie nutzte Daren Olver eiskalt zur 1:0-Führung der Hausherren. Im zweiten Drittel zeigten sich die Berliner weiter dominant gegen harmlose Düsseldorfer. Ihr Engagement wurde in der 34. Minute mit dem Treffer zum 2:0 belohnt. Auch nach der Pause blieb das Bild unverändert: Berlin traf, Düsseldorf nicht. In der 45. Minute netzte Petersen zum 3:0 ein. In der 56. Minute setzte Kyle Wilson mit seinem Treffer den Schlusspunkt der Partie. Berlin schlägt die Düsseldorfer EG mit 4:0 und feiert damit den fünften Heimerfolg in Folge.

Grizzlys Wolfsburg – Adler Mannheim 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

Keine Tore im ersten Drittel – aber ganz sicher keine langweilige Partie! Die Wolfsburger zeigten großes Eishockey, während Mannheim nahezu unsichtbar war. Nach der Pause schien es anfangs nicht so, als ob der Coach der Mannheimer in der Kabine die richtigen Worte gefunden hätte. Die Wolfsburger agierten weiter spielbestimmend – bis Danny Richmond mit seinem Treffer in der 31. Minute den Spielverlauf auf den Kopf stellte. Und dieser Treffer sollte auch der spielentscheidende bleiben. Mit 0:1 besiegten die Adler Mannheim letztendlich die Grizzlys aus Wolfsburg.

Krefeld Pinguine – Fischtown Pinguins 1:3 (1:2, 0:1, 0:0) 

Den letzten Heimsieg auf eigenem Eis konnten die Krefelder am ersten Spieltag der Saison einfahren. Die Partie gegen die Fischtown Pinguins begannen sie aber dennoch engagiert und dominierten die Gäste klar im ersten Drittel. Dennoch gingen die Bremerhavener in der 13. Minute mit 1:0 in Führung. In Überzahl konnten die Krefelder zwar in der 19. Minute noch einmal ausgleichen, doch nur eine Minute später schossen sich die Fischtown Pinguins überraschend wieder in Führung. Die Effektivität der Gäste zeigte sich auch im zweiten Drittel: In der 24. Spielminute erhöhten die Bremerhavener auf 3:1. Das war auch der Endstand. Damit verloren die Krefelder zum zehnten Mal in Folge auf eigenem Eis.

Schwenninger Wild Wings – Thomas Sabo Ice Tigers 2:1 (0:1, 0:0, 1:0, 1:0) n.V.

Die Schwenninger, die zuletzt eine deutliche Leistungssteigerung erkennen ließen, zeigten sich auch in der Partie gegen den Tabellenzweiten aus Nürnberg im ersten Drittel spielbestimmend. Trotzdem war es in der sechsten Spielminute der Seriensieger aus Nürnberg, der mit 1:0 in Führung ging. Im zweiten Drittel verwalteten die Nürnberg erfolgreich den Spielstand gegen offensiv schwächelnde Schwenninger. Einziger Aufreger war ein Tor der Gäste, das allerdings nach Sichtung des Videobeweises nicht gegeben wurde. In der 53. Minute mussten die Hausherren zittern, das 1:1 durch Will Acton wurde erst nach Videobeweis gewertet. Mit 1:1 ging es in die Overtime. Und hier wurden die Schwenninger für ihr Auftreten belohnt. In der 65. Minute fiel der Treffer für die Hausherren. 

Laura Finnemann


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