Haie mit gutem Start in die Playoffs

Die "Alex Hicks Initiative"Die "Alex Hicks Initiative"
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Die Kölner Haie haben das erste Playoff-Viertelfinale gegen die

Adler Mannheim für sich entschieden.
In einer körperbetonten Partie setzten sie sich mit 4:3 gegen den

Titelverteidiger durch.

Zu Beginn der Partie präsentierten sich in erster Linie die Gäste

aus der Kurpfalz mit der nötigen Play-Off-Härte. Besonders Rico Fata setzte mir

seiner körperbetonten Spielweise die nötigen Akzente, durch die er nach vier

gespielten Minuten zur ersten Einschussmöglichkeit kam.

DIe Haie hielten jedoch dagegen und kamen nur eine Minute später

durch John Slaney zur ersten nennenswerten Torchance, die Ex-Hai Adam Hauser im

Mannheimer Gehäuse jedoch entschärfen konnte.
Die harte Gangart  der Gäste

brachte gleichzeitig eine Fülle von Strafzeiten mit sich, so dass im ersten

Abschnitt gleich sechs Adler-Spieler auf die Strafbank wanderten.
In numerischer Überzahl kamen die Haie somit zum ersten Treffer der

Partie, als John Slaney (14.) den Puck ohne Mühen im Adler-Gehäuse

unterbrachte.

Auf Seiten der Adler tauchten Dan McGillis (17.) und Rico Fata (19.)

noch einmal gefährlich vor Haie-Keeper Robert Müller auf, der die Führung

jedoch festhielt. 

Die Haie fanden immer besser in die Partie und kamen in der 19. Spielminute

durch Todd Warriner zur verdienten 2:0-Führung, die Mirko Lüdemann mustergültig

vorbereitete.

Auch im zweiten Spielabschnitt beschränkte sich das Team von

Adler-Coach Dave King auf ihre aggressive Spielweise sowie unnötige

Provokationen, die in erster Linie von Richard Girard und Colin Forbes

ausgingen.

Die Konsequenz war ein erneutes Überzahlspiel der Haie, das Sean

Tallaire (29.) nach schöner Lüdemann-Vorarbeit erfolgreich abschloss.

Auch im Schlussabschnitt präsentierten sich die Haie mit mehr Druck

zum gegnerischen Tor. Der Lohn für ihre Mühen war das 4:0, das Ivan Ciernik in

der 43. Spielminute erzielte.
Ronny Arendt (47.) und Francois Methot (50.) brachten die Adler auf

zwei Tore heran, bevor Pascal Trepanier (59.) durch seinen Treffer noch einmal

Spannung aufkommen ließ.

Obwohl Dave King seinen Torhüter für einen sechsten Feldspieler vom

Eis nahm, blieb dem Titelverteidiger der Ausgleich verwehrt.

Tore: 1:0 (14.) Slaney (Gogulla/Trygg), 2:0 (19.) Warriner (Lüdemann),

3:0 (29.) Tallaire (Lüdemann/Rudslätt), 4:0 (43.) Ciernik (Trygg), 4:1 (47.)

Arendt (Ancicka/ Ullmann), 4:2 (50.) Methot, 4:3 (59.) Trepanier (Methot/

Shantz)

Zuschauer: 12.908

Strafzeiten: Köln: 24 Mannheim: 30 + 10 Sloan

(Tim Winkelmann)