Haie kämpfen Lions nieder

Die "Alex Hicks Initiative"Die "Alex Hicks Initiative"
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Die Kölner Haie haben am Sonntagabend das dritte

Halbfinale der Best-of-Five-Serie gegen die Frankfurt Lions für

sich entschieden.In einer kampfbetonten Partie, in der die beiden Hauptschiedsrichter die wohl

mit Abstand schlechtesten Akteure auf dem Eis waren, setzten sie sich mit  2:1 nach Verlängerung gegen die Gäste durch.

Zu Beginn der Partie präsentierten sich vor allem die Lions mit viel

Druck zum gegnerischen Tor.
Nach vier gespielten Minuten tauchte Michael Bresagk zum ersten Mal vor

Robert Müller auf, der sich jedoch als großer Rückhalt erwies.

Eine gewisse Nervosität war in den ersten zehn Minuten bei beiden

Mannschaften zu spüren. Kein Team wollte frühzeitig in Rückstand geraten.
Die Haie fanden jedoch immer besser in die Partie und kamen durch Kamil

Piros und Ivan Ciernik (10.) zu den ersten nennenswerten Torchancen.

In der 11. Spielminute besorgte Philipp Gogulla durch ein schönes Solo

den ersten Treffer der Partie, als er Sebastian Osterloh wie eine Pylone stehen

ließ und den Puck zur 1:0-Führung einschob.
Das Team von Lions-Coach Rich Chernomaz ließ sich davon jedoch wenig

beeindrucken und kam durch Tobias Wörle und Radek Krzestan (14.) zu weiteren

Einschussmöglichkeiten.

Im zweiten Abschnitt machten die Frankfurter dort weiter, wo sie am Ende

des ersten Drittels aufgehört hatten. Lions-Topscorer Chris Taylor (21.) traf zum 1:1-Ausgleich, woraufhin

sich das Spiel zu einem offenen Schlagabtausch entwickelte.

Auf Seiten der Haie hatte zunächst Kai Hospelt (27.) die erneute Führung

auf dem Schläger, bevor im Gegenzug Layne Ulmer an einem gut aufgestellten

Robert Müller scheiterte.
Beide Teams erhöhten den Druck auf das gegnerische Tor, wodurch sich vor

allem der Tabellendritte der Vorrunde zu vermehrten Fehlpässen hinreißen ließ.

Auch die aggressive Spielweise der Gäste sorgte dafür, dass die Haie

oftmals mit unfairen Mitteln von den Frankfurtern gestoppt wurden.

Die beiden Hauptschiedsrichter Rick Looker und Richard Schütz, die eine

schwache Leistung ablieferten, übersahen dabei eine Fülle von Fouls.


Im letzten Abschnitt hatte zunächst ein stark aufspielender Jay

Henderson (42.) die Chance zum Führungstreffer, der allerdings nur den Pfosten

traf.
Beide Teams kämpften weiter um jeden Zentimeter Eis, ohne jedoch einen

Torerfolg verbuchen zu können.

Es ging in die Verlängerung, in der zunächst die Frankfurter einen

Treffer erzielten, der allerdings von den beiden Unparteiischen nicht gegeben

wurde, was vor allem Rich Chernomaz auf die Palme brachte: "Mit der

Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden, die Schiedsrichter haben

allerdings eine schlechte Leistung abgeliefert".

In der 75. Spielminute besorgte Ivan Ciernik mit seinem neunten

Playoff-Tor die Entscheidung, wodurch den Haien noch ein Sieg zum Finaleinzug

fehlt.

Tore: 1:0 (11.) Gogulla (Ma. Müller), 1:1 (21.) Taylor (Kopitz/

Marshall), 2:1 (75.) Ciernik

Zuschauer: 18.048

Schiedsrichter: Rick Looker/ Richard Schütz

(Tim Winkelmann)

 


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