Haie schießen sich ins ViertelfinaleKöln - Augsburg 3:1

Foto: Andreas DickFoto: Andreas Dick
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Die Emotionalität des ersten Spiels der Serie hatte auf einen explosiven Spielbeginn hoffen lassen. Vielleicht war es der argen Belastung von zwei Spielen innerhalb von 24 Stunden geschuldet; vielleicht wollte keine der beiden Mannschaften ins berühmt berüchtigte offene Messer laufen. In jedem Fall begann die zweite Partie verhalten und mit wenigen Chancen.

Kaum hatte aber der zweite Abschnitt begonnen, ertönte bereits der erste Torjubel: Nur 31 Sekunden dauerte es, da traf Augsburgs Gregory Moore zum 1:0 für die Gäste. Mit einem Direktschuss aus kurzer Distanz ließ er Aus den Birken keine Chance. Und die Partie nahm weiter Fahrt auf.

Hatte Augsburg zunächst noch die besseren Chancen, ließen die Haie doch nicht lange auf eine Antwort warten. In der 26. Minute war es Matt Pettinger, der zum Ausgleich einnetzte. Mit dem Treffer erwachten nicht nur die Kölner Fans, auch auf dem Eis waren die Emotionen nun wieder präsent. Das Glück auf ihrer hatten die Haie, als Kapitän John Tripp eine unnötige Bankstrafe absaß. Die Panther kamen schnell und sicher in Powerplay-Formation und setzten sich über die kompletten zwei Minuten vor dem Tor der Gastgeber fest – ein Treffer wollte ihnen aber nicht gelingen.

Im letzten Abschnitt warteten die Haie mit einem schnellen Tor auf: Matt Pettinger brachte die Haie mit seinem zweiten Treffer in der 43. Minute in Führung – und ins Viertelfinale. Danach nämlich sahen die 9.436 Zuschauer zwar noch ein paar schöne Szenen, aber keine entscheidenden Treffer mehr. 25 Sekunden vor Schluss traf Schütz lediglich noch ins verwaiste Gäste-Tor.

Augsburgs Trainer Larry Mitchel zeigte sich nach dem Ausscheiden stolz auf sein Team: „Ich möchte meiner Mannschaft gratulieren: Wir sind diese Saison sehr weit gekommen. Wir wollten unseren Fans dieses Jahr wieder eine Mannschaft präsentieren, die mit Leidenschaft und mit Herz spielt. Und das haben wir über 54 Spieltage hinweg getan.“

Während die Panther damit die Saison abschließt, haben die Kölner nun noch ein paar Tage Zeit, bevor es im Viertelfinale gegen Berlin oder Ingolstadt geht. Trainer Uwe Krupp verkündete nach dem Sieg selbstbewusst: „Unsere Reise ist noch nicht zu Ende!“ Auch der zweifache Torschütze Matt Pettinger sieht den kommenden Spielen optimistisch entgegen: „Wir haben gerade gegen die guten Teams immer eine gute Leistung gezeigt. Ob wir nun gegen Berlin oder Ingolstadt spielen ist eigentlich egal. Wir spielen im Moment unser bestes Eishockey und werden alles geben.“

Ob Mirko Lüdemann die Haie in der Best-of-Seven-Serie unterstützen kann, entscheidet sich morgen. Die Kölner Legende schied eine Minute vor der zweiten Pause mit einer Muskelverletzung aus.



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