Haie: Erst in letzter Minute Sieg bestätigt

Die "Alex Hicks Initiative"Die "Alex Hicks Initiative"
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Erst in der Schlussminute sorgte Haie-Center Christoph Ullmann mit

einem Schuss ins leere Tor für Erleichterung bei den Fans und einen Dreier für

die Gastgeber gegen die auswärts erfolgreichste Mannschaft der Liga.

 

Das Spiel des Tabellendritten gegen den Vierten begann zehn Minuten

später. In und um Köln herum war Ausnahmezustand angesagt, zumindest, was den

Straßenverkehr betraf. Beide Mannschaften liefen fast vollzählig auf. Bei den

Gastgebern fehlten der Langzeitverletzte Mats Trygg (Handbruch) und der wegen

einer Matchstrafe gesperrte Jerome Flaake. Wolfsburgs Chefcoach Toni Krinner

musste lediglich auf Radek Krzestan verzichten. Vor dem Match wurde

Haie-Torwart Lars Weibel als Kölner Spieler des Monats geehrt. Der Eidgenosse

hatte sich diesen Titel redlich verdient, rettete er doch seinen Teamgefährten

in den letzten Sekunden beim Match in Nürnberg den „Dreier“.

 

Die Wolfsburger bewiesen besonders in den ersten zehn Minuten, dass sie

zu Recht oben in der Tabellen stehen. Köln bekam das Spiel erst spät in den

Griff. Zwar musste der Unparteiische beim ersten Treffer den Videobeweis

bemühen, da der Verdacht auf Schlittschuhtor bestand, aber knapp drei Minuten

später legte Daniel Rudslätt mit dem 2:0 nach. Doch dass die Bäume für die

Domstädter nicht in den Himmel wuchsen und der Pausentee nicht ganz so gut

schmeckte, war Mike Green zu „verdanken“, der kurz vor der Pause

den heute erneut überragenden Weibel überwand. Experten waren der Meinung, dass

der Eidgenosse vielleicht das bisher beste Saisonspiel ablieferte. Im Gegensatz

zu seinen sonstigen Gepflogenheiten hielt er am heutigen Abend viele Scheiben

fest, agierte ansonsten ruhig und sicher. Gut bei den Haien auch Kapitän Mirko

Lüdemann, Christoph Ullmann und Dusan Frosch. Die Verteidigung der Gastgeber wirkte

in vielen Situationen überfordert.

 

Im Mittelabschnitt sorgten die Haie zwar wieder für den

Zweitorevorsprung, doch blieben die Niedersachsen gefährlich und kamen verdient

durch den bislang recht erfolglosen Ken Magowan zum erneuten Anschlusstreffer.

Wenn man den Wolfsburgern einen Vorwurf machen konnte, dann den, dass sie viel

zu viele Torchancen brauchten, um eine Änderung auf der Anzeigetafel

herzustellen. Herausragend bei ihnen Jan-Axel Alavaara, der 38-jährige Oldtimer

Alexander Genze sowie die beiden Ex-Kölner (die übrigens vom fairen Publikum

mit viel Beifall bedacht wurden) Sebastian Furchner und Kai Hospelt.

(jakna)

 

 Tore: 1:0 (11;55) Frosch (Bartek), 2:0 (14;33), Rudslätt (Lüdemann,

Marcel Müller), 2:1 (19;43) Green (Alavaara), 3:1 (20;48) Ullmann (Jaspers),

3:2 (22;58) Magowan (Furchner, Ulmer), 4:2 (59;50) Ullmann. – Zuschauer:

8.086. – Schiedsrichter: Aumüller (Planegg). - Strafminuten: Köln 8,

Wolfsburg 12.

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