Haie punkten gegen Freezers – Köln hält Anschluss

Lesedauer: ca. 2 Minuten

Für Haie-Trainer Bill Stewart, der offiziell aus familiären Gründen nach Kanada reisen musste, stand Co-Trainer Niklas Sundblad an der Bande.

Die Haie begannen gut – in den ersten zwei Minuten. Danach aber starteten die Freezers durch: Erst mit Oppenheimer und Flaake in der 3. Minute und dann schließlich in der 4. Minute mit Tenute, der über links prompt das 1:0 für die Gäste erzielte. Kölns Torwart Dubielewicz, der im weiteren Verlauf der Partie eine gute Partie zeigte, sah dabei alles andere als gut aus. Nach dem Treffer wirkten die Haie verunsichert, auch, wenn sie versuchten weiter engagiert nach vorne zu spielen. Als Ullmann Pettinger in der 10. Minute ins Angriffsdrittel schickte, hatten die Haie Pech, weil die Scheibe einfach nicht über die Linie rutschte. Knapp vier Minuten später traf Murphy im Powerplay zum 2:0 für Hamburg. Die Führung der Hansestädter nach dem ersten Abschnitt war ob der Unsicherheiten der Haie durchaus verdient.


Im zweiten Drittel fanden die Gastgeber zunächst weiter kein effektives Mittel gegen die Freezers. Unsicherheiten und individuelle Fehler bestimmten die kämpferisch starken Bemühungen des Tabellenletzten. Auf Seiten der Gäste hatten zwei Mal Tenute und Engelhardt die Chance, die Führung weiter auszubauen, scheiterten aber im Abschluss. Nachdem Akerman in der 39. Minute die erste nennenswerte Einschussmöglichkeit des zweiten Abschnitts für die Haie ungenutzt ließ, nahm sich Pettinger schließlich ein Herz: Mit einer schönen Einzelaktion zog er vor das Tor der Freezers, hielt den Hamburger Verteidiger gekonnt fern, ließ den Goalie aussteigen und netzte zum 1:2 ein.

Und die Haie spielten – angepeitscht von den lautstarken Gesängen der Fans – munter weiter: In der 48. Minute war es der herbeieilenden Gogulla , der ein Zuspiel von Pettinger und Ullmann perfekt verwandelte – Ausgleich! In Überzahl kamen die Freezers mit Traverse, Engelhardt und Trygg gefährlich vor das Tor der Kölner. Keine Minute später wiederum gab es viel zu tun für Lamothe am anderen Ende des Spielfeldes. Chancen entwickelten sich auf beiden Seiten, Tore aber fielen aber weder in der regulären Spielzeit noch in der Overtime. Im Penaltyschießen schließlich war es kein Geringerer als Kapitän Christoph Ullmann, der den entscheidenden Schuss in den Maschen versenkte und damit den Anschluss zum Tabellenvorletzten wahrte.

Stimmen zum Spiel:

Stéphane Richer, Trainer Hamburg Freezers:

„Von meiner Seite aus ist es wieder enttäuschend. Wir haben wieder Punkte vergeben. Ich denke eigentlich, dass wir 40 Minuten – vielleicht auch mehr – ein gutes Spiel gezeigt haben. Aber in der entscheidenden Phase, beim letzten Wechsel im zweiten Drittel, kriegen wir aus dem Nichts das 2:1. Uns fehlt im Moment der Biss, der Killerinstinkt, um ein Spiel zu entscheiden. Besonders auswärts dürfen wir keine unnötigen Fehler machen und unnötige Strafezeiten nehmen, sonst bezahlen wir dafür – heute wieder mit zwei Punkten.

Niklas Sundblad, Co-Trainer Kölner Haie:

„Wir haben anfangen und hatten viele gute Chance im ersten Drittel. Dann steht es auf einmal 0:2. In der Pause haben wir gesagt, wir müssen weiter kämpfen und dicht halten. Und das haben wir gemacht. Nach Matts schnellem Tor sind wir zurück gekommen. Meine Mannschaft hat viel Kampfgeist und Moral bewiesen und wir haben gezeigt, dass wir auch in unserem eigenen Stadion gewinnen können. Mein erstes Spiel als Headcoach war schwer, aber es hat gut geklappt, würde ich sagen. Es macht Spaß!

Tore:

0:1 (03:32) Joey Tenute (Colin Murphy)

0:2 (13:39) Colin Murphy (Mats Trygg, Patrick Traverse – PP1)

1:2 (39:11) Matt Pettinger (Torsten Ankert)

2:2 (47:35) Philip Gogulla (Christoph Ullmann, Matt Pettinger – PP1)

3:2 Christoph Ullmann - PS

Strafen:
Köln 12, Hamburg 14


Schiedsrichter: Anssi Salonen, Stephan Bauer


Zuschauer: 10.063

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